Öle

Wahre Schönheit kommt von Innen: Futteröle leisten einen wertvollen Dienst für Gesundheit und Wohlbefinden der Pferde!

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Welches Öl für Pferde? Dein Guide für Glanz, Energie und Vitalität

Du fragst Dich, welches Öl für Pferde das richtige für Dein Pferd ist? Ob glänzendes Fell, zusätzliche Energie oder die Unterstützung im Stoffwechsel: Ein hochwertiges Öl ist in der Pferdefütterung kaum noch wegzudenken. Aber Öl ist nicht gleich Öl. Die Auswahl an Ölsorten ist groß, und jeder Pferdebesitzer möchte natürlich nur das Beste für sein Pferd. Hier erfährst Du alles über die Wirkung von Pflanzenölen, welche mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirklich zählen und wie Du die tägliche Futterration Deines Pferdes optimal ergänzt.

Warum Öl in der Pferdefütterung so wertvoll ist

Pferde sind von Natur aus keine Fettfresser, doch in Maßen ist Öl in der Pferdefütterung ein wertvoller Energielieferant. Im Gegensatz zu Getreide liefert Öl Energie, ohne den Insulinspiegel in die Höhe zu treiben. Das macht es zu einer idealen Energiequelle für Pferde, die Leistung erbringen müssen oder schwerfuttrig sind. Zudem liefern hochwertige Öle lebensnotwendige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Organismus nicht selbst herstellen kann und die über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Dabei spielen vor allem Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren eine zentrale Rolle. Ein hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist besonders wichtig, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und das Immunsystem stärken.

Die beliebtesten Öle für Pferde und ihre Wirkung

Wenn Du in der Futterkammer vor dem Regal stehst, begegnen Dir viele Begriffe, etwa Leinöl, Hanföl, Schwarzkümmelöl oder Reiskeimöl. Aber welches Öl passt wirklich zu den individuellen Bedürfnissen Deines Pferdes? Die Auswahl an verschiedenen Ölsorten ist groß, und jede hat spezifische Eigenschaften, die den Stoffwechsel und den gesamten Organismus auf unterschiedliche Weisen unterstützen können. Hier ist ein detaillierter Überblick über einige der wichtigsten Öle in der Pferdefütterung:

1. Leinöl: Der Goldstandard für Haut und Fell

Leinöl ist zweifellos das bekannteste Öl für Pferde. Es wird aus Leinsamen gewonnen und zeichnet sich durch einen extrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aus. Besonders die Alpha-Linolensäure (ALA) macht es zu einer biologisch wertvollen Ergänzung. Wenn Du Dir ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut für Dein Pferd wünschst, ist Leinöl die erste Wahl. Es leistet wertvolle Unterstützung während des Fellwechsels, da es die Hautelastizität fördert und den Juckreiz bei trockener Haut mindern kann, und wird aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften von vielen Pferdebesitzern auch zur allgemeinen Vitalisierung eingesetzt. Ein täglicher Schuss über das Pferdefutter kann zudem zur Unterstützung der Verdauung beitragen.

2. Schwarzkümmelöl: Das Schutzschild für Atemwege und Immunsystem

Schwarzkümmel ist ein echtes Allround-Talent mit einer jahrtausendealten Tradition. Das Schwarzkümmelöl wird in der modernen Fütterung gezielt als Ergänzungsfuttermittel bei Allergikern oder Pferden mit empfindlichen Atemwegen eingesetzt. Die enthaltenen ätherischen Öle haben eine pflegende Wirkung auf die Schleimhäute und können dabei helfen, den Organismus gegen äußere Reize zu wappnen. Darüber hinaus schätzen viele Pferdebesitzer Schwarzkümmelöl wegen seiner positiven Effekte auf die Haut bei Sommerekzem. Es kann die Abwehrkräfte stärken und wird oft kurweise als Unterstützung in belastenden Phasen gefüttert. Schon eine geringe Dosierung reicht aus, um die Wirkung dieses besonderen Öls zu entfalten.

