Pferdefutter Getreidefrei Guide 2026: Gesund Füttern

Immer mehr Pferdehalter stellen sich 2026 die Frage, wie sie ihre Tiere gesund und artgerecht ernähren können. Gerade Stoffwechselprobleme, Allergien und Verdauungsstörungen nehmen zu und stellen viele Besitzer vor neue Herausforderungen.

Die Nachfrage nach pferdefutter getreidefrei wächst, da diese Fütterung als Lösung für viele gesundheitliche Beschwerden gilt. Doch was steckt wirklich hinter dem Trend und wie gelingt eine optimale, getreidefreie Ernährung?

In diesem Guide erhalten Sie einen fundierten Überblick über die Vorteile, wissenschaftlichen Grundlagen sowie die besten Produkte und Strategien für eine gesunde, getreidefreie Pferdefütterung. Entdecken Sie, worauf Sie 2026 achten müssen und wie Fehler vermieden werden.

Warum getreidefreies Pferdefutter?

Pferdefutter getreidefrei rückt 2026 verstärkt in den Fokus verantwortungsbewusster Pferdehalter. Die Gründe dafür liegen sowohl in der natürlichen Entwicklung des Pferdes als auch in den gesundheitlichen Vorteilen, die eine getreidefreie Ernährung mit sich bringt. Im Folgenden beleuchten wir die wichtigsten Aspekte rund um die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei.

Warum getreidefreies Pferdefutter?

Die Evolution des Pferdes und seine natürliche Ernährung

Pferde sind von Natur aus Dauerfresser und ihre Verdauung ist auf rohfaserreiche Nahrung ausgelegt. Ihr Verdauungstrakt ist darauf spezialisiert, kontinuierlich kleine Mengen an Gräsern und Kräutern aufzunehmen. Erst mit der Domestikation und dem Einsatz als Arbeits- oder Sporttiere wurde Getreide als Energielieferant ins Futter integriert.

Allerdings kann der Dünndarm große Mengen an Stärke, wie sie in Getreide vorkommen, nicht optimal abbauen. Dies führt häufig zu Blähungen oder Koliken. Deshalb setzen immer mehr Halter auf pferdefutter getreidefrei, um die Verdauung und das Wohlbefinden ihrer Tiere zu fördern.

Gesundheitliche Vorteile getreidefreier Fütterung

Durch die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei lassen sich zahlreiche gesundheitliche Vorteile erzielen. Verdauungsstörungen sowie Stoffwechselprobleme treten seltener auf, da der Organismus des Pferdes weniger mit schwer verdaulichen Kohlenhydraten belastet wird.

Außerdem können Krankheiten wie Hufrehe, Equines Metabolisches Syndrom (EMS) und Cushing vorgebeugt werden. Pferde, die getreidefrei ernährt werden, zeigen oft ein glänzenderes Fell, stabile Hufe und ein ausgeglichenes Energielevel. Dies spricht für die nachhaltige Wirkung von pferdefutter getreidefrei im Alltag.

Für welche Pferde ist getreidefreies Futter besonders geeignet?

Pferdefutter getreidefrei empfiehlt sich besonders für Tiere, die an Stoffwechselerkrankungen wie EMS, Cushing oder Hufrehe leiden. Auch magenempfindliche Pferde, Allergiker und solche mit Verdauungsproblemen profitieren von einer getreidefreien Ernährung.

Freizeitpferde und Sportpferde mit moderatem Energiebedarf erhalten durch pferdefutter getreidefrei eine artgerechte, ausgewogene Versorgung. Die Auswahl an speziellen Futtersorten ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse jedes Pferdes.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Studien

Aktuelle Studien belegen, dass Pferde stärke- und zuckerarme Rationen deutlich besser verwerten. Fütterungsexperten und Tierärzte empfehlen zunehmend, auf pferdefutter getreidefrei zu setzen, besonders bei gesundheitlich vorbelasteten Tieren.

