Pferd Nieren Guide 2026: Gesundheit, Pflege & Tipps
Wussten Sie, dass laut aktuellen Studien rund 12 Prozent aller Pferde im Laufe ihres Lebens an Nierenproblemen leiden? Gesunde pferd nieren sind jedoch entscheidend für das Wohlbefinden, die Vitalität und die Leistungsfähigkeit Ihres Tieres.
Das tückische: Nierenerkrankungen beim Pferd bleiben häufig lange unbemerkt und zeigen erst spät deutliche Symptome. Dies kann schwerwiegende Folgen für Gesundheit und Lebensqualität haben.
Dieser Guide bietet Ihnen einen umfassenden Überblick zur Pflege und Gesunderhaltung der Nieren Ihres Pferdes. Sie erfahren alles Wichtige über Anatomie, Funktion, Früherkennung, Fütterung, Prävention und praktische Tipps für den Alltag – aktuell und praxisnah für 2026.
Bleiben Sie dran, wenn Sie Ihr Pferd optimal unterstützen und Nierenproblemen effektiv vorbeugen möchten.
Anatomie und Funktion der Pferdenieren
Die pferd nieren sind lebenswichtige Organe, die im Körper des Pferdes eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden spielen. Sie übernehmen nicht nur die Filterung des Blutes, sondern steuern auch zahlreiche Stoffwechselprozesse. Das Verständnis von Anatomie und Funktion der pferd nieren ist entscheidend, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen.

Aufbau und Lage der Nieren beim Pferd
Die pferd nieren sind paarig angelegt und liegen beidseits der Lendenwirbelsäule im hinteren Bereich des Bauchraums. Sie befinden sich geschützt unter der letzten Rippe und sind von einer kräftigen Fettschicht umgeben. Im Vergleich zu anderen Entgiftungsorganen wie Leber, Darm und Haut übernehmen die pferd nieren eine besonders präzise Steuerung des Wasser- und Elektrolythaushalts.
Je nach Rasse und Körperbau können Form und Größe der pferd nieren leicht variieren. Bei Ponys und Kaltblütern sind sie oft kompakter, während Warmblüter eher längliche Nieren aufweisen. Die rechte Niere ist typischerweise herzförmig, die linke Niere bohnenförmig. Diese anatomischen Unterschiede beeinflussen die Funktion nur geringfügig, spielen jedoch bei der Diagnostik eine Rolle.
Die pferd nieren stehen in enger Verbindung zu anderen Organen. Bei Funktionsstörungen kann es zu Problemen im Kreislauf, der Leber oder dem Verdauungstrakt kommen. Besonders auffällig ist die Auswirkung einer gestörten Nierenfunktion auf den Wasserhaushalt des gesamten Organismus.
Weitere Details zu Aufbau und Funktion finden sich im umfassenden Die Nieren des Pferdes Ratgeber, der tiefergehende Informationen zur Prävention und Anatomie bietet.
Hauptfunktionen der Nieren
Die pferd nieren erfüllen mehrere lebenswichtige Aufgaben. Zu den wichtigsten zählt die Filtration des Blutes: Sie entfernen stickstoffhaltige Abfallstoffe wie Harnstoff, Kreatinin und Harnsäure. Gleichzeitig entgiften sie den Körper von Medikamentenrückständen und anderen schädlichen Substanzen.
Ein weiterer Schwerpunkt der pferd nieren liegt in der Regulierung des Wasserhaushalts. Sie steuern die Harnkonzentration und sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser ausgeschieden wird, während wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium und Natrium zurückgehalten oder gezielt ausgeschieden werden.
Die pferd nieren sind zudem an der Hormonproduktion beteiligt. Sie bilden Calcitriol (für den Kalziumstoffwechsel), Erythropoetin (wichtig für die Blutbildung) und Renin (zur Blutdruckregulation). Ein Viertel des gesamten Blutvolumens eines Pferdes zirkuliert ständig durch die Nieren, was ihre enorme Filterleistung unterstreicht.