3. Reiskeimöl: Der natürliche Booster für den Muskelaufbau

Suchst Du nach einer gezielten Unterstützung für den Muskelaufbau? Dann ist Reiskeimöl die richtige Wahl. Sein Geheimnis liegt im Gamma-Oryzanol, einem natürlichen Inhaltsstoff, der im Ruf steht, den Muskelstoffwechsel und die Proteinsynthese positiv zu beeinflussen. Für Sportpferde ist es zudem ein hervorragender Energielieferant und Energieträger. Der große Vorteil des Reiskeimöls: Dein Pferd erhält die nötige Kraft für die Arbeit, ohne dabei nervös oder schreckhaft zu werden, wie es bei großen Mengen Getreide oft der Fall ist.

4. Hanföl: Die perfekte Balance der Fettsäuren

Hanföl gewinnt in der Pferdefütterung immer mehr an Bedeutung, da es ein nahezu perfektes natürliches Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren (meist im Verhältnis 3:1) bietet. Diese Balance ist wichtig, da ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren entzündliche Prozesse im Körper fördern kann. Hanföl gilt als besonders verträglich für den Magen und den Dünndarm, was es zu einer sicheren Wahl für Pferde mit einem empfindlichen Stoffwechsel macht. Hanföl unterstützt nicht nur das glänzende Fell, sondern fördert auch die Hornqualität der Hufe und das allgemeine Wohlbefinden. Dank seiner hohen Akzeptanz wird es selbst von mäkeligen Pferden gerne mit der täglichen Futterration aufgenommen.

5. Mariendistelöl: Entlastung für den Stoffwechsel

Oft unterschätzt, aber enorm wirkungsvoll ist das Mariendistelöl. Während die Samen der Mariendistel primär für die Leberunterstützung bekannt sind, liefert das Öl wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Fettsäuren, die den Leberstoffwechsel Deines Pferdes unterstützen können. Es ist eine ideale Ergänzung, wenn das Pferd nach einer medikamentösen Behandlung oder bei allgemeiner Schlappheit regenerieren soll. Es hilft dem Körper Deines Pferdes, Schlacken abzubauen und den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen.

Die inneren Werte: Fettsäuren, Vitamine und Mineralien

Ein gutes Öl für Pferde dient als Transportmittel für fettlösliche Vitamine wie Vitamin E. Ohne Fett könnte Dein Pferd diese wichtigen Nährstoffe gar nicht aufnehmen. Vitamin E wirkt zudem als Antioxidans und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Viele Öle wirken sich positiv auf die Fettverdauung aus. Da Pferde keine Gallenblase haben, wird die Galle direkt in den Dünndarm abgegeben. Das bedeutet, dass man Pferde langsam an eine Ölfütterung gewöhnen muss, damit der Stoffwechsel Zeit hat, sich anzupassen. Ein Schuss Öl im Futter als Ergänzungsfuttermittel hilft nicht nur bei der Nährstoffaufnahme, sondern trägt auch zu einer gesunden Funktion des Magen-Darm-Traktes bei.

Wie viel Öl braucht Dein Pferd und worauf solltest Du beim Kauf achten?

Die richtige Dosierung hängt stark vom Körpergewicht und der Arbeitsleistung Deines Pferdes ab. Als Faustformel gilt: Ein kleiner Schuss (ca. 20–50 ml) als Ergänzungsfuttermittel reicht oft schon aus, um das Fell zum Strahlen zu bringen. Sportpferde können jedoch deutlich mehr vertragen, wenn sie eine zusätzliche Energiequelle benötigen. Achte beim Kauf stets auf die Qualität. Kaltgepresste Öle behalten ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie Zink und Vitamine besser als raffinierte Produkte. Ein gutes Öl erkennt man an der Farbe und dem Geruch – es sollte immer frisch riechen.