Die Nachfrage nach getreidefreien Futtermitteln steigt laut Branchenreports kontinuierlich. Einen umfassenden Überblick über die Vor- und Nachteile sowie wissenschaftliche Hintergründe bietet der Artikel Getreidefreies Pferdefutter: Ist das sinnvoll?.

Herausforderungen und Missverständnisse

Ein weitverbreiteter Mythos ist, dass pferdefutter getreidefrei grundsätzlich energiearm sei. Tatsächlich gibt es zahlreiche Alternativen wie Ölsaaten und rohfaserreiche Komponenten, die ausreichend Energie liefern.

Wer auf pferdefutter getreidefrei umstellt, sollte dennoch auf eine ausgewogene Mineralisierung achten. Falsche Fütterung kann zu Nährstoffmängeln führen. Entscheidend ist die richtige Zusammenstellung der Ration, um alle Bedürfnisse des Pferdes zu erfüllen.

Die wichtigsten Zutaten in getreidefreiem Pferdefutter

Die Auswahl der richtigen Zutaten ist entscheidend, wenn es um pferdefutter getreidefrei geht. Nur eine ausgewogene Mischung hochwertiger Komponenten sichert die artgerechte Versorgung Ihres Pferdes. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Zutatenkategorien, die in modernen Rezepturen für pferdefutter getreidefrei dominieren.

Die wichtigsten Zutaten in getreidefreiem Pferdefutter

Rohfaserreiche Komponenten: Heu, Gräser, Cobs & Co.

Heu bildet die Grundlage jeder Rezeptur für pferdefutter getreidefrei. Es liefert strukturreiche Rohfaser, die für die Verdauung und das Wohlbefinden des Pferdes unerlässlich ist. Neben klassischem Heu kommen hochwertige Wiesencobs, Luzernecobs und Heuersatzprodukte zum Einsatz.

  • Agrobs PRE ALPIN Wiesencobs®
  • St. Hippolyt PRE ALPIN Wiesencobs
  • Luzernecobs für zusätzliche Proteinquelle

Diese Komponenten bieten eine naturnahe Fütterung und unterstützen die Kautätigkeit sowie die gesunde Darmflora. Sie sind besonders verträglich und ermöglichen eine vielfältige Gestaltung von pferdefutter getreidefrei.

Alternative Energiequellen ohne Getreide

Bei pferdefutter getreidefrei ist die Energieversorgung ein zentrales Thema. Ölsaaten wie Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Reiskleie liefern hochwertige, langsam verfügbare Energie. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren und unterstützen Haut, Fell und Regeneration.

  • Leinsamen: Quelle für Omega-3-Fettsäuren
  • Sonnenblumenkerne: Energie und Vitamin E
  • Reiskleie: leicht verdauliche Energie

Diese Zutaten machen pferdefutter getreidefrei leistungsfähig, ohne den Stoffwechsel zu belasten.

Mineralstoffe, Vitamine und Supplemente

Die gezielte Mineralisierung ist bei pferdefutter getreidefrei unverzichtbar, um Defizite auszugleichen. Mineralfutter wie Agrobs Naturmineral oder Mühldorfer Balance Pur sorgen für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Spurenelementen und Vitaminen.

  • Ergänzung durch Kräuter (z.B. Mariendistel, Brennnessel)
  • Natürliche Zusätze für Immunsystem und Verdauung
  • Individuelle Supplementierung je nach Bedarf

Hochwertige Produkte sichern die Ausgewogenheit von pferdefutter getreidefrei und beugen Mangelerscheinungen vor.

Getreidefreie Müslis, Mash und Pellets

Moderne Rezepturen für pferdefutter getreidefrei bieten vielfältige Alternativen wie getreidefreie Müslis, Mashs und Pellets. Diese enthalten strukturreiche Fasern, Ölsaaten und natürliche Zusätze und sind in verschiedenen Varianten erhältlich.

