Headshaking bei Pferden
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Headshaking beim Pferd – Ursachen verstehen, Nervensystem gezielt unterstützen
Was ist Headshaking beim Pferd?
Definition & Ursachen
Headshaking beim Pferd – auf Deutsch auch als Kopfschütteln oder Kopfschlagen bezeichnet – ist ein Syndrom, bei dem Pferde ihren Kopf unwillkürlich und wiederholt vertikal, horizontal oder rotierend schütteln. Das Verhalten tritt häufig beim Reiten auf, kann aber auch in Ruhe beobachtet werden. Betroffene Pferde zeigen oft Begleitzeichen wie Nasenreiben an den Vorderbeinen oder dem Boden, Niesen, Schnauben und eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit.
Die häufigste und am besten untersuchte Ursache ist ein trigeminal-neuralgisches Headshaking – eine Überreizung des Nervus trigeminus, der das Gesicht und die Nase des Pferdes innerviert. Weitere Ursachen sind Allergien, Lichtüberempfindlichkeit, Zahnprobleme, Hals-Wirbelsäulen-Probleme, schlecht sitzendes Zaumzeug oder Mittelohrerkrankungen. In vielen Fällen ist die genaue Ursache schwer zu identifizieren.
Unterschied: trigeminal-neuralgisches Headshaking vs. andere Formen
Trigeminal-neuralgisches Headshaking (TrN) ist die häufigste und gleichzeitig schwierigste Form – es entsteht durch eine Überempfindlichkeit des Nervus trigeminus, die sich in plötzlichen, elektrisch-brennenden Schmerzempfindungen in der Nase des Pferdes äußert. Nicht-neurogenes Headshaking kann durch mechanische Reize, Allergien, Zahn- oder Ohrprobleme ausgelöst werden und ist oft leichter behandelbar.
Kurz erklärt: Warum Fütterung bei Headshaking relevant ist
Das Nervensystem des Pferdes ist direkt auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung angewiesen. Magnesium, B-Vitamine und bestimmte Pflanzenstoffe können die Nervenfunktion stabilisieren und die Überempfindlichkeit des Trigeminus beeinflussen. Gleichzeitig kann eine allergenarme, reizarme Fütterung bei allergisch bedingtem Headshaking unterstützend wirken.
Warum ist die richtige Fütterung bei Headshaking so wichtig?
Headshaking ist eine komplexe Erkrankung, die in den meisten Fällen eine multimodale Therapie erfordert. Die Fütterung ist dabei ein wichtiger Baustein – besonders bei der Unterstützung des Nervensystems und der Reduktion allergischer Auslöser.
- Nervensystem stabilisieren: Magnesium, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren
- Überempfindlichkeit reduzieren: Bestimmte Nährstoffe können die Nervenerregbarkeit modulieren
- Allergenbelastung minimieren: Melassefreie, getreidefreie Ration bei allergischer Komponente
- Immunsystem stabilisieren: Eine ausgeglichene Immunantwort reduziert allergische Auslöser
- Stress reduzieren: Strukturierte, stressarme Fütterung unterstützt das Nervensystem
Wirtschaftliche Vorteile für Stallbetreiber
Headshaking schränkt die Rittigkeit erheblich ein und kann zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit führen. Eine gezielte Fütterungsunterstützung kann die Symptome bei manchen Pferden deutlich verbessern.
Vorteile einer nervenstärkenden Fütterung bei Headshaking auf einen Blick
- Stabilisierung des Nervensystems durch Magnesium und B-Vitamine
- Unterstützung der Nervenfunktion durch Omega-3-Fettsäuren
- Reduktion allergischer Auslöser durch reizarme Fütterung
- Verminderung von Stress als verstärkendem Faktor
- Ergänzend zu tierärztlicher Therapie und Management
Welche Arten von Headshaking gibt es beim Pferd?
Headshaking nach Ursache
Trigeminal-neuralgisches Headshaking (TrN): Häufigste Form. Überreizung des Nervus trigeminus durch noch nicht vollständig geklärte Mechanismen – möglicherweise durch Licht, mechanische Reize oder Entzündungsprozesse ausgelöst. Typisch: saisonales Auftreten (Frühling/Sommer), Verschlechterung im Sonnenlicht, Nasenreiben.
Allergisch bedingtes Headshaking: Reaktion auf Pollen, Staub oder andere Allergene – häufig in Kombination mit anderen Allergiesymptomen. Saisonales Muster.
Mechanisch bedingtes Headshaking: Schlecht sitzendes Zaumzeug, Zahnprobleme, Halswirbelsäulenprobleme oder Mittelohrerkrankungen – durch Beheben der mechanischen Ursache behandelbar.
Idiopathisches Headshaking: Keine eindeutige Ursache feststellbar – häufig trigeminal-neuralger Ursprung.
Headshaking nach Saisonalität
Saisonal (Frühjahr/Sommer): Klassisches trigeminal-neuralgisches Muster – beginnt mit der Pollensaison oder bei längerem Tageslicht. Bessert sich im Herbst/Winter spontan.
Ganzjährig: Schwerer verlaufende oder nicht lichtabhängige Formen – erfordern intensivere Diagnostik.
Welche Inhaltsstoffe können Headshaking begünstigen?
Melasse und Zucker: Können die Nervenerregbarkeit erhöhen und allergische Reaktionen verstärken
Bestimmte Getreidearten: Bei empfindlichen Pferden als Allergenquelle relevant
Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe: Unnötige Belastungen des Nervensystems
Welche Inhaltsstoffe unterstützen bei Headshaking?
