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Druse / Streptococcus bei Pferden

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Druse beim Pferd – Immunsystem stärken, Rekonvaleszenz gezielt unterstützen

Was ist Druse beim Pferd?

Definition & Ursachen

Druse ist eine der häufigsten und ansteckendsten Infektionskrankheiten beim Pferd. Sie wird durch das Bakterium Streptococcus equi subspecies equi verursacht und befällt primär die oberen Atemwege sowie die Lymphknoten im Kopf- und Halsbereich. Typische Kennzeichen sind deutlich geschwollene und abszedierende Lymphknoten – besonders unter dem Kiefer und im Kehlgangsbereich –, die sich öffnen und eitriges Sekret entleeren. Daneben zeigen betroffene Pferde meist Fieber, Nasenausfluss, Schluckbeschwerden und eine deutlich reduzierte Allgemeinstimmung.

Druse tritt besonders häufig in Betrieben mit hohem Pferdedurchlauf auf – etwa in Reit- und Pensionsbetrieben, auf Turnieren oder nach dem Zukauf neuer Pferde. Die Übertragung erfolgt direkt von Pferd zu Pferd oder indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Tränken, Putzzeug oder Stalleinrichtungen.

Unterschied: Druse vs. Erkältung vs. andere Atemwegsinfektionen

Eine einfache Erkältung oder ein viraler Atemwegsinfekt verläuft in der Regel milder und ohne die charakteristischen Lymphknotenabszesse. Druse hingegen zeigt ein sehr typisches Bild mit hohem Fieber, starkem gelblich-eitrigem Nasenausfluss und den markanten Schwellungen im Kehlgangsbereich. Eine tierärztliche Diagnose – idealerweise per bakteriologischem Abstrich – ist zwingend erforderlich.

Kurz erklärt: Warum Fütterung bei Druse so wichtig ist

Während der Erkrankung und besonders in der Rekonvaleszenz ist der Körper des Pferdes auf eine optimale Nährstoffversorgung angewiesen. Fieber erhöht den Energiebedarf, Schluckbeschwerden erschweren die Futteraufnahme, und das geschwächte Immunsystem braucht gezielte Unterstützung. Eine angepasste, leicht verdauliche Fütterung kann die Genesung beschleunigen und Komplikationen reduzieren.

Warum ist die richtige Fütterung bei Druse so wichtig?

Druse ist eine schwere Infektionskrankheit, die den Körper des Pferdes erheblich belastet. Die Fütterung ist keine Therapie, aber eine unverzichtbare Begleitmaßnahme – besonders in der Akutphase und während der oft langen Rekonvaleszenz.

  • Immunsystem stärken: Vitamin E, Selen, Zink und Beta-Glucane unterstützen die körpereigene Abwehr
  • Energieversorgung sichern: Fieber erhöht den Kalorienbedarf – leicht verdauliche Energiequellen sind wichtig
  • Schluckbeschwerden berücksichtigen: Weiches, einweichbares oder flüssiges Futter erleichtert die Aufnahme
  • Darmflora schützen: Antibiotikabehandlung bei Druse macht eine begleitende Darmsanierung notwendig
  • Regeneration fördern: Hochwertiges Protein unterstützt die Geweberegeneration nach Abszessen

Wirtschaftliche Vorteile für Stallbetreiber

Druse kann einen gesamten Bestand lahmlegen – Quarantänemaßnahmen, Tierarztkosten und Ausfallzeiten summieren sich schnell. Eine optimale Grundversorgung aller Pferde mit immunstärkenden Nährstoffen ist die wirkungsvollste präventive Investition.

Vorteile einer immunstärkenden Fütterung bei Druse auf einen Blick

  • Stärkung der körpereigenen Infektionsabwehr
  • Unterstützung der Rekonvaleszenz nach schwerer Erkrankung
  • Erleichterte Futteraufnahme durch weiches, einweichbares Futter
  • Schutz der Darmflora bei Antibiotikabehandlung
  • Förderung der Geweberegeneration nach Lymphknotenabszessen
  • Präventiver Schutz nicht erkrankter Pferde im Bestand

Welche Verlaufsformen von Druse gibt es beim Pferd?

Druse nach Verlaufsform

Unkomplizierte Druse: Der klassische Verlauf – Fieber, Nasenausfluss, geschwollene Lymphknoten, die sich öffnen und spontan heilen. In der Regel gute Prognose bei konsequenter Behandlung und Ruhe.
Bastarddruse (metastatische Druse): Eine gefährliche Komplikation, bei der sich Streptococcus equi über die Blutbahn in innere Organe ausbreitet – Lunge, Leber, Milz oder Gehirn können betroffen sein. Deutlich schlechtere Prognose – intensive tierärztliche Behandlung notwendig.
Purpura haemorrhagica: Eine immunvermittelte Vaskulitis, die als Komplikation nach Druse auftreten kann. Typisch sind massive Ödeme, Hautblutungen und schwere Allgemeinsymptome. Lebensbedrohlich – sofortige intensivmedizinische Behandlung erforderlich.
Druse bei Trägertieren: Manche Pferde werden nach einer Druse-Erkrankung zu dauerhaften Keimträgern ohne eigene Symptome – und stellen eine Infektionsquelle für andere Pferde dar. Regelmäßige Abstriche sind in betroffenen Betrieben wichtig.