  • Agrobs Alpengrün Mash
  • Mühldorfer iQ Landwiesen-Mash
  • Strukturreiche Pellets ohne Getreide

Ein besonders beliebtes Produkt ist das NEU: AlpenGrün Müsli von Agrobs, das sich durch seine naturnahe Zusammensetzung auszeichnet. Diese Vielfalt macht es leicht, pferdefutter getreidefrei individuell anzupassen.

Was ist wirklich „getreidefrei“? Label-Check und Zutatenlisten

Nicht jedes Produkt, das als pferdefutter getreidefrei deklariert wird, ist automatisch frei von stärke- oder zuckerreichen Komponenten. Ein genauer Blick auf die Zutatenliste ist unerlässlich.

  • Unterschied: getreidefrei, haferfrei, stärke-/zuckerreduziert
  • Typische Zutaten: Gräser, Kräuter, Ölsaaten, Rübenschnitzel
  • Vorsicht bei versteckten Getreidebestandteilen (z.B. Kleie)

Achten Sie bei pferdefutter getreidefrei stets auf transparente Deklaration, geprüfte Qualität und die Zusammensetzung, um Ihrem Pferd die bestmögliche Ernährung zu sichern.

Getreidefreies Pferdefutter im Praxistest: Produktüberblick 2026

Immer mehr Pferdehalter suchen nach dem optimalen pferdefutter getreidefrei, um ihren Tieren eine gesunde und artgerechte Ernährung zu ermöglichen. 2026 zeigt sich der Markt innovativ, vielseitig und kundenorientiert. Die Vielfalt an Produkten, Marken und Spezialmischungen ist so groß wie nie zuvor. Worauf kommt es bei der Auswahl an, welche Trends bestimmen das Angebot und wie finden Sie das beste Futter für Ihr Pferd? Im folgenden Praxistest erhalten Sie einen umfassenden Überblick.

Marktüberblick: Führende Marken und aktuelle Trends

Der Markt für pferdefutter getreidefrei ist 2026 breit aufgestellt. Zu den führenden Marken zählen Agrobs, Mühldorfer, St. Hippolyt, Pavo und Marstall. Viele Hersteller setzen auf pelletfreie und bio-zertifizierte Futtersorten, um den Wunsch nach Natürlichkeit und Nachhaltigkeit zu erfüllen.

Innovative Entwicklungen wie getreidefreie Müslis ohne künstliche Zusatzstoffe gewinnen an Bedeutung. Zudem steigt die Nachfrage nach spezialisierten Futtermitteln für Allergiker und stoffwechselempfindliche Pferde. Bio-Produkte und regionale Rohstoffe etablieren sich als Qualitätsmerkmal im Sortiment.

Vergleich: Cobs, Müsli, Mash, Pellets und Mineralfutter

Welches pferdefutter getreidefrei eignet sich für welchen Pferdetyp? Cobs, wie Agrobs PRE ALPIN Wiesenflakes, bieten strukturreiche Rohfaser und sind ideal für Freizeitpferde oder Senioren. Müslis und getreidefreie Mashs, etwa Mühldorfer Struktur Zeit, eignen sich besonders für empfindliche Pferde oder solche mit erhöhtem Energiebedarf.

Pellets sind praktisch in der Handhabung und liefern ausgewogene Energie und Mineralstoffe, während Mineralfutter gezielt Nährstofflücken schließt. Die Wahl hängt von Alter, Gesundheitszustand und Aktivitätsniveau des Pferdes ab.

Produkttyp Vorteile Geeignet für
Cobs Struktur, Kaubedarf, rohfaserreich Senioren, Freizeitpferde
Müsli/Mash Hohe Akzeptanz, leicht verdaulich Sportpferde, Allergiker
Pellets Praktisch, mineralisiert Vielseitig, Stallbetrieb
Mineralfutter Ergänzung, gezielte Versorgung Alle Pferdetypen

Produktbeispiele und Erfahrungsberichte

Erfahrungen mit pferdefutter getreidefrei zeigen, dass Akzeptanz und gesundheitliche Wirkung oft vom individuellen Pferd abhängen. Viele Halter berichten, dass Produkte wie Mühldorfer Mucovital prebiotic (5/5 Sterne) oder Agrobs Alpengrün Müsli besonders gut angenommen werden.