Zur besseren Übersicht die Hauptfunktionen der pferd nieren in einer Tabelle:
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| Filtration | Entfernung von Abfallstoffen aus dem Blut |
| Entgiftung | Ausscheidung von Toxinen und Medikamenten |
| Wasserhaushalt | Steuerung von Wasser- und Elektrolytbalance |
| Rückresorption | Wiederaufnahme wichtiger Mineralstoffe |
| Hormonproduktion | Bildung von Calcitriol, Erythropoetin, Renin |
Eine gesunde Nierenfunktion ist Grundlage für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Pferdes. Störungen in diesem System wirken sich rasch auf andere Organe und den Gesamtstoffwechsel aus.
Symptome und Früherkennung von Nierenproblemen beim Pferd
Die Gesundheit der pferd nieren ist für das gesamte Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit eines Pferdes entscheidend. Leider bleiben erste Anzeichen einer Nierenerkrankung oft übersehen. Frühzeitige Erkennung ist jedoch der Schlüssel, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden und das Leben Ihres Pferdes zu schützen.
Pferdebesitzer sollten deshalb typische Symptome genau beobachten und bei Verdacht schnell handeln. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Warnsignale sowie moderne Diagnosemöglichkeiten.

Typische Symptome und Verhaltensänderungen
Nierenerkrankungen beim Pferd zeigen sich zu Beginn oft nur durch subtile Veränderungen. Besonders aufmerksam sollten Sie werden, wenn Sie eine Veränderung in der Harnabgabe beobachten. Sowohl eine reduzierte Harnmenge (Oligurie) als auch eine vermehrte Abgabe (Polyurie) oder sogar das Ausbleiben des Urins (Anurie) können auf Probleme mit den pferd nieren hindeuten.
Auffällig sind auch Wassereinlagerungen (Ödeme), die sich vor allem am Unterbauch oder an den Gliedmaßen zeigen. Ein weiteres Warnsignal ist stumpfes, glanzloses Fell. Viele Pferde verlieren an Appetit, magern ab oder zeigen eine deutliche Leistungsschwäche.
Nicht selten treten auch Verhaltensänderungen auf. Pferde mit gestörten pferd nieren können schreckhaft, ängstlich oder sogar apathisch wirken. Die Anreicherung von Giftstoffen im Blut beeinflusst das zentrale Nervensystem und führt zu Wahrnehmungsstörungen.
Besonders bei Ponys und Kaltblütern ist ein unangenehmer Uringeruch am Fell ein Hinweis, der auf eine Überlastung der pferd nieren schließen lässt. Auch häufiges Trinken oder auffällige Unruhe am Wasserplatz sind zu beachten.
Typische Warnzeichen im Überblick:
- Reduzierte oder erhöhte Harnabgabe
- Ödeme am Unterbauch oder an den Beinen
- Stumpfes, glanzloses Fell
- Appetitlosigkeit und Abmagerung
- Leistungsschwäche, schnelle Ermüdung
- Schreckhaftigkeit, Angst, Wahrnehmungsstörungen
- Unangenehmer Uringeruch am Fell
Je mehr dieser Symptome gleichzeitig auftreten, desto dringender sollte eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Die pferd nieren stehen dabei immer im Fokus der Untersuchung.
Diagnostische Möglichkeiten
Um Nierenerkrankungen bei Pferden frühzeitig zu erkennen, sind gezielte Untersuchungen notwendig. Im Mittelpunkt stehen Blutuntersuchungen, bei denen insbesondere die Werte für Harnstoff und Kreatinin wichtig sind. Erhöhte Harnstoffwerte (über 6,7 mmol/l) und Kreatininwerte (über 177 µmol/l) gelten als klare Warnsignale für eine Überlastung der pferd nieren.
Auch der Elektrolythaushalt wird analysiert. Typisch sind ein niedriger Natrium- und Chlorspiegel sowie erhöhte Werte für Kalium und Phosphor. Eine Urinuntersuchung liefert zusätzliche Hinweise, etwa durch das Auftreten von Blut, Eiweiß oder Glukose im Harn.
| Laborwert | Referenzbereich | Warnsignal bei Nierenproblem |
|---|---|---|
| Harnstoff | < 6,7 mmol/l | > 6,7 mmol/l |
| Kreatinin | < 177 µmol/l | > 177 µmol/l |
| Mangan | 0,8 – 1,8 µg/l | > 1,8 µg/l |
Die Bestimmung des Manganwerts im Blut ist für die Harnstoffbildung von Bedeutung. Ein erhöhter Wert kann auf eine Störung im Stoffwechsel der pferd nieren hinweisen.
