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Spat bei Pferden
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Spat beim Pferd – Sprunggelenksarthrose verstehen und gezielt unterstützen

Was ist Spat beim Pferd?

Definition & Entstehung

Spat – medizinisch als Tarsitis oder Sprunggelenksarthrose bezeichnet – ist eine degenerative Gelenkerkrankung der kleinen Gelenke des Sprunggelenks (Tarsus). Betroffen sind hauptsächlich das Articulatio tarsometatarsea und das Articulatio tarsi centr-IV – die kleinen, wenig beweglichen unteren Sprunggelenke. In fortgeschrittenen Fällen verschmelzen diese Gelenke vollständig (Ankylose), was paradoxerweise zur Schmerzfreiheit führen kann.

Spat entsteht durch chronische Überbelastung, ungünstige Gliedmaßenstellung (kuhhessig, säbelbeinig), genetische Prädisposition und in manchen Fällen als Folge einer Infektion oder Verletzung. Kaltblüter, Gangpferde und Pferde mit starker Hinterhandbelastung (Dressur, Reining) sind überproportional häufig betroffen.

 

Kurz erklärt: Warum die Ankylose manchmal das Ziel ist

Bei Spat ist das Ziel der Therapie häufig nicht die Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit (die kleinen Gelenke haben ohnehin kaum Beweglichkeit), sondern eine möglichst rasche und vollständige Verknöcherung (Ankylose) – denn ein vollständig verknöchertes Gelenk ist schmerzfrei. Therapieansätze wie ESWT (Stoßwellentherapie) und chirurgische Verfahren zielen auf diese Beschleunigung der Ankylose ab.

Warum ist die richtige Fütterung bei Spat unterstützend wichtig?

  • Entzündungsmodulation: Omega-3-Fettsäuren bei chronisch entzündlichen Gelenkprozessen
  • Knorpelunterstützung: Glucosamin und Chondroitin als Bausteine der Gelenkknorpelmatrix
  • Schmerz begleiten: MSM und Teufelskralle traditionell bei Gelenkschmerzen eingesetzt
  • Gewichtsmanagement: Übergewicht belastet die Sprunggelenke zusätzlich – bedarfsgerechte Ration
  • Antioxidativer Schutz: Vitamin E und Selen für den Gelenkknorpel

Vorteile einer gelenkunterstützenden Fütterung bei Spat

  • Modulierung der Entzündungsreaktion durch Omega-3
  • Unterstützung der verbliebenen Knorpelstrukturen durch Glucosamin/Chondroitin
  • Begleitung der Schmerztherapie durch MSM und Teufelskralle
  • Reduktion der Gelenkbelastung durch optimales Körpergewicht
  • Verbesserter antioxidativer Schutz des Gelenkgewebes

Welche Symptome zeigt Spat?

Frühe Zeichen

Steifheit nach Ruhe (Anwärmphase nötig), Widersetzlichkeit beim Angaloppieren oder bei Seitwärtsbewegungen, leichte wechselnde Hinterhandlahmheit.

Fortgeschrittene Zeichen

Deutliche Lahmheit, besonders auf hartem Boden und bei Biegungen. Sichtbare knöcherne Zubildungen an der Innenseite des Sprunggelenks. Muskelatrophie der betroffenen Hinterhand.

Spätstadium / Ankylose

Nach vollständiger Verknöcherung der kleinen Gelenke: häufig deutliche Besserung oder sogar Schmerzfreiheit – das Pferd kann wieder genutzt werden.

Welche Inhaltsstoffe sind bei Spat besonders hilfreich?

  • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl): Entzündungsmodulierend – der wichtigste innere Nährstoff bei chronischen Gelenkproblemen
  • Glucosamin & Chondroitin: Für die verbliebene Knorpelmatrix und die Gelenkflüssigkeit
  • MSM: Traditionell bei Gelenkschmerzen und Entzündungen eingesetzt
  • Teufelskralle (Harpagophytum): Pflanzenwirkstoff mit traditionell analgetischer und entzündungsmodulierender Wirkung
  • Vitamin E & Selen: Antioxidativer Schutz des Gelenkgewebes
  • Hyaluronsäure: Bestandteil der Gelenkflüssigkeit – als Ergänzung zunehmend eingesetzt

Kaufberatung: Die richtigen Produkte bei Spat

Nach Preis

Einstieg & Basis: Leinöl und MSM – kostengünstig und direkt entzündungsmodulierend und schmerzlindernd.
Mittelklasse: Gelenkpräparate mit Glucosamin, Chondroitin, MSM, Omega-3 und Teufelskralle.
Profi- & Premiumlösungen: Hochwertige Gelenkpräparate mit Hyaluronsäure, abgestimmten Antioxidantien und zusätzlichen Gelenknährstoffen.

Nach Marke

STRÖH bietet Gelenkpräparate von bewährten Herstellern mit transparenter Deklaration.

Nach Kategorie

Bestseller: Bewährte MSM-Präparate, Leinölprodukte und Gelenkergänzungen
Neuheiten: Innovative Gelenkpräparate mit modernen Wirkstoffkombinationen
Empfehlungen unserer Experten: Konzepte für Spat-Pferde im Schmerzstadium und nach Ankylose

Häufige Fragen (FAQ) zu Spat beim Pferd

Ist ein Spat-Pferd noch reitbar?
Das hängt stark vom Stadium ab. Im Schmerzstadium ist reduzierte oder keine Nutzung sinnvoll. Nach vollständiger Ankylose sind viele Pferde wieder beschwerdefrei und eingeschränkt nutzbar.

Hilft Stoßwellentherapie bei Spat?
Ja – ESWT kann die Ankylose beschleunigen und damit die Schmerzdauer verkürzen. Sie ist eine der wirksamsten konservativen Therapieoptionen.

Kann Spat durch Fütterung verhindert werden?
Nein – genetische und mechanische Faktoren sind entscheidend. Gelenknährstoffe und Omega-3 können unterstützen, aber keine strukturellen Veränderungen verhindern.

Ist Spat schmerzhaft?
Im aktiven Stadium ja – Spat verursacht Arthroseschmerzen. Nach vollständiger Ankylose sind viele Pferde schmerzfrei.

Infothek & Ratgeber

  • Spat beim Pferd: Diagnose, Therapie und Management
  • Ankylose: Warum Verknöcherung manchmal das Ziel ist
  • Stoßwellentherapie: Was sie bei Spat leisten kann
  • Gelenknährstoffe: MSM, Glucosamin und Chondroitin im Überblick

Service & Beratung

Bei STRÖH begleiten wir Dich mit persönlicher Fachberatung für das Management von Spat.

  • Persönliche Fachberatung: Direkte Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Gelenkpräparate
  • Gelenkpräparate & Ergänzungen: Alles rund um Spat und Sprunggelenksgesundheit
  • Versand & Lieferung: Schnelle, zuverlässige Lieferung

Meinung, Erfahrung & Sicherheit

Viele Pferdehalter berichten, wie ihre Spat-Pferde nach Ankylisierung und begleitender Gelenknährstoffversorgung wieder symptomfrei und für leichte Arbeit nutzbar wurden. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Kundenbewertungen findest Du direkt bei den jeweiligen Produkten im Shop.

Sicherheitshinweis: Spat muss röntgenologisch diagnostiziert werden. Lahmheiten müssen tierärztlich abgeklärt werden. STRÖH-Produkte unterstützen begleitend – sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose, Stoßwellentherapie oder Behandlung.

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