Kriterien wie Fellglanz, stabile Verdauung und Leistungsbereitschaft stehen dabei im Fokus. Laut aktuellen Kundenbewertungen zählen getreidefreie Mashs und Müslis zu den beliebtesten Futtermitteln. Die Auswahl sollte stets auf die Bedürfnisse des einzelnen Pferdes abgestimmt werden.

Preis-Leistungs-Vergleich und Bezugsquellen

Die Preisspanne für pferdefutter getreidefrei ist 2026 groß: Wiesencobs starten ab 9,90 Euro, während spezielle Energieprodukte bis zu 59,95 Euro kosten können. Bezugsquellen sind der stationäre Fachhandel, zahlreiche Online-Shops und der Direktvertrieb über Hersteller.

Viele Anbieter bieten Sparpakete, Palettenware oder Futter-Abos an, um den Einkauf zu erleichtern und Kosten zu optimieren. Beim Kauf lohnt es sich, auf Versandoptionen und Lieferzeiten zu achten, um die Futterversorgung sicherzustellen.

Getreidefreies Pferdefutter bei STRÖH: Große Auswahl & Fachberatung

STRÖH gilt als führender Anbieter für pferdefutter getreidefrei und bietet über 9.700 Artikel von 217 Marken, darunter Agrobs, Mühldorfer, Marstall und St. Hippolyt. Das Sortiment umfasst Cobs, Mash, Müsli, Pellets und Ergänzungsfutter für jede Pferdegruppe.

Pferdefutter Getreidefrei Guide 2026: Gesund Füttern - Getreidefreies Pferdefutter bei STRÖH: Große Auswahl & Fachberatung

Ein besonderer Vorteil ist die spezialisierte Fachberatung, die individuelle Fütterungsprobleme kompetent löst. Umweltfreundliche Verpackungen, Sparpakete und Clubvorteile machen den Einkauf noch attraktiver. Wer pferdefutter getreidefrei sucht, findet hier garantiert das passende Produkt und erhält Unterstützung bei der Auswahl.

Worauf beim Kauf zu achten ist: Deklaration, Inhaltsstoffe, Qualität

Beim Kauf von pferdefutter getreidefrei sind eine transparente Deklaration und geprüfte Herkunft entscheidend. Wichtige Prüfkriterien sind der Rohfasergehalt, die Energieversorgung und eine vollständige Mineralisierung.

Achten Sie auf Zertifizierungen wie Bio oder GMO-frei, die eine hohe Qualität und Nachhaltigkeit gewährleisten. Die Zutatenliste sollte frei von versteckten Getreidebestandteilen sein. Nur so ist sichergestellt, dass das Futter wirklich getreidefrei und für empfindliche Pferde geeignet ist.

Schritt-für-Schritt: Umstellung auf getreidefreie Fütterung

Die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei sollte gut geplant und strukturiert erfolgen, damit Ihr Pferd optimal davon profitiert. Mit einer schrittweisen Herangehensweise können Sie gesundheitliche Risiken minimieren und eine nachhaltige Verbesserung der Futterqualität erzielen.

Schritt-für-Schritt: Umstellung auf getreidefreie Fütterung

Schritt 1: Analyse der aktuellen Fütterungssituation

Bevor Sie auf pferdefutter getreidefrei umstellen, prüfen Sie die aktuelle Ration Ihres Pferdes. Notieren Sie, wie viel und welches Futter Ihr Pferd täglich erhält. Achten Sie auf den Getreideanteil und kontrollieren Sie, ob die Energie- und Nährstoffversorgung stimmt.

Erfassen Sie mögliche Symptome wie Übergewicht, Fellprobleme, Verdauungsstörungen oder Leistungsschwankungen. Ziehen Sie bei Unsicherheiten immer einen Tierarzt oder Futterberater hinzu. Eine Checkliste hilft, alle relevanten Punkte zu erfassen:

  • Getreidemenge pro Tag
  • Energiebedarf im Verhältnis zur Leistung
  • Gesundheitszustand, Allergien, Stoffwechselprobleme

Mit einer fundierten Analyse schaffen Sie die Basis für eine erfolgreiche Umstellung auf pferdefutter getreidefrei.