Auch Methoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden zunehmend genutzt. Hier werden Veränderungen an Fell, Vitalität und Verhalten mit einer Schwäche der Nierenenergie in Verbindung gebracht. Statistiken belegen, dass Nierenprobleme beim Pferd in den letzten Jahren häufiger diagnostiziert werden.
Eine umfassende Übersicht zu Ursachen, Symptomen und weiterführenden Diagnoseschritten finden Sie im Fachartikel Nierenprobleme beim Pferd.
Die Früherkennung und Überwachung der pferd nieren sind entscheidend, um rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten und irreversible Schäden zu verhindern. Regelmäßige Kontrollen und ein wachsames Auge auf das Verhalten Ihres Tieres sind daher unerlässlich.
Ursachen und Risikofaktoren für Nierenerkrankungen
Nierenerkrankungen beim Pferd entstehen selten durch einen einzigen Auslöser. Vielmehr ist es das Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die die pferd nieren belasten und langfristig schädigen können. Eine frühzeitige Identifikation dieser Risiken ist entscheidend, um die Gesundheit Ihres Pferdes zu schützen.

Häufige Auslöser und begünstigende Faktoren
Ein zentraler Risikofaktor für pferd nieren ist eine unausgewogene Fütterung. Besonders eine zu hohe Eiweißzufuhr, etwa durch Luzerne, Soja oder Kleie, überlastet die Nieren auf Dauer. Auch eine Überversorgung mit Mineralstoffen, vor allem Calcium und Phosphor, kann die Filterfunktion beeinträchtigen. Details und Empfehlungen zur Vermeidung eines Eiweißüberschusses finden Sie im Beitrag Fütterung bei Eiweißüberschuss.
Neben der Fütterung stellen toxische Pflanzen wie Jakobskreuzkraut, Schimmelpilzgifte im Heu oder Getreide sowie bakterielle Toxine erhebliche Gefahren dar. Auch eine übermäßige Gabe von Medikamenten, wie Schmerzmittel oder Entwurmungsmittel, kann die pferd nieren empfindlich schädigen. Stoffwechselerkrankungen, darunter das Cushing-Syndrom oder Diabetes, erhöhen das Risiko zusätzlich.
Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss von Wassermangel. Pferde, die zu wenig oder zu selten trinken, können ihre Nierenfunktion nicht optimal aufrechterhalten. Kreislaufprobleme und Herzbeschwerden wirken ebenfalls indirekt auf die Nierengesundheit. Praktische Beispiele aus dem Stallalltag zeigen, dass Mykotoxine im Futter oder eine Überdosierung von Vitamin D und K immer häufiger als Auslöser für Nierenerkrankungen auftreten.
Im Überblick:
- Eiweißreiche Fütterung (Luzerne, Soja, Kleie)
- Überdosierung von Mineralfutter (Ca, P)
- Giftpflanzen und Schimmelpilze im Futter
- Übermäßige Medikamentengaben
- Stoffwechselstörungen (Cushing, Diabetes)
- Wassermangel, Kreislaufprobleme
Diese vielfältigen Faktoren verdeutlichen, wie wichtig ein umfassendes Management für die pferd nieren ist.
Genetische und altersbedingte Faktoren
Auch genetische und altersbedingte Einflüsse spielen eine bedeutende Rolle für die pferd nieren. Einige Rassen, wie Kaltblüter und Ponys, gelten als besonders empfindlich gegenüber einer eiweißreichen Fütterung. Diese Tiere reagieren schneller mit Nierenschwäche, was gezielte Vorsicht bei der Rationsgestaltung erfordert.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Nierenfunktion bei allen Pferden ab. Die Filterleistung verringert sich, wodurch Abbauprodukte und Toxine schlechter ausgeschieden werden. Dies macht ältere Pferde besonders anfällig für chronische Nierenerkrankungen. Die Kombination aus Mangelernährung und Überversorgung verschärft das Risiko zusätzlich.
