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Shivering bei Pferden
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Shivering beim Pferd – neurologische Muskelerkrankung verstehen und unterstützen

Was ist Shivering beim Pferd?

Definition & Symptome

Shivering (englisch für „Zittern") ist eine neurologische Erkrankung des Pferdes, die durch unwillkürliche Muskelzuckungen und -krämpfe – hauptsächlich in der Hinterhand – gekennzeichnet ist. Typisch ist das Hochheben eines Hinterbeins mit gleichzeitigem Zittern der Muskulatur, besonders beim Rückwärtsrichten oder beim Aufnehmen der Hinterbeine (z. B. beim Hufschmied). Die Symptome treten episodisch auf und verschlimmern sich häufig bei Kälte, Stress und Überanstrengung.

Shivering ist keine Muskelspeichererkrankung wie PSSM, sondern eine Erkrankung des neuromuskulären Systems – die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel ist gestört.

Unterschied: Shivering vs. PSSM vs. Kreuzverschlag

Shivering zeigt charakteristisch episodisches Hochheben der Hinterbeine mit Zittern – besonders beim Rückwärtstreten. PSSM zeigt Muskelsteifigkeit, Schweißausbrüche und Kreuzverschlagsymptome nach Belastung. Kreuzverschlag ist eine akute Muskelnekrose nach Belastung. Alle drei können nebeneinander auftreten, sind aber ursächlich verschieden.

Kurz erklärt: Warum Shivering so schwer zu behandeln ist

Die genaue Ursache von Shivering ist noch nicht vollständig geklärt. Es gibt Hinweise auf eine Beteiligung des zentralen Nervensystems und des Kleinhirns. Bisher gibt es keine gesicherte kurative Therapie – das Management zielt auf Symptomlinderung, Erhalt der Lebensqualität und Verlangsamung des Fortschreitens.

Warum kann Fütterung bei Shivering unterstützend wirken?

Obwohl Shivering keine reine Ernährungserkrankung ist, kann eine optimierte Fütterung die Nervenfunktion und Muskelgesundheit unterstützen und Begleiterscheinungen lindern.

  • Vitamin E & Selen: Schützen Nervenzellen und Muskelgewebe vor oxidativem Stress
  • B-Vitamine (besonders B1, B12): Essenziell für die Nervenfunktion und Myelin-Synthese
  • Magnesium: Unterstützt die neuromuskuläre Übertragung
  • Omega-3-Fettsäuren: Bausteine der Myelinscheiden – für die Nervengesundheit relevant
  • Stärkearme Ration: Bei begleitendem PSSM-Verdacht sinnvoll

Wirtschaftliche Vorteile für Stallbetreiber

Pferde mit Shivering, die gut supportiv begleitet werden, bleiben länger nutzbar und zeigen eine langsamere Progression der Symptome.

Welche Inhaltsstoffe sind bei Shivering besonders hilfreich?

  • Vitamin E: Neuroprotektiv und muskelschützend – bei neurodegenerativen Erkrankungen essenziell
  • Selen: Synergistisch mit Vitamin E für Nerven- und Muskelschutz
  • Vitamin B1 (Thiamin): Für die Nervenleitung und den Energiestoffwechsel der Nervenzellen
  • Vitamin B12: Für die Myelinsynthese – die Schutzschicht der Nervenfasern
  • Omega-3-Fettsäuren (DHA): Baustein von Nervenzellmembranen
  • Magnesium: Für die neuromuskuläre Übertragung
  • Coenzym Q10: Für den mitochondrialen Energiestoffwechsel in Nerven- und Muskelzellen

Was sollte ich beim Management von Shivering-Pferden beachten?

  • Regelmäßige Bewegung: Tägliche, gemäßigte Bewegung erhält die Muskelkoordination besser als Stallruhe
  • Kälteschutz: Kälte verschlimmert die Symptome – ausreichend Deckenschutz im Winter
  • Stressreduktion: Stress triggert Episoden – ruhige Haltungsumgebung
  • Rückwärtsrichten vermeiden: Belastet das neuromuskuläre System unnötig
  • Hufschmied informieren: Hufpflege muss angepasst werden – Hinterbeine nicht erzwungen hochgehalten werden

Kaufberatung: Die richtigen Produkte bei Shivering

Nach Preis

Einstieg & Basis: Vitamin-E/Selen-Präparat und B-Vitaminkomplex – direkt neuroprotektiv und muskelschützend.
Mittelklasse: Neuro-Muskelpräparate mit Vitamin E, Selen, B-Vitaminen, Magnesium und Omega-3.
Profi- & Premiumlösungen: Hochwertige Kombipräparate mit CoQ10 und DHA für umfassende neuromuskuläre Unterstützung.

Nach Marke

STRÖH bietet Neuro-Muskelpräparate von bewährten Herstellern mit transparenter Deklaration.

Nach Kategorie

Bestseller: Bewährte Vitamin-E/Selen-Produkte und B-Vitaminkomplexe
Neuheiten: Innovative neuromuskuläre Supportpräparate
Empfehlungen unserer Experten: Konzepte für Shivering-Pferde in verschiedenen Stadien

Häufige Fragen (FAQ) zu Shivering beim Pferd

Ist Shivering heilbar?
Nein – Shivering ist nach aktuellem Wissensstand nicht heilbar. Mit gutem supportiven Management können viele betroffene Pferde jedoch jahrelang nutzbar und mit guter Lebensqualität gehalten werden.

Wie entwickelt sich Shivering mit der Zeit?
Der Verlauf ist individuell verschieden – manche Pferde zeigen über Jahre kaum Verschlechterung, andere progredieren schneller. Stress, Kälte und Überbelastung beschleunigen die Progression.

Kann Shivering mit PSSM zusammen auftreten?
Ja – beide Erkrankungen können gleichzeitig vorliegen. In diesem Fall ist eine stärkearme Fütterung besonders wichtig.

Darf ein Shivering-Pferd noch geritten werden?
Das hängt von Schweregrad und Verlauf ab. In frühen Stadien ist gemäßigtes Reiten oft möglich und sinnvoll. Tierärztliche Beurteilung ist maßgeblich.

Infothek & Ratgeber

  • Shivering beim Pferd: Was wir wissen – und was noch erforscht wird
  • Neuromuskuläre Erkrankungen: Shivering, PSSM und Co. im Vergleich
  • Vitamin E für Nervenschutz: Aktuelle Erkenntnisse
  • Management von Shivering-Pferden: Haltung, Training und Fütterung

Service & Beratung

Bei STRÖH begleiten wir Dich mit persönlicher Fachberatung für das Management von Shivering.

  • Persönliche Fachberatung: Direkte Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Nährstoffe
  • Neuro-Muskelpräparate & Ergänzungen: Alles rund um Shivering und neuromuskuläre Gesundheit
  • Versand & Lieferung: Schnelle, zuverlässige Lieferung

Meinung, Erfahrung & Sicherheit

Viele Halter von Shivering-Pferden berichten, wie eine konsequente Vitamin-E/Selen- und B-Vitaminversorgung, kombiniert mit Stressreduktion, die Lebensqualität ihrer Pferde über viele Jahre erhalten hat. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Kundenbewertungen findest Du direkt bei den jeweiligen Produkten im Shop.

Sicherheitshinweis: Shivering muss tierärztlich diagnostiziert werden – die Symptome können mit anderen neuromuskulären Erkrankungen verwechselt werden. STRÖH-Produkte unterstützen supportiv – sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

 

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