Schritt 2: Auswahl des passenden getreidefreien Futters

Bei der Auswahl von pferdefutter getreidefrei sind Alter, Gesundheitszustand und Leistungsniveau entscheidend. Für Freizeitpferde, Senioren oder Pferde mit Stoffwechselproblemen gibt es spezielle Futtersorten. Strukturreiche Cobs, getreidefreie Müslis oder Mashs sorgen für eine angepasste Energiezufuhr.

Für empfindliche Pferde eignen sich Produkte wie das PreAlpin AlpenGrün Mash für empfindliche Pferde, das ohne Getreide und Melasse auskommt. Überprüfen Sie die Deklaration, um versteckte Getreidebestandteile auszuschließen. Ausgewogene Mineralisierung und natürliche Zusätze runden die Ration ab.

Mit gezielter Auswahl stellen Sie sicher, dass Ihr pferdefutter getreidefrei individuell passt.

Schritt 3: Langsame Umstellung und Beobachtung

Die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei sollte langsam und kontrolliert erfolgen. Ersetzen Sie das alte Futter schrittweise über mindestens 7 bis 14 Tage durch das neue getreidefreie Produkt. Beginnen Sie mit kleinen Mengen und steigern Sie diese täglich.

Beobachten Sie die Verdauung, die Konsistenz des Kots und das Fressverhalten. Notieren Sie Veränderungen, um frühzeitig Anpassungen vorzunehmen. Jedes Pferd reagiert unterschiedlich, daher ist Geduld gefragt.

Eine schonende Umstellung minimiert das Risiko von Verdauungsproblemen und unterstützt die Akzeptanz von pferdefutter getreidefrei.

Schritt 4: Ergänzende Mineralisierung und Supplemente

Auch bei pferdefutter getreidefrei ist die Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen unerlässlich. Prüfen Sie, ob die neue Ration alle notwendigen Nährstoffe abdeckt. Ergänzen Sie gezielt Mineralfutter, Vitamine oder spezielle Supplemente, wenn Ihr Pferd einen erhöhten Bedarf hat.

Für Pferde mit Stoffwechselproblemen bieten sich spezielle Produkte an, die auf die Bedürfnisse abgestimmt sind. Halten Sie Rücksprache mit Experten und passen Sie die Ergänzungen regelmäßig an.

So bleibt Ihr Pferd auch bei pferdefutter getreidefrei rundum versorgt und leistungsfähig.

Schritt 5: Langfristige Kontrolle und Anpassung

Nach der Umstellung auf pferdefutter getreidefrei ist kontinuierliche Kontrolle wichtig. Wiegt Ihr Pferd regelmäßig, beobachten Sie das Fell, die Hufe und das allgemeine Wohlbefinden. Lassen Sie Blutbilder erstellen, um die Versorgung mit Spurenelementen zu prüfen.

Passen Sie die Ration saisonal und je nach Trainingsstand an. Dokumentieren Sie alle Beobachtungen, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Die Zusammenarbeit mit Fütterungsexperten sichert eine nachhaltige und bedarfsgerechte Fütterung.

Mit dieser Strategie bleibt Ihr Pferd auch langfristig durch pferdefutter getreidefrei gesund und vital.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei bringt zahlreiche Vorteile, birgt jedoch auch einige typische Stolpersteine. Wer diese kennt und vermeidet, legt den Grundstein für gesunde, leistungsfähige Pferde. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fehler sowie praxiserprobte Tipps, wie Sie sie umgehen.

Zu schneller Futterwechsel: Risiken und Folgen

Ein häufiger Fehler bei pferdefutter getreidefrei ist die zu abrupte Umstellung. Das Verdauungssystem des Pferdes benötigt Zeit, um sich an neue Komponenten und die getreidefreie Zusammensetzung zu gewöhnen.