Tipps für Pferdehalter: So fütterst Du Öl richtig

  1. Langsame Gewöhnung: Starte mit einer kleinen Menge, um die Verdauung Deines Pferdes nicht zu überfordern.
  2. Lagerung: Öle mit einem hohen Gehalt an Omega-Fettsäuren sind lichtempfindlich und sollten deshalb an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
  3. Kombination: Kombiniere das Öl mit einem passenden Mineralfutter, um eine Unterversorgung mit Antioxidantien (wie Vitamin E) zu vermeiden.
  4. Fellwechsel: In dieser Phase kannst Du Öle gezielt als Kur nutzen, um den Organismus zu entlasten.

Egal ob Du ein Freizeitpferd oder einen Hochleistungssportler hast, kann die richtige Auswahl an Ölen maßgeblich zum Wohlbefinden Deines Pferdes beitragen. Bei STRÖH findest Du eine riesige Auswahl an hochwertigen Ölen von Top-Herstellern.

Häufig gestellte Fragen

Welches Öl ist am besten für glänzendes Fell?

Wenn Du Dir einen echten Fellglanz wünschst, ist Leinöl die richtige Wahl, da es sich durch einen extrem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auszeichnet, die die Hautregeneration von innen heraus fördern. Besonders während des Fellwechsels kann Leinöl dabei helfen, dass das neue Fell gesund und kräftig nachwächst. Ein gutes Leinöl sollte immer kaltgepresst sein, um alle Vitalstoffe zu erhalten.

Warum ist das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren so wichtig?

Der Omega-3-Gehalt ist deshalb so entscheidend, weil diese Fettsäuren entzündungshemmende Eigenschaften im Organismus besitzen. Während Omega-6-Fettsäuren auch entzündungsfördernd wirken können, sorgt ein hochwertiges Öl für den nötigen Ausgleich. Da das natürliche Verhältnis in der Weide- oder Heufütterung oft unausgewogen ist, unterstützt Du mit der Gabe von Ölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, das Immunsystem und die Gelenkgesundheit Deines Pferdes.

Kann ich normales Pflanzenöl aus dem Supermarkt zur Pferdefütterung nutzen?

Theoretisch ist das möglich, allerdings bieten spezielle Futtermittel für Pferde deutliche Vorteile. Öle in Lebensmittelqualität sind oft raffiniert, wodurch wichtige Begleitstoffe verloren gehen. Ein hochwertiges Öl für Pferde aus dem Fachhandel ist hingegen in der Regel kaltgepresst und auf die spezifischen Bedürfnisse (z. B. Muskelaufbau oder die Unterstützung von Haut und Fell) optimiert. Zudem sind sie frei von künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffen, die den Stoffwechsel belasten könnten.

Was muss ich bei der Verdauung von Öl beachten, da Pferde keine Gallenblase haben?

Da Pferde keine Gallenblase besitzen, wird die Galle kontinuierlich direkt in den Dünndarm abgegeben. Das bedeutet, dass die Fettverdauung nur bei einer langsamen Gewöhnung reibungslos funktioniert. Wenn Du die Ölfütterung schrittweise steigerst, hat der Körper Deines Pferdes Zeit, die notwendigen Enzyme zu bilden. Richtig dosiert, fördert Öl die Darmpassage und ist eine hervorragende, staubfreie Ergänzung der Futterration.

Wie unterstützt Reiskeimöl den Muskelaufbau bei Sportpferden?

Reiskeimöl gilt als natürlicher Kraftprotz und Energielieferant, da das darin enthaltene Gamma-Oryzanol den Stoffwechsel der Muskeln positiv beeinflussen und so die Leistungsbereitschaft steigern kann. Es ist das ideale Ergänzungsfuttermittel für Pferde im Training, die schwer Masse aufbauen oder eine konzentrierte, haferfreie Energiequelle benötigen.

 

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