Druse nach Pferdetyp

Druse bei Jungpferden und Fohlen: Junge Pferde sind besonders empfänglich, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Eine immunstärkende Aufzuchtfütterung ist die wichtigste Präventionsmaßnahme.
Druse bei Sportpferden: Häufige Turnierbesuche und Kontakte mit fremden Pferden erhöhen das Infektionsrisiko erheblich. Regelmäßige Impfung und eine immunstärkende Grundversorgung sind empfehlenswert.
Druse bei älteren oder immungeschwächten Pferden: Diese Tiere tragen ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf. Immunstärkende Fütterung und engmaschige tierärztliche Begleitung sind hier besonders wichtig.

Welche Inhaltsstoffe sollte man bei Druse meiden?

Zu viel Stärke und Zucker: Können das Immunsystem belasten und die Erholung verzögern
Schwer verdauliche Futtermittel: Bei Schluckbeschwerden ungeeignet – auf leicht verdauliche Alternativen umstellen
Schimmeliges oder mykotoxinbelastetes Futter: Schwächt das ohnehin belastete Immunsystem weiter
Abrupte Futterwechsel: Belasten die Darmflora, die durch Antibiotikabehandlung ohnehin geschwächt ist

Welche Inhaltsstoffe sind bei Druse besonders wertvoll?

  • Vitamin E & Selen: Stärken das Immunsystem und schützen Zellen vor oxidativem Stress
  • Zink: Wichtig für Immunfunktion und Wundheilung
  • Beta-Glucane: Aktivieren das angeborene Immunsystem
  • Vitamin C: Unterstützt die Immunabwehr – besonders in der Rekonvaleszenz sinnvoll
  • Hochwertiges, leicht verdauliches Protein (Luzerne): Für die Geweberegeneration nach Abszessen
  • Probiotika & Präbiotika: Schützen die Darmflora während und nach einer Antibiotikabehandlung
  • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl): Gut untersuchte Versorgungskomponente
  • Einweichbares Futter (Heucobs, Mash): Erleichtert die Futteraufnahme bei Schluckbeschwerden

Wie erkenne ich Druse bei meinem Pferd?

  • Hohes Fieber (über 38,5 °C)
  • Starker, gelblich-eitriger Nasenausfluss – meist beidseitig
    Deutlich geschwollene Lymphknoten unter dem Kiefer und im Kehlgangsbereich
  • Schluckbeschwerden, Fressunlust
  • Gedämpfte Allgemeinstimmung, Apathie
  • Mögliche Abszessbildung und Eiterentleerung aus den Lymphknoten
  • Husten und erschwerte Atmung bei Schwellung im Kehlkopfbereich

Bei diesen Symptomen sofort den Tierarzt rufen und das betroffene Pferd sofort vom Bestand isolieren.

Was sollte ich beim Kauf von Futter für Pferde mit Druse beachten?

  • Einweichbarkeit: Futter muss bei Schluckbeschwerden weich und leicht aufnehmbar sein
  • Leichte Verdaulichkeit: Keine schweren Getreideanteile während der Erkrankung
  • Probiotika-Qualität: Hitzebeständige Kulturen mit ausreichender Keimzahl für die Antibiotikabegleitung
  • Immunstärkende Wirkstoffe: Vitamin E, Selen und Beta-Glucane sollten enthalten sein
  • Vollständige Deklaration: Transparente Inhaltsstoffangaben

Pflege & Management bei Druse

Quarantäne ist bei Druse-Verdacht sofort einzuleiten – erkrankte Pferde müssen konsequent von gesunden getrennt werden. Alle Gegenstände, die mit dem erkrankten Pferd in Kontakt kamen, müssen gründlich desinfiziert werden. Tränken, Putzzeug und Futtergeräte dürfen nicht geteilt werden. Auf Turnierbesuche und Tiertransporte ist während des Ausbruchs zu verzichten. Eine Impfung gegen Druse ist in Betrieben mit erhöhtem Risiko empfehlenswert – Rücksprache mit dem Tierarzt.

