Fütterung für Zuchtpferde: Optimale Nährstoffversorgung
Die Fütterung von Zuchtpferden stellt besondere Anforderungen an Pferdehalter, die sich mit der Zucht beschäftigen. Anders als bei Sportpferden oder Freizeitpferden müssen hier die spezifischen Bedürfnisse von Zuchtstuten während Trächtigkeit und Laktation sowie von Deckhengsten berücksichtigt werden. Eine optimale Nährstoffversorgung ist entscheidend für die Fruchtbarkeit, die gesunde Entwicklung des Fohlens und die langfristige Leistungsfähigkeit der Zuchtpferde. Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Erkenntnisse über die Bedarfswerte und kritischen Nährstoffe geliefert, die heute die Grundlage für moderne Fütterungskonzepte bilden.
Besondere Anforderungen bei Zuchtstuten
Zuchtstuten durchlaufen verschiedene physiologische Phasen, die jeweils unterschiedliche Ansprüche an die Fütterung stellen. Der Energiebedarf variiert erheblich zwischen den Trächtigkeitsstadien und erreicht seinen Höhepunkt während der Hochlaktation.
Die ersten acht Trächtigkeitsmonate
In den ersten acht Monaten der Trächtigkeit ist der zusätzliche Nährstoffbedarf der Stute noch relativ gering. Das Fohlen entwickelt sich in dieser Phase langsam, und etwa 70 Prozent des Wachstums finden erst im letzten Trächtigkeitsdrittel statt.
Dennoch solltest Du bereits jetzt auf folgende Aspekte achten:
Ausreichende Grundversorgung mit qualitativ hochwertigem Raufutter (mindestens 1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht)
Angepasste Energiezufuhr zur Vermeidung von Über- oder Untergewicht
Bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung zur Vorbereitung auf die intensive Phase
Regelmäßige Kontrolle der Körperkondition (BCS 5–6 optimal)
Die Stute sollte während dieser Phase weder zu fett noch zu mager sein, da beides die Fruchtbarkeit und den Geburtsverlauf negativ beeinflussen kann.

Das letzte Trächtigkeitsdrittel: kritische Phase
Ab dem neunten Trächtigkeitsmonat steigt der Nährstoffbedarf deutlich an. Das Fohlen wächst jetzt rasant, und die Stute muss Reserven für die bevorstehende Geburt und Laktation aufbauen. Der Energiebedarf erhöht sich um etwa 20 Prozent gegenüber dem Erhaltungsbedarf.
Besonders wichtig wird jetzt die Versorgung mit hochwertigen Proteinen und essenziellen Aminosäuren. Lysin, Methionin und Threonin spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Fohlens. Studien zeigen, dass eine unzureichende Proteinversorgung in dieser Phase zu Entwicklungsstörungen beim Fohlen führen kann.
Nährstoff | Erhaltungsbedarf | Letztes Trächtigkeitsdrittel | Steigerung |
|---|---|---|---|
Energie (MJ DE) | 63 (500 kg Stute) | 76 | +20% |
Rohprotein (g) | 430 | 615 | +43% |
Lysin (g) | 21 | 33 | +57% |
Calcium (g) | 20 | 37 | +85% |
Phosphor (g) | 14 | 30 | +114% |
Diese Zahlen verdeutlichen, wie dramatisch sich die Anforderungen an die Fütterung von Zuchtpferden in dieser Phase ändern.
Laktationsphase: Höchstleistung der Natur
Die Laktation stellt die größte stoffwechselphysiologische Herausforderung für eine Zuchtstute dar. In den ersten drei Monaten nach der Geburt produziert eine Stute täglich 15 bis 20 Liter Milch, was einem enormen Energie- und Nährstoffbedarf entspricht.
Energieversorgung während der Hochlaktation
Der Energiebedarf verdoppelt sich nahezu im Vergleich zum Erhaltungsbedarf. Eine 600 kg schwere Stute benötigt in der Hochlaktation etwa 100 bis 110 MJ verdauliche Energie pro Tag. Dies entspricht etwa der Energiemenge, die ein Sportpferd im mittleren Training benötigt.
