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Hornsäule bei Pferden

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Hornsäule bei Pferden

Was ist eine Hornsäule beim Pferd?

Eine Hornsäule beim Pferd ist eine Verdickung der Hufwand, die wie eine Säule oder ein Kegel geformt ist. Sie entsteht, wenn die Huflederhaut durch Verletzungen oder ständigen Druck gereizt wird und dadurch verstärkt Horn bildet. Diese Verdickung sitzt meistens an der Vorderseite des Hufs, manchmal aber auch an den Seiten oder im hinteren Bereich (den Trachten).

Oft bleibt eine Hornsäule unbemerkt, vor allem wenn sie keine Beschwerden verursacht. Wird sie jedoch größer, kann sie auf das empfindliche Gewebe im Huf drücken, was Schmerzen und Lahmheiten auslöst. In schweren Fällen kann sie sogar das Hufbein destabilisieren und langfristige Probleme verursachen.

Was haben Hornsäulen mit Hornspalten zu tun? 

Hornspalten sind Risse in der Hufwand, die durch übermäßige Spannungen in der Hornkapsel verursacht werden. Diese Spannungen entstehen durch Fehlstellungen, unregelmäßige Hufpflege, Verletzungen oder Narbengewebe am Kronrand. Ein tiefer Hornspalt kann bis zur Huflederhaut reichen und diese empfindliche Schicht dauerhaft reizen.

Hornspalten und Hornsäulen stehen in einem engen Zusammenhang, da beide durch ähnliche Ursachen entstehen und sich gegenseitig beeinflussen können. Wenn sich durch eine Hornsäule die Hufwand verformt, entstehen durch die ungleichmäßige Belastung oft tiefe Risse (Hornspalten). Besonders betroffen ist die weiße Linie, die sich durch die Verdickung der Hornsäule nach innen wölben kann.

Symptome einer Hornsäule

Die Symptome einer Hornsäule hängen von ihrer Größe und Lage ab. Mögliche Anzeichen sind:

  • Lahmheiten: Je nach Schwere der Hornsäule zeigt das Pferd wechselnde Lahmheiten oder ein auffälliges Gangbild wie Hahnentritt oder Schleuderbewegungen der Vorderbeine.
  • Veränderungen der Hufstruktur: Auffällige Schlangenlinien in der weißen Linie, Wölbungen der Hufwand oder Verdickungen im Sohlenbereich.
  • Entzündungen und Eiterbildung: Bei fortschreitenden Entzündungen kann es zu einer eitrigen Flüssigkeitsabsonderung kommen.
  • Schmerzempfindlichkeit: Druckempfindlichkeit des Hufs, die bei Untersuchungen mit der Hufzange festgestellt wird.
  • Pulsierende Mittelfußarterien: Dies deutet auf eine Entzündung im Huf hin.

Ursachen einer Hornsäule

Hornsäulen entstehen durch eine gestörte Hornbildung in der Hufwand, die auf verschiedene Ursachen zurückzuführen ist:

  • Verletzungen am Kronrand: Tritte, Quetschungen oder Vernagelungen durch einen falschen Beschlag.
  • Fehlstellungen und Überlastung: Schiefe oder zu lange Hufe, die die Hornkapsel instabil machen.
  • Hufabszesse und Entzündungen: Chronische Abszesse oder Lederhautentzündungen reizen das hornbildende Gewebe.
  • Hornspalten: Diese können durch zu große Spannungen in der Hornkapsel oder durch Narbengewebe nach einer Verletzung entstehen.
  • Natürliche Kerben im Hufbein (Crena): Manche Pferde haben angeborene Einkerbungen im Hufbein, die die Hornsäulenbildung begünstigen.

Prävention und Behandlung von Hornsäulen

Die beste Vorsorge gegen Hornsäulen ist eine regelmäßige und korrekte Hufpflege. Dazu gehört:

  • Regelmäßige Hufpflege: Fachgerechtes Ausschneiden und ein angepasster Beschlag verhindern übermäßige Belastungen der Hufe.
  • Korrekte Hufbearbeitung: Bei Barhufpferden sollten die Intervalle zwischen den Hufbearbeitungen nicht zu lang sein (2-3 Wochen).
  • Vermeidung von Verletzungen: Schläge gegen Boxenwände, Vernagelungen und stumpfe Traumata sollten vermieden werden.
  • Hygiene im Stall: Eine saubere Umgebung hilft, Infektionen und Abszesse zu verhindern.

Die Behandlung einer Hornsäule hängt von ihrer Ausprägung ab:

  • Hufkorrektur: Kleine Hornsäulen werden durch fachgerechte Hufbearbeitung und entlastende Beschläge behandelt.
  • Operation: Bei schweren Fällen mit Lahmheiten kann eine operative Entfernung erforderlich sein. Dies ist jedoch mit Risiken verbunden, da Hornsäulen nachwachsen können.
  • Medizinische Nachsorge: Nach der Operation wird das Pferd mit einem speziellen Hufverband und einem individuell angepassten Beschlag versorgt, um die Heilung zu unterstützen.