- Magnesium: Wichtig für die Nervenleitung – ein Mangel kann die Nervenerregbarkeit erhöhen
- B-Vitamine (besonders B1/Thiamin): Wichtig für die Nervenfunktion
- Omega-3-Fettsäuren (Leinöl): Gut untersuchte Versorgungskomponente mit positiven Effekten auf neuronale Prozesse
- Vitamin E: Schützt Nervenzellen vor oxidativem Stress
- Cyproheptadin: Kein Futtermittel, sondern ein Medikament – nur nach tierärztlicher Verschreibung
Wie erkenne ich Headshaking bei meinem Pferd?
- Unwillkürliches, wiederholtes Kopfschütteln oder -schlagen – vertikal, horizontal oder rotierend
- Nasenreiben an den Vorderbeinen, dem Boden oder der Stalleinrichtung
- Häufiges Niesen und Schnauben
- Ausgeprägte Lichtempfindlichkeit – Verschlechterung im Sonnenlicht
- Saisonales Muster – besonders im Frühling und Sommer
- Beeinträchtigte Rittigkeit, Verweigerungen, Nervosität beim Reiten
Bei diesen Symptomen immer tierärztliche Abklärung – eine gründliche Diagnose ist die Grundlage jeder Therapie.
Was sollte ich beim Kauf von Produkten bei Headshaking beachten?
- Magnesiumgehalt prüfen: Ausreichende Dosierung für die Nervenfunktion
- Melassefreie Produkte: Besonders bei allergischer Komponente
- B-Vitamin-Quellen: Thiamin (B1) als wichtigste Komponente
- Omega-3-Quellen: Leinöl als tägliche Ergänzung
- Dopingrelevanz: Bei Turnierpferden alle Wirkstoffe prüfen
Pflege & Management bei Headshaking
Eine Nasenmaske aus feinem Netz kann bei trigeminal-neuralgischem Headshaking die mechanischen Reize durch Luftbewegung und Insekten reduzieren – viele Pferde zeigen unter der Maske deutliche Verbesserungen. UV-Schutz-Sonnenbrillen für Pferde können bei lichtempfindlichem Headshaking helfen. Training in den frühen Morgenstunden oder Abendstunden vermeidet die intensivste Sonnenbelastung.
Kaufberatung: Die richtigen Produkte bei Headshaking
Nach Preis
Einstieg & Basis: Magnesiumergänzung und Leinöl als erste Schritte zur Nervenstabilisierung.
Mittelklasse: Nervenpräparate mit Magnesium, B-Vitaminen und Omega-3 für eine gezielte Unterstützung.
Profi- & Premiumlösungen: Hochwertige Kombipräparate für schwer betroffene Pferde unter intensiver tierärztlicher Begleitung.
Nach Marke
STRÖH bietet Nervenpräparate von bewährten Herstellern mit transparenter Deklaration.
Nach Kategorie
Bestseller: Bewährte Magnesium- und Nervenpräparate für Headshaking-Pferde
Neuheiten: Innovative Nervenstabilisierungspräparate
Empfehlungen unserer Experten: Konzepte für saisonales und ganzjähriges Headshaking
Häufige Fragen (FAQ) zu Headshaking beim Pferd
Kann Headshaking geheilt werden?
Trigeminal-neuralgisches Headshaking ist in der Regel nicht vollständig heilbar, aber mit der richtigen Kombination aus Fütterung, Management und tierärztlicher Therapie bei vielen Pferden gut kontrollierbar.
Hilft eine Nasenmaske wirklich?
Ja – bei trigeminal-neuralgischem Headshaking berichten viele Besitzer von deutlichen Verbesserungen unter einer feinen Netzmaske, die mechanische Reize reduziert.
Ist Headshaking im Turniersport ein Problem?
Ja – Headshaking während des Reitens kann Richter aufmerksam machen und die Rittigkeit direkt beeinträchtigen. Manche Therapeutika sind zudem dopingrelevant.
Welche tierärztlichen Therapien gibt es?
Nervenblockaden, Cyproheptadin, Melatonin, Infrarotbestrahlung des Nervus trigeminus – die Wahl der Therapie hängt von der Ursache und dem Schweregrad ab.
Infothek & Ratgeber
- Headshaking verstehen: Ursachen, Diagnose und Therapieoptionen
- Trigeminus-Neuralgie beim Pferd: Was im Nervensystem passiert
- Nasenmaske und Management: Praktische Hilfen für betroffene Pferde
- Magnesium für das Nervensystem: Wann eine Ergänzung sinnvoll ist
- Fachartikel & Studien: Aktuelle Erkenntnisse zu Headshaking und Nervenschmerzen
Service & Beratung
Headshaking ist für viele Pferdehalter eine große Belastung. Bei STRÖH begleiten wir Dich mit persönlicher Fachberatung.
- Persönliche Fachberatung: Direkte Unterstützung bei der Auswahl von Nervenpräparaten
- Ergänzungsmittel & Zubehör: Alles rund um Nervenstärkung und Headshaking-Management
- Versand & Lieferung: Schnelle, zuverlässige Lieferung
Meinung, Erfahrung & Sicherheit
Viele Pferdehalter berichten, wie eine gezielte Magnesium- und Omega-3-Ergänzung in Kombination mit einer Nasenmaske die Headshaking-Symptome ihrer Pferde deutlich reduziert hat. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Kundenbewertungen findest Du direkt bei den jeweiligen Produkten im Shop.
Sicherheitshinweis: Headshaking muss tierärztlich diagnostiziert werden – mechanische Ursachen müssen ausgeschlossen werden. Bei Turnierpferden alle Wirkstoffe auf Dopingrelevanz prüfen. STRÖH-Produkte unterstützen das Nervensystem gezielt – sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.