Um diesen Bedarf zu decken, empfiehlt sich:
Hochwertiges Heu ad libitum (mindestens 2 kg pro 100 kg Körpergewicht)
Kraftfutter mit hohem Energie- und Proteingehalt
Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt (3–4 Portionen)
Ausreichend frisches Wasser (eine laktierende Stute trinkt 40–60 Liter täglich)
Die Qualität der Milch hängt direkt von der Fütterung ab. Besonders die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren beeinflusst die Entwicklung des Nervensystems beim Fohlen positiv.
Mineralstoff- und Vitaminversorgung
Laktierende Stuten haben einen extrem hohen Bedarf an Calcium, Phosphor und Magnesium. Diese Mineralstoffe werden in großen Mengen über die Milch ausgeschieden. Ein Mangel kann zu Problemen beim Skelettaufbau des Fohlens führen.
Kritische Spurenelemente während der Laktation:
Kupfer: Wichtig für die Knochenbildung und das Immunsystem
Zink: Essenziell für Haut, Hufqualität und Wundheilung
Selen: Antioxidativer Schutz und Muskelstoffwechsel
Mangan: Knorpelbildung und Fruchtbarkeit
Die Vitamine A, D und E müssen ebenfalls in ausreichender Menge zugeführt werden. Vitamin E spielt eine besondere Rolle für die Immunabwehr des Fohlens in den ersten Lebenswochen.

Deckhengste: Fruchtbarkeit durch optimale Fütterung
Die Fütterung von Zuchtpferden umfasst selbstverständlich auch die Versorgung von Deckhengsten. Während der Decksaison haben Hengste einen erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf, der oft unterschätzt wird.
Energiebedarf in der Decksaison
Ein Deckhengst mit regelmäßiger Besamungsnutzung benötigt etwa 10 bis 15 Prozent mehr Energie als ein Hengst in Ruhe. Bei intensiver Nutzung kann der Bedarf noch höher liegen. Gleichzeitig muss Übergewicht vermieden werden, da dies die Spermienqualität negativ beeinflusst.
Die Körperkondition sollte bei einem BCS von 5,5 bis 6,5 liegen. Zu magere Hengste zeigen oft verminderte Libido, während übergewichtige Hengste Probleme mit der Beweglichkeit und der Thermoregulation der Hoden haben können.
Nährstoffe für optimale Spermaqualität
Wissenschaftliche Studien belegen, dass bestimmte Nährstoffe direkten Einfluss auf die Spermienqualität haben. Besonders bedeutsam sind:
Zink: Essenziell für die Spermienproduktion und Testosteronsynthese
Selen und Vitamin E: Schützen Spermien vor oxidativen Schäden
Omega-3-Fettsäuren: Verbessern die Spermienmembranstruktur
L-Carnitin: Unterstützt die Energieversorgung der Spermien
Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren (ideal 1:4 bis 1:5) ist für die Spermienqualität förderlich. Bei modernen Fütterungskonzepten kannst Du durch gezielte Ergänzungsfuttermittel diese Versorgung optimieren.
Praktische Fütterungsstrategien für die Zucht
Die Umsetzung einer bedarfsgerechten Fütterung erfordert Wissen, Beobachtungsgabe und die richtigen Futtermittel. Mit verschiedenen Pferdefuttern und Marken am Markt kann die Auswahl überfordernd sein.
Raufutter als Basis
Qualitativ hochwertiges Heu bildet die Grundlage jeder Zuchtpferdefütterung. Der Rohfasergehalt sollte zwischen 25 und 30 Prozent liegen, der Rohproteingehalt bei etwa 8 bis 12 Prozent für Wiesenheu.
