Damit Deine Gräser den hohen Anforderungen standhalten, bedarf es einer guten Weidepflege. Bei STRÖH unterstützen wir Dich mit hochwertigem Pferdeweide-Saatgut und dem passenden Dünger für Pferdeweide, damit Deine Fläche auch bei hoher Trittbelastung belastbar bleibt.
Warum spezielles Saatgut für Pferdeweiden unverzichtbar ist
Wer beim Saatgut spart, zahlt später oft doppelt – oft in Form von teuren Sanierungen oder Tierarztkosten. Herkömmliches Rasensaatgut oder Mischungen für die Rinderhaltung sind für die speziellen Bedürfnisse von Pferden völlig ungeeignet. Während Rinder das Gras mit der Zunge umschlingen und abreißen, besitzen Pferde Schneidezähne oben und unten. Dieser Verbiss direkt über der Grasnarbe stresst die Pflanzen extrem. Unser Saatgut für Pferdeweiden ist genau auf diese Belastung sowie auf den harten Hufschlag gezüchtet. Eine dichte Grasnarbe ist das A und O, um das Eindringen von Unkräutern und Giftpflanzen zu verhindern.
Die Mischung macht’s: Gräser-Vielfalt und Kräuter
Eine erstklassige Saatgut-Mischung zeichnet sich durch eine hohe Gräser-Vielfalt aus. In unserem Onlineshop findest Du Produkte, die verschiedene Gräsersorten kombinieren, um unterschiedliche Standorte und Nutzungen abzudecken.
- Deutsches Weidelgras: Es gilt als der Turbo unter den Gräsern und ist enorm regenerationsfähig und trittfest. In unseren Mischungen achten wir jedoch auf einen moderaten Anteil, um den Eiweißgehalt und den Fruktanspiegel im Griff zu behalten.
- Rotschwingel: Diese Sorte ist besonders genügsam und bildet ein dichtes Wurzelgeflecht, was die Regeneration der Narbe nach dem Winter beschleunigt.
- Wiesenlieschgras: Es ist sehr schmackhaft und liefert strukturreiches Heu oder Silage, falls Du Deine Flächen auch zur Futtergewinnung nutzt.
Zusätzlich empfehlen wir, gezielt Kräuter einzusäen. Diese liefern natürliche Mineralstoffe und Vitamine, die den Vitaminbedarf Deiner Pferde decken und das Immunsystem unterstützen.
Die Kunst der Düngung: Den Boden verstehen
Ohne die richtige Düngung verhungert Deine Weide buchstäblich. Jedes Kilo Gras, das Deine Pferde fressen, entzieht dem Boden wichtige Nährstoffe. Um diesen Entzug auszugleichen, ist ein hochwertiger Dünger unerlässlich. Dabei geht es nicht nur um das bloße Wachstum, sondern um eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Mineralischer vs. organischer Dünger
Bei STRÖH bieten wir Dir eine breite Auswahl an Dünger. Ob Du einen klassischen Stickstoff-betonten Mineraldünger suchst oder auf organische Langzeitwirkung setzt, hängt von Deinem Management ab.
- Stickstoff (N): Er ist der Motor für das Wachstum. Ein gezielter Einsatz von Stickstoffverbindungen sorgt dafür, dass die Grasnarbe dicht bleibt und Lücken schnell geschlossen werden.
- Kalkstickstoff (Perlka): Ein wahrer Alleskönner in der Weidepflege. Er liefert nicht nur Nährstoffe, sondern wirkt auch gegen Parasitenlarven auf der Fläche – ein wichtiger Aspekt der Hygiene.
- Organische Dünger: Marken wie Cuxin setzen auf natürliche Rohstoffe, die das Bodenleben (Mikroorganismen) fördern und für eine gleichmäßige Freisetzung der Nährstoffe sorgen, was besonders fruktanarm wachsende Bestände unterstützt.
Bevor Du eine größere Menge an Weidedünger kaufst, empfehlen wir immer eine Bodenprobe. Nur so weißt Du exakt, ob Dein Boden Kalk, Phosphor oder Kalium benötigt. Eine Überdüngung schadet nicht nur der Umwelt, sondern kann auch den Stoffwechsel Deiner Pferde belasten.
Nachhaltige Weidepflege: Schritt für Schritt zum Erfolg
Damit Deine Pferde das ganze Jahr über von einer gesunden Fläche profitieren, solltest Du einem festen Pflegeplan folgen. Die Pflanzen benötigen Zeit, um nach dem Verbiss wieder Kraft zu sammeln. Sobald der Boden im Frühjahr trägt, beginnt die Arbeit. Das Abschleppen entfernt abgestorbene Pflanzenteile und verteilt Maulwurfshaufen. Danach ist der ideale Zeitpunkt für die erste Gabe Dünger. Sollten sich über den Winter kahle Stellen gebildet haben, ist eine Nachsaat mit einer speziellen Reparaturmischung die beste Lösung. In den heißen Sommermonaten steht die Regeneration im Vordergrund. Achte darauf, die Weide nicht "platt" fressen zu lassen. Zu kurzes Gras führt zu Stress bei den Pflanzen, was wiederum den Fruktangehalt steigern kann – ein Risiko für Pferde, die zu Hufrehe neigen. Hier hilft ein intelligentes Portionsweiden-System. Im Herbst und Winter, bevor die Vegetationspause eintritt, kann eine späte Gabe von kaliumbetontem Dünger die Frosthärte der Gräser verbessern. Im Winter sollten die Flächen bei nassem Boden komplett geschont werden, um die Trittbelastung zu minimieren und die Grasnarbe nicht nachhaltig zu schädigen.