  • Plötzlicher Wechsel kann Verdauungsstörungen, Koliken oder Futterverweigerung auslösen.
  • Empfehlenswert ist eine schrittweise Anpassung über 7 bis 14 Tage.
  • Beobachten Sie Kotkonsistenz, Appetit und Verhalten.

Gerade bei Pferden mit Stoffwechselproblemen ist besondere Vorsicht geboten. Weitere Tipps finden Sie im Artikel Top bei Stoffwechsel- und Verdauungsproblemen.

Unausgewogene Ration: Nährstoffmangel trotz Getreideverzicht

Pferdefutter getreidefrei bedeutet nicht automatisch ausgewogen. Häufig wird vergessen, dass mit dem Wegfall von Getreide auch bestimmte Nährstoffe reduziert werden.

  • Zu wenig Energie oder Mineralstoffe führen zu Leistungseinbrüchen.
  • Eine genaue Rationsberechnung ist unerlässlich.
  • Ergänzen Sie gezielt Mineralfutter und hochwertige Öle.

Lassen Sie im Zweifel die Ration überprüfen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Eine ausgewogene Mineralisierung ist bei jeder Fütterungsumstellung essenziell.

Missverständnisse bei der Deklaration: „Getreidefrei“ ist nicht gleich „stärke-/zuckerarm“

Der Begriff pferdefutter getreidefrei wird oft mit stärke- oder zuckerarm gleichgesetzt, was jedoch nicht immer zutrifft. Einige Futtersorten enthalten trotz Getreideverzicht hohe Mengen an Melasse, Trockenschnitzel oder anderen Energiequellen.

  • Prüfen Sie Zutatenlisten und Nährwertangaben sorgfältig.
  • Achten Sie auf versteckte Zucker- und Stärkequellen.
  • Im Zweifel helfen unabhängige Tests und Vergleiche.

Transparente Deklarationen und unabhängige Analysen sind entscheidend für den Kauf eines wirklich geeigneten Futters.

Falsche Produktauswahl für spezielle Bedürfnisse

Nicht jedes pferdefutter getreidefrei ist für alle Pferde gleich gut geeignet. Allergiker, Senioren oder Sportpferde benötigen spezielle Rezepturen, um optimal versorgt zu sein.

  • Berücksichtigen Sie Alter, Gesundheitszustand und Leistungsbedarf.
  • Wählen Sie Produkte mit passender Energie- und Nährstoffzusammensetzung.
  • Nutzen Sie unabhängige Vergleiche wie den Getreidefreies Pferdefutter Test und Vergleich 2026 zur Orientierung.

Eine individuelle Beratung durch Experten hilft, Fehlkäufe und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

FAQ: Getreidefreies Pferdefutter 2026

Immer mehr Pferdehalter beschäftigen sich 2026 intensiv mit dem Thema pferdefutter getreidefrei. Häufige Fragen betreffen die Notwendigkeit, Umstellung und Besonderheiten verschiedener Lebensphasen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, fundiert und praxisnah.

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wann ist pferdefutter getreidefrei wirklich notwendig? Besonders empfehlenswert ist getreidefreies Futter bei Stoffwechselproblemen wie EMS, Cushing oder Hufrehe, aber auch bei Allergien und Verdauungsstörungen. Symptome für eine Unverträglichkeit gegen Getreide sind Durchfall, Blähungen oder plötzliche Leistungseinbrüche.

Wie erkennt man eine Getreideunverträglichkeit? Viele Pferde zeigen Unruhe, stumpfes Fell oder häufig wiederkehrende Koliken. Ein Futtertagebuch hilft, Zusammenhänge zwischen Futter und Symptomen zu erkennen. Wissenschaftliche Hintergründe und die Relevanz von Getreide in der Pferdefütterung bestätigen, dass nicht jedes Pferd Getreide optimal verdauen kann.

Die Umstellung auf pferdefutter getreidefrei sollte immer schrittweise erfolgen. Beobachten