Qualitätsmerkmale für gutes Zuchtheu:
Grüne Farbe ohne Verfärbungen
Aromatischer Duft ohne muffige Noten
Frei von Schimmel, Staub und Verunreinigungen
Strukturreich mit erkennbaren Pflanzenbestandteilen
Erntezeitpunkt im optimalen Entwicklungsstadium
Bei hohem Nährstoffbedarf kann ergänzend Luzerneheu eingesetzt werden, das deutlich mehr Protein und Calcium liefert.
Kraftfutter gezielt einsetzen
Kraftfutter sollte immer als Ergänzung zum Raufutter verstanden werden, nicht als Hauptfuttermittel. Für Zuchtstuten und Deckhengste eignen sich besonders Futterkonzepte mit:
Hohem Anteil an verdaulichen Kohlenhydraten (Hafer, Gerste)
Qualitativ hochwertige Proteinquellen (Sojaextraktionsschrot, Leinschrot)
Ausgewogene Mineralstoffzusammensetzung
Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen
Die tägliche Kraftfuttermenge sollte auf mindestens drei Mahlzeiten verteilt werden, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als 0,5 kg Kraftfutter pro 100 kg Körpergewicht und Mahlzeit.
Bei der großen Auswahl an Futtermitteln kann eine systematische Analyse hilfreich sein. Der Feedscanner ermöglicht es, aus verschiedenen Pferdefuttern das passende Produkt für die individuellen Bedürfnisse von Zuchtstuten, Deckhengsten oder Jungpferden zu finden. Die Berücksichtigung von mehr als 115 verschiedenen Gesundheitszuständen und Fütterungsherausforderungen macht die Futterauswahl präziser. Pavo Podo® Produkte wurden speziell für die Zuchtfütterung entwickelt.

Vermeidung häufiger Fütterungsfehler
Auch erfahrene Züchter können bei der Fütterung von Zuchtpferden Fehler machen, die sich negativ auf Fruchtbarkeit und Gesundheit auswirken.
Energieüberversorgung in der Frühträchtigkeit
Ein klassischer Fehler ist die zu frühe Steigerung der Energiezufuhr. Viele Züchter beginnen bereits direkt nach der erfolgreichen Bedeckung mit erhöhter Kraftfuttergabe. Dies ist nicht nur unnötig, sondern kann sogar kontraproduktiv sein.
Eine zu hohe Energiezufuhr in den ersten Trächtigkeitsmonaten führt zu:
Erhöhtem Risiko für Stoffwechselerkrankungen
Ungünstige Fetteinlagerung
Möglichen Fruchtbarkeitsproblemen bei der nächsten Rosse
Erschwerte Geburtsbedingungen durch Übergewicht
Unausgewogene Mineralstoffversorgung
Das Calcium-Phosphor-Verhältnis sollte bei Zuchtpferden zwischen 1,5:1 und 2:1 liegen. Ein zu enges Verhältnis oder gar ein Phosphorüberschuss stört die Calciumaufnahme und kann zu Skelettentwicklungsstörungen beim Fohlen führen.
Fütterungsfehler | Auswirkung | Vermeidungsstrategie |
|---|---|---|
Zu viel Kraftfutter auf einmal | Mehrere kleine Mahlzeiten | |
Calcium-Phosphor-Ungleichgewicht | Skelettprobleme beim Fohlen | Mineralfutter mit korrektem Verhältnis |
Proteinmangel in der Späträchtigkeit | Entwicklungsverzögerungen | Bedarfsgerechte Eiweißergänzung |
Unzureichende Wasserversorgung | Verminderte Milchleistung | Ständig frisches Wasser, mehrere Tränken |
Plötzliche Futterumstellung | Verdauungsstörungen | Schrittweise Umstellung über 10–14 Tage |
Vernachlässigung der Körperkondition
Die regelmäßige Beurteilung der Körperkondition ist bei Zuchtstuten unverzichtbar. Der Body Condition Score (BCS) sollte monatlich erfasst werden, um rechtzeitig gegensteuern zu können.