Kaufberatung: Das richtige Futter bei Druse finden

Nach Preis

Einstieg & Basis: Einweichbares Futter wie Heucobs oder Mash für die Akutphase – erleichtert die Futteraufnahme bei Schluckbeschwerden sofort.
Mittelklasse: Immunstärkende Ergänzungspräparate mit Vitamin E, Selen und Beta-Glucanen sowie Probiotika für die Antibiotikabegleitung.
Profi- & Premiumlösungen: Hochwertige Rekonvaleszenzkonzepte mit abgestimmter Protein-, Energie- und Immunversorgung unter tierärztlicher Begleitung.

Nach Marke

STRÖH bietet Produkte von bewährten Herstellern mit transparenter Deklaration und praxiserprobten Rezepturen für erkrankte und rekonvaleszente Pferde.

Nach Kategorie

Bestseller: Bewährte einweichbare Futtermittel und Immunpräparate
Neuheiten: Innovative Rekonvaleszenzkonzepte mit optimierter Nährstoffkombination
Empfehlungen unserer Experten: Abgestimmte Konzepte für die Akutphase, Rekonvaleszenz und Prävention im Bestand

Häufige Fragen (FAQ) zu Druse beim Pferd

Wie lange ist Druse ansteckend?
Ein erkranktes Pferd ist so lange ansteckend, wie es Erreger ausscheidet – das kann auch nach dem klinischen Abheilen noch Wochen bis Monate andauern. Abstriche beim Tierarzt geben Sicherheit, bevor das Tier wieder in den Bestand integriert wird.

Muss Druse immer mit Antibiotika behandelt werden?
Das ist in der Veterinärmedizin umstritten. Bei unkomplizierter Druse verzichten viele Tierärzte auf Antibiotika, um die natürliche Immunantwort nicht zu unterdrücken. Bei schweren Verläufen oder Komplikationen ist eine antibiotische Therapie jedoch unerlässlich. Die Entscheidung trifft immer der Tierarzt.

Kann man Pferde gegen Druse impfen?
Ja – es gibt Impfstoffe gegen Druse, die in risikoreichen Betrieben empfohlen werden. Die Impfung bietet jedoch keinen vollständigen Schutz – sie reduziert Schwere und Häufigkeit der Erkrankung, verhindert sie aber nicht sicher.

Wie lange dauert die Rekonvaleszenz nach Druse?
Bei unkomplizierten Fällen sind Pferde nach vier bis sechs Wochen wieder vollständig einsatzfähig. Nach schwerem Verlauf oder Komplikationen kann die Erholung deutlich länger dauern. Während der gesamten Rekonvaleszenz ist eine angepasste, immunstärkende Fütterung wichtig.

Was ist Bastarddruse und wie gefährlich ist sie?
Bastarddruse entsteht, wenn sich der Erreger über die Blutbahn in innere Organe ausbreitet. Sie ist deutlich gefährlicher als die klassische Druse und kann lebensbedrohlich sein. Anzeichen sind anhaltendes Fieber trotz Behandlung, starker Gewichtsverlust und schwere Allgemeinsymptome.

Infothek & Ratgeber

  • Druse verstehen: Erreger, Verlauf und Quarantänemaßnahmen im Überblick
  • Impfung gegen Druse: Wann sie sinnvoll ist und was sie leistet
  • Rekonvaleszenz nach Infektionskrankheiten: Wie Fütterung die Erholung unterstützt
  • Darmsanierung nach Antibiotika: Warum Probiotika bei Druse-Behandlung wichtig sind
  • Fachartikel & Studien: Aktuelle Erkenntnisse zu Druse und Streptokokken-Infektionen beim Pferd

Service & Beratung

Ein Druse-Ausbruch im Bestand ist eine ernste Situation. Bei STRÖH begleiten wir Dich mit persönlicher Fachberatung durch die Akut- und Rekonvaleszenzphase.

  • Persönliche Fachberatung: Direkte Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Futtermittel für erkrankte Pferde
  • Ergänzungsmittel & Zubehör: Alles rund um Immunstärkung, Rekonvaleszenz und Darmsanierung
  • Versand & Lieferung: Schnelle, zuverlässige Lieferung

Meinung, Erfahrung & Sicherheit

Viele Pferdehalter berichten, wie eine gezielte Rekonvaleszenz-Fütterung mit einweichbaren Futtermitteln, Probiotika und immunstärkenden Ergänzungen die Erholung ihrer Pferde nach Druse spürbar beschleunigt hat. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Kundenbewertungen findest Du direkt bei den jeweiligen Produkten im Shop.

Sicherheitshinweis: Druse ist eine hochansteckende Erkrankung – bei Verdacht sofort den Tierarzt rufen und das betroffene Pferd isolieren. Druse kann auf Menschen übertragen werden – beim Umgang Hygienemaßnahmen einhalten. STRÖH-Produkte unterstützen Immunsystem und Rekonvaleszenz gezielt – sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

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