Spezialthemen: Hufrehe, Eiweiß und Fruktan
Viele unserer Kunden sorgen sich um den Eiweißgehalt und den Zucker (Fruktan) im Gras. Zu Recht, denn moderne Hochleistungsgräser aus der Rinderzucht sind oft zu energiereich für unsere Freizeitpferde. Für Dauerfresser und leichtfuttrige Rassen bieten wir spezielles Pferdeweide-Saatgut an, das bewusst auf Gräser mit niedrigem Fruktanspeicher setzt. Das Ziel ist eine magere, aber artenreiche Weide, die den natürlichen Bedürfnissen des Steppentiers Pferd am nächsten kommt. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung des Bodens hilft hier sogar: Gut versorgte Gräser können Energie besser in Wachstum umsetzen, statt sie als Stress-Zucker (Fruktan) einzulagern.
Qualität von STRÖH: Unsere Markenvielfalt für eine gesunde Futtergrundlage
In unserem Onlineshop findest Du nur Produkte, von denen wir selbst überzeugt sind. Wir führen Marken wie:
- Agrobs: Bekannt für absolute Naturnähe, Artenvielfalt und einen besonders hohen Rohfaseranteil, der die Verdauung Deiner Pferde optimal unterstützt.
- Pavo: Die Experten für eine ganzheitliche Versorgung. Pavo bietet spezialisierte Lösungen, die auch auf der Weide für eine balancierte Nährstoffaufnahme sorgen.
- Cuxin: Die Spezialisten für nachhaltige Bodenverbesserung und organische Düngung, die das Bodenleben langfristig aktivieren.
Wir liefern Dir alle Informationen, die Du für eine erfolgreiche Bewirtschaftung benötigst. In unseren ausführlichen Produktbeschreibungen findest Du Details zur Zusammensetzung, zur optimalen Aufwandmenge und zum idealen Zeitpunkt der Ausbringung. Wir verstehen uns als Deinen Partner im Stall. Egal, ob Du Fragen zur Wirkung eines bestimmten Düngemittels hast oder unsicher bist, welche Gräsersorten für Deinen sandigen oder moorigen Boden geeignet sind – wir helfen Dir weiter. Unser Ziel ist es, dass Deine Pferde gesund bleiben und Du lange Freude an Deinem Grünland hast.
Häufige Fragen (FAQ) zu Saatgut und Dünger
Wie oft muss ich meine Pferdeweide düngen?
In der Regel erfolgt die Düngung zweimal im Jahr. Eine Startdüngung im Frühjahr (März/April) regt das Wachstum an. Eine zweite Gabe im Frühsommer (Juni) hilft der Fläche, sich nach der ersten Beweidungswelle zu regenerieren. Die genaue Menge sollte immer auf Basis einer Bodenprobe ermittelt werden, um eine Überversorgung mit Stickstoff zu vermeiden.
Welches Saatgut eignet sich am besten für eine Nachsaat?
Für eine Nachsaat solltest Du Mischungen wählen, die schnellkeimende Gräser wie Deutsches Weidelgras enthalten. Diese schließen Lücken, bevor Unkraut keimen kann. Achte darauf, dass die Mischung als Nachsaat deklariert ist, um eine ausreichende Trittfestigkeit zu garantieren.
Ab wann dürfen die Pferde nach dem Düngen wieder auf die Weide?
Das hängt vom verwendeten Dünger ab. Bei mineralischen Düngern gilt die Faustregel: Erst wenn sich das Granulat durch Regen komplett aufgelöst hat und in den Boden eingewaschen wurde (meist nach ca. 10–14 Tagen). Bei Kalkstickstoff sollte die Wartezeit aufgrund der ätzenden Wirkung in der Umwandlungsphase mindestens 3 bis 4 Wochen betragen.
Was kann ich gegen Verunkrautung der Weide tun?
Die beste Prophylaxe gegen Unkraut ist eine dichte, gesunde Grasnarbe. Dies erreichst Du durch regelmäßige Düngung, bedarfsgerechte Nachsaat und das Ausmähen von Geilstellen. Wenn Ampfer oder Disteln überhandnehmen, kann eine gezielte mechanische Entfernung oder im Extremfall eine chemische Regulierung nötig sein, gefolgt von einer sofortigen Neuaussaat der Lücken.
Warum ist ein niedriger Eiweißgehalt im Weidegras wichtig?
Pferde sind auf die Verwertung von strukturreichem, aber energiearmem Futter ausgelegt. Ein zu hoher Eiweißgehalt im jungen Gras kann den Stoffwechsel belasten (Leber und Nieren) und in Kombination mit hohen Zuckerwerten Krankheiten wie Hufrehe oder EMS begünstigen. Eine angepasste Bewirtschaftung sorgt für ein gesundes Gleichgewicht der Inhaltsstoffe.
Service & Beratung
Du bist unsicher, welches Saatgut und welcher Dünger der richtige für Dich ist? Unser Team steht Dir gerne persönlich zur Verfügung. Wir beraten Dich zu Produktauswahl, Lieferung und allen Fragen rund um das Thema Saatgut & Dünger.
Meinung, Erfahrung & Sicherheit
Was andere Pferdebesitzer und Stallbetreiber über Saatgut und Dünger sagen, liest Du in unseren Kundenbewertungen unter den Produkten und Erfahrungsberichten aus der Praxis.