BCS-Empfehlungen für Zuchtstuten:
Frühträchtigkeit: BCS 5-6
Späträchtigkeit: BCS 6-6,5
Laktation: BCS 5,5–6 (leichter Konditionsverlust akzeptabel)
Nach dem Absetzen: BCS 5-5,5
Saisonale Anpassungen der Fütterung
Die Fütterung von Zuchtpferden muss auch saisonale Schwankungen berücksichtigen. Weidegras im Frühjahr unterscheidet sich deutlich von Sommergras, und im Winter steht oft nur Heu zur Verfügung.
Weidesaison: Chancen und Risiken
Frisches Weidegras ist ein hervorragendes Futtermittel für Zuchtpferde, allerdings mit einigen Besonderheiten. Junges Frühjahrsgras enthält viel Protein, aber wenig Struktur. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt (75–85 Prozent) bedeutet, dass große Mengen gefressen werden müssen, um den Energiebedarf zu decken.
Laktierende Stuten profitieren von der Weide durch:
Hohe Proteinqualität mit günstiger Aminosäurenzusammensetzung
Natürliche Vitaminversorgung (Beta-Carotin, Vitamin E)
Bewegung und frische Luft fördern die Gesundheit
Reduzierung des Kraftfutterbedarfs bei gutem Weideaufwuchs
Allerdings muss bei sehr fruktanreichem Gras (kalte Nächte, sonnige Tage im Frühjahr und Herbst) Vorsicht walten. Trächtige Stuten mit Neigung zu Hufrehe sollten in diesen Phasen nur kontrolliert auf die Weide.
Winterfütterung: Herausforderungen meistern
Im Winter basiert die Fütterung hauptsächlich auf Heu und Kraftfutter. Die Qualität des Heus wird jetzt zum entscheidenden Faktor. Bei minderwertiger Heuqualität muss durch höhere Kraftfuttergaben kompensiert werden, was jedoch das Risiko für Verdauungsstörungen erhöht.
Achte im Winter besonders auf:
Ausreichende Vitamin-E-Versorgung (da nicht über frisches Gras)
Vitamin-D-Zufuhr bei fehlender Sonneneinstrahlung
Erhöhten Energiebedarf bei Offenstallhaltung
Ausreichend temperiertes Wasser (eiskaltes Wasser reduziert die Aufnahme)
Jungpferde aus der Zucht richtig aufziehen
Die Fütterung der Nachzucht beginnt bereits im Mutterleib und setzt sich über die Laktationsphase fort. Nach dem Absetzen trägt die weitere Aufzucht entscheidend zur späteren Leistungsfähigkeit bei.
Beifütterung des Fohlens
Ab der sechsten Lebenswoche beginnen Fohlen, feste Nahrung aufzunehmen. Dies ist der richtige Zeitpunkt für eine gezielte Beifütterung, die unabhängig von der Stutenmilch eine optimale Nährstoffversorgung sicherstellt.
Anforderungen an Fohlenfutter:
Rohproteingehalt 14–16 Prozent
Hochwertige Proteinquellen mit ausgewogener Aminosäurenzusammensetzung
Calcium-Phosphor-Verhältnis 2:1
Erhöhter Gehalt an Kupfer und Zink
Leicht verdauliche Energieträger
Die Futtermenge sollte etwa 1 kg pro 100 kg angestrebtem Körpergewicht als Jährling betragen. Bei einem erwarteten Gewicht von 400 kg wären dies also 4 kg Fohlenfutter täglich, verteilt auf mehrere Mahlzeiten.
Wachstumsphasen beachten
Das Wachstum verläuft nicht linear, sondern in Schüben. Besonders im ersten Lebensjahr ist das Wachstum intensiv: Ein Warmblutfohlen erreicht mit 12 Monaten bereits etwa 65 Prozent seines späteren Endgewichts.
Zu schnelles Wachstum durch Energieüberversorgung ist jedoch schädlich. Es erhöht das Risiko für:
Entwicklungsorthopädische Erkrankungen (OCD, Sehnenstelzfuß)
Ungleichmäßiges Knochenwachstum
Ein moderates, gleichmäßiges Wachstum ist das Ziel. Die täglichen Zunahmen sollten bei Warmblutfohlen etwa 0,8 bis 1,2 kg betragen.