Eine Übersicht typischer Risikogruppen:
| Risikofaktor | Betroffene Gruppe | Empfehlung |
|---|---|---|
| Eiweißempfindlichkeit | Kaltblüter, Ponys | Eiweißarme Fütterung |
| Altersbedingte Schwäche | Pferde ab 15 Jahren | Regelmäßige Kontrollen |
| Überversorgung | Alle Rassen | Mineralstoffzufuhr anpassen |
Gerade bei Pferden aus empfindlichen Linien oder im fortgeschrittenen Alter empfiehlt sich eine engmaschige Beobachtung der pferd nieren. Frühzeitige Anpassungen in der Fütterung und Pflege können das Risiko deutlich senken.
Fütterung und Pflege bei nierensensiblen Pferden
Die richtige Fütterung spielt bei der Gesunderhaltung der pferd nieren eine zentrale Rolle. Bereits kleine Fehler in der Ration können empfindliche Tiere stark belasten. Mit gezielten Maßnahmen und sorgfältiger Auswahl des Futters lässt sich das Risiko für Nierenprobleme deutlich verringern. Wer die Bedürfnisse seines Pferdes kennt, kann aktiv zur Nierengesundheit beitragen.
Grundsätze der Nierendiät
Nierensensible Pferde benötigen eine Diät, die die pferd nieren möglichst wenig belastet. Im Fokus steht eine deutliche Reduktion des Eiweißgehalts in der Ration. Statt eiweißreicher Futtermittel wie Luzerne oder Leguminosen sollte auf kohlenhydratreiche, eiweißarme Fasern gesetzt werden. Der Verzicht auf calciumreiche Komponenten ist besonders wichtig, da überschüssiges Calcium über die Nieren ausgeschieden wird und so zur Überlastung führen kann.
Ein häufiger Fehler ist der Einsatz von Luzerne, die zwar als hochwertiges Raufutter gilt, aber für Pferde mit empfindlichen Nieren problematisch sein kann. Mehr Informationen zur Wirkung von Luzerne auf die Nieren und zur optimalen Fütterung finden Sie im Beitrag Luzerne und Nierenbelastung. Für die pferd nieren empfiehlt sich zudem, mineralstoffreiche Ergänzungen mit hohem Calcium- oder Phosphorgehalt zu meiden.
Saftige Futtermittel wie Mash und Rübenschnitzel fördern die Wasseraufnahme. Die Energieversorgung sollte bevorzugt über Öle und stärkearme Getreide wie Mais erfolgen. Eine sorgfältige Kontrolle und Anpassung der Spurenelemente, insbesondere Magnesium und Mangan, ist ratsam. So bleibt das Gleichgewicht erhalten und die pferd nieren werden entlastet.
Praktische Tipps zur Fütterung
Im Alltag sollten Pferdebesitzer vor allem auf hochwertiges, staubfreies und eiweißarmes Raufutter achten. Heu von artenarmen Wiesen oder Haferstroh eignen sich besonders gut für empfindliche pferd nieren. Der Weidegang ist kritisch zu prüfen, da frisches Gras oft hohe Protein- und Kaliumwerte aufweist.
Die Versorgung mit limitierenden Aminosäuren wie Methionin und Lysin ist trotz Eiweißreduktion unerlässlich. Ergänzungsfuttermittel können gezielt eingesetzt werden, um Defizite auszugleichen. Öle bieten unkompliziert zusätzliche Energie, ohne die pferd nieren zu belasten. Bis zu 400 ml Öl täglich sind für Großpferde möglich.
Vorsicht ist geboten bei Futtermitteln wie Kleie, Ölkuchen oder Extraktionsschroten, da sie hohe Eiweißgehalte aufweisen. Auch mineralisierte Müslis sollten kritisch überprüft werden. Durch regelmäßige Kontrolle der Futterqualität und genaue Rationsberechnung sichern Sie die bestmögliche Unterstützung für die pferd nieren.
Kräuter und natürliche Unterstützung
Kräuter bieten eine sanfte Möglichkeit, die pferd nieren im Alltag zu unterstützen. Bewährte Pflanzen sind Birkenblätter, Schachtelhalm, Petersilienwurzel, Löwenzahn, Goldrute, Zitronengras und Wacholder. Diese regen die Nierentätigkeit an und fördern die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten.