Wie unterstütze ich mein Pferd bei einer Hornsäule?

Durch eine Kombination aus vorbeugender Pflege, einer optimalen Fütterung und einer engen Zusammenarbeit mit Hufschmied und Tierarzt kannst Du Deinem Pferd bei einer Hornsäule bestmöglich helfen. Ein gezieltes Fütterungsmanagement kann das Hufwachstum fördern und die Rekonvaleszenz nach einer Hornsäulenbehandlung unterstützen:

  • Biotin: Fördert die hornbildenden Zellen und stärkt das Hufhorn.
  • Bierhefe: Liefert Eiweiß und B-Vitamine, die wichtig für gesundes Hornwachstum sind.
  • Kieselgur: Unterstützt die Stabilität und Festigkeit des Hufs.
  • Ausgewogene Nährstoffe: Eine protein- und mineralstoffreiche Ernährung mit wichtigen Spurenelementen wie Zink, Kupfer und Selen sorgt für ein stabiles Hufhorn.

Unsere Fütterungsempfehlungen bei Hornsäule

  • STRÖH Küsten Hufkur: Mit der STRÖH - Küsten Hufkur gesunde und starke Hufe erhalten! Die sorgfältig ausgewählte Konzeption wertvoller Nähr- und Vitalstoffe sorgt für robuste, belastungsfähige Hufe und fördert das Hornwachstum, die Gesundheit und Qualität des Hufes sowie den Erhalt der Abwehrkräfte - auch bei schwierigen Hufproblemen.
  • STRÖH Hufkur flüssig: Unsere Hufkur flüssig verbessert nachhaltig die Hornqualität, fördert robuste, belastungsfähige Hufe und verbessert die Haarbeschaffenheit. Ideal zur Unterstützung im Fellwechsel oder bei Hufproblemen.
  • Marstall Huf-Regulator: Marstall Huf-Regulator ist das Ergebnis ernährungsphysiologischer Forschungen in Kooperation mit Veterinären und Hufexperten. Ein Ergänzungsfutter zur effektiven Versorgung des Hufes auf natürlicher Basis. Mit Kurkuma und 100 % verwertbarem Methionin.
  • STRÖH Biotin: Unser Biotin dient der idealen Versorgung mit dem huf- und haarfördenden Biotin plus Zink und Aminosäuren. Das Hufwachstum und die Hornqualität werden gefördert und die Haarbeschaffenheit wird verbessert.
  • STRÖH Spurenelemente Pro: STRÖH Spurenelemente Pro enthält die wichtigsten Spurenelemente für Dein Pferd: Zink, Mangan, Eisen, Kupfer, Selen, Jod und Cobalt sowie ausgewählte Kräuter (Koriander, Rosmarin, Mariendistelkraut), die Deinem Pferd das nötige Wohlbefinden ermöglichen können.
  • STRÖH Kieselgur Gold: Ströh Kieselgur Gold ist ein von Ströh-Kunden mit Höchstnoten getestetes Ergänzungsfuttermittel, das Haut, Hufe und Fell mit einem Extraplus an Nährstoffen versorgt.
  • AGROBS Bierhefe PUR: Die AGROBS Bierhefe Pur ist eine tolle getreidefreie Alternative zur Futteraufwertung. Die Bierhefe ist ein Ergänzungsfuttermittel welches zu jeder Fütterung passt und schmeckt. Außerdem liefern die Pellets natürliche B-Vitamine und Aminosäuren, sorgen für eine gute Verdauung und machen Fell, Hufe und Haut wunderschön!

Unsere Pflegeempfehlungen bei Hornsäule

  • Huföl Spezialöl: Das Spezialöl unterstützt eine Vielzahl von Hufproblemen, wie weiche oder spröde Hufe, hohle Wände, White Line Disease, Verdacht auf Hufkrebs oder Vollhufen.
  • Maukina Strahlina Hornpad: Das innovative Strahlina® Hornpad von Maukina wirkt natürlich desinfizierend bei Strahlfäule, Rissen und Hornlöchern. Die in natürliches, desinfiziertes Gel getränkte Mullbinde lässt sich optimal in die Strahlfurche oder Löcher einbringen.

Futterberatung

Bei Fragen zum Thema Fütterung bei Hornsäule wende Dich gerne an unser Team. Bei uns stimmt nicht nur das Futtermittel-Sortiment, unsere Beratung in Sachen Pferdefütterung hat höchste Qualität. Unsere Futter-Experten stehen Dir per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung (Kontakt).

1Preise inklusive gesetzlicher MwSt., zzgl. Versandkosten und ggf. Mindermengenzuschlag.