Moderne Fütterungstechnologie nutzen
Die Digitalisierung macht auch vor der Pferdezucht nicht halt. Moderne Tools helfen dabei, die Fütterung von Zuchtpferden zu optimieren und Fehler zu vermeiden.
Fütterungsplanung mit System
Eine systematische Rationsberechnung berücksichtigt alle relevanten Faktoren: Körpergewicht, Reproduktionsstadium, Bewegungspensum, individuelle Stoffwechselsituation und Futterqualität. Spezielle Software kann diese komplexen Berechnungen durchführen und optimale Rationen erstellen.
Wichtige Parameter für die Rationsberechnung:
Aktuelles Körpergewicht und Body Condition Score
Trächtigkeitsmonat oder Laktationsstadium
Raufutterqualität (Nährstoffanalyse)
Bewegung und Haltungsform
Individuelle Besonderheiten (Allergien, Unverträglichkeiten)
Dokumentation und Monitoring
Eine sorgfältige Dokumentation der Fütterung hilft, Zusammenhänge zu erkennen und die Strategie anzupassen. Erfasse regelmäßig:
Körpergewicht und BCS
Futtermittelarten und -mengen
Besondere Vorkommnisse (Durchfall, Appetitlosigkeit)
Fruchtbarkeitsdaten (Rossetage, Trächtigkeitsuntersuchungen)
Fohlenwachstum und -entwicklung
Diese Daten ermöglichen es, Muster zu erkennen und die Fütterung kontinuierlich zu verbessern. Bei Problemen kannst Du so schnell reagieren und gemeinsam mit Deinem Tierarzt oder Fütterungsberater Lösungen entwickeln.
Spezielle Herausforderungen in der Zucht
Nicht jede Zuchtstute läuft problemlos. Bestimmte Situationen erfordern angepasste Fütterungsstrategien.
Rossestörungen und Fruchtbarkeitsprobleme
Fütterungsfehler gehören zu den häufigsten Ursachen für Fruchtbarkeitsprobleme bei Stuten. Besonders kritisch sind:
Energiemangel oder -überschuss (BCS unter 4 oder über 7)
Proteinmangel
Selen- und Vitamin-E-Mangel
Unausgewogene Fettsäureversorgung
Bei Stuten mit Rossestörungen sollte zunächst die Fütterung überprüft und optimiert werden, bevor medikamentöse Interventionen erfolgen.
Hochtragende Stuten mit Zwillingen
Zwillingsträchtigkeiten sind bei Pferden problematisch und werden meist frühzeitig reduziert. Bleibt eine Zwillingsträchtigkeit bestehen, steigen die Nährstoffanforderungen deutlich. Der Energie- und Proteinbedarf liegt etwa 30 bis 40 Prozent höher als bei einer Einlingsträchtigkeit.
Ältere Zuchtstuten
Stuten über 15 Jahre haben oft Probleme mit der Nährstoffverwertung. Die Zahngesundheit spielt hier eine entscheidende Rolle. Regelmäßige Zahnkontrollen und gegebenenfalls angepasste Futterkonsistenzen (eingeweichtes Futter, Mash) sind wichtig.
Die erfolgreiche Fütterung von Zuchtpferden erfordert fundiertes Wissen über die besonderen Bedürfnisse in den verschiedenen Reproduktionsphasen sowie die Bereitschaft, individuell auf jedes Tier einzugehen. Bei STRÖH E-Commerce GmbH findest Du nicht nur eine umfassende Auswahl an hochwertigen Futtermitteln für Deine Zuchtpferde, sondern auch kompetente Beratung und innovative Tools wie den Feedscanner zur optimalen Futterauswahl. Mit versandkostenfreier Lieferung ab 119 Euro und dem Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit unterstützen wir Dich dabei, Deine Zuchtpferde optimal zu versorgen.