Für Pferde mit zusätzlicher Herzschwäche ist Weißdorn eine gute Ergänzung. Bei ausgeprägter Niereninsuffizienz sollte die Zufuhr von Kalium und Natriumchlorid reduziert werden, was in der Praxis wegen des hohen Kaliumgehalts im Heu jedoch oft schwierig ist. Kombinationen verschiedener Kräuter können synergistisch wirken und die pferd nieren sanft unterstützen.
Beispiel aus der Praxis: Eine Mischung aus Birke, Goldrute und Löwenzahn hat sich bei vielen Pferden mit leichter Nierenschwäche bewährt. Die regelmäßige Gabe über mehrere Wochen kann das Wohlbefinden sichtbar verbessern und die Belastung für die pferd nieren verringern.
Pferdefutter und Pflegeprodukte von STRÖH als Unterstützung
STRÖH gilt als einer der führenden Spezialisten, wenn es um die bedarfsgerechte Fütterung und Pflege für pferd nieren geht. Das Angebot umfasst zahlreiche nierenschonende Futtermittel, spezielle Kräutermischungen und hochwertige Öle, die individuell auf die Bedürfnisse Ihres Pferdes abgestimmt werden können.

Besonders vorteilhaft ist die große Auswahl an Spezialfuttermitteln für verschiedene Anforderungen, von eiweißarmen Raufuttern bis zu gezielten Kräuterprodukten. Die individuelle Futterberatung durch erfahrene Experten hilft dabei, die optimale Ration für pferd nieren zu finden. Umweltfreundliche Verpackungen und eine schnelle Lieferung runden das Angebot ab.
Ein Beispiel: Für Pferde mit empfindlichen Nieren stehen bei STRÖH mehrere eiweißarme Futtermittel und speziell zusammengestellte Kräuterprodukte zur Verfügung. So gelingt es, die pferd nieren gezielt zu entlasten und das Wohlbefinden des Tieres nachhaltig zu verbessern.
Prävention und Alltagstipps für gesunde Nieren beim Pferd
Eine gezielte Prävention ist entscheidend, um die pferd nieren gesund zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden. Da Nierenerkrankungen oft schleichend verlaufen, lohnt sich ein proaktiver Ansatz. Viele Erkrankungen lassen sich durch Anpassungen im Alltag und regelmäßige Kontrolle frühzeitig erkennen und beeinflussen.
Maßnahmen zur Vorbeugung von Nierenerkrankungen
Regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen liefern wichtige Hinweise auf die pferd nieren Gesundheit. Achte darauf, die Wasseraufnahme deines Pferdes täglich zu kontrollieren. Frisches, sauberes Wasser sollte jederzeit verfügbar sein, um die Nierenfunktion zu unterstützen.
Die Kontrolle von Heu, Getreide und Weide auf Giftpflanzen und Schimmel ist essenziell. Vermeide übermäßige Medikamentengaben und führe Entwurmungen gezielt nach tierärztlicher Empfehlung durch. Eine gute Stallhygiene trägt dazu bei, Infektionsrisiken zu senken und Stress zu vermeiden, was wiederum die pferd nieren entlastet.
Passe die Fütterung an Alter, Rasse und Leistungsanforderungen an. Besonders empfindliche Tiere profitieren von individuell abgestimmten Rationen. Weitere Hintergrundinformationen zur engen Verbindung von Stoffwechsel und Nieren findest du im Beitrag Stoffwechsel und Nierengesundheit beim Pferd.
Umgang mit Risikopferden und Management im Alltag
Für Pferde mit erhöhtem Risiko empfiehlt sich ein individueller Managementplan. Erstellt gemeinsam mit dem Tierarzt einen Fütterungsplan, der die Bedürfnisse der pferd nieren berücksichtigt. Beobachte regelmäßig Fell, Verhalten und Körpergewicht. Schon kleine Veränderungen bei Appetit oder Wasserkonsum können Hinweise liefern.
Die Zusammenarbeit mit Futterberatern und Tierärzten ist unverzichtbar, um die optimale Versorgung sicherzustellen. Ergänze die Ernährung bei Bedarf mit nierenunterstützenden Kräutern oder natürlichen Ergänzungen. Achte darauf, keine abrupten Futterwechsel vorzunehmen, um die pferd nieren nicht zu belasten.
Erfahrungsberichte zeigen, dass gezielte Präventionsmaßnahmen Nierenprobleme verhindern können. Der Austausch mit anderen Pferdebesitzern bringt oft wertvolle Alltagstipps und unterstützt die Motivation, konsequent zu bleiben.
Innovative Ansätze und Trends 2026
Die pferd nieren Forschung entwickelt sich stetig weiter. Neue Diagnosemethoden wie Haaranalysen oder Bioresonanz werden zunehmend eingesetzt, um Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen. Spezielle Futtermittel und Pflegeprodukte werden gezielt für nierensensible Pferde entwickelt und unterstützen die Prävention.
Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung: Umweltfreundliche Verpackungen und regionale Zutaten sind bei der Wahl von Futtermitteln und Pflegeprodukten ein neuer Standard. Auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Stressmanagement und artgerechter Haltung steigt, was sich positiv auf die pferd nieren auswirkt.
Zukünftige Innovationen werden Prävention und Alltagshandling weiter vereinfachen und noch gezielter auf die Bedürfnisse von Pferden mit empfindlichen Nieren eingehen.
Häufig gestellte Fragen und Experten-Tipps zu Pferdenieren
Der Alltag mit pferd nieren stellt viele Besitzer vor Fragen. Oft sind Unsicherheiten über Symptome, Diagnose und Pflege allgegenwärtig. Hier finden Sie kompakte Antworten auf die wichtigsten Themen, damit Sie Ihr Pferd bestmöglich unterstützen können.
FAQ: Antworten auf die wichtigsten Fragen
Wie erkenne ich frühzeitig Nierenprobleme bei meinem Pferd?
Achten Sie auf Veränderungen der Harnmenge, Appetitlosigkeit, stumpfes Fell und Wassereinlagerungen. Starke Müdigkeit oder plötzliche Stimmungsschwankungen sind ebenfalls Warnsignale für pferd nieren.
Welche Blutwerte sind besonders aussagekräftig?
Erhöhte Werte von Harnstoff und Kreatinin, Abweichungen bei Elektrolyten sowie ein veränderter Manganstatus geben Hinweise auf die Funktion der pferd nieren. Ein Viertel des Blutvolumens wird ständig von den Nieren gefiltert, daher sind regelmäßige Checks wichtig.
Worauf muss ich bei der Fütterung besonders achten?
Eine eiweißarme, aber energie- und strukturreiche Fütterung entlastet die pferd nieren. Kontrollieren Sie den Gehalt an Calcium und Phosphor im Futter und wählen Sie hochwertige, mineralstoffarme Raufutter.
Welche Rolle spielen Kräuter und natürliche Ergänzungen?
Kräuter wie Birke, Löwenzahn oder Goldrute können die pferd nieren sanft unterstützen. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine Rücksprache mit einem Experten.
Für weiterführende Informationen zur Diagnose und Behandlung von Nierenproblemen finden Sie im Fachartikel Niereninsuffizienz bei Pferden viele praxisnahe Details.
Experten-Tipps: Zusammenarbeit mit Tierarzt, individuelle Futterberatung, regelmäßige Kontrolle der Futtermittelqualität.
Eine enge Kooperation mit Tierärzten ist für pferd nieren essenziell. Lassen Sie regelmäßig Blut- und Urinuntersuchungen durchführen und beobachten Sie Ihr Pferd aufmerksam.
Erstellen Sie mit dem Futterberater einen maßgeschneiderten Ernährungsplan, insbesondere bei Risikofaktoren wie dem Cushing-Syndrom als Nierenrisiko. So können Sie die Belastung für die pferd nieren gezielt minimieren.
Achten Sie darauf, Futtermittel stets auf Qualität und Sauberkeit zu prüfen. Auch kleine Veränderungen im Verhalten oder Fell können erste Hinweise auf pferd nieren liefern. Im Alltag helfen strukturierte Routinen, die Gesundheit zu überwachen und rechtzeitig zu reagieren.
Viele Pferdebesitzer berichten, dass sie durch regelmäßige Kontrollen und gezielte Fütterung Nierenprobleme frühzeitig erkennen und erfolgreich managen konnten. Nutzen Sie diese Tipps, um die Lebensqualität Ihres Pferdes langfristig zu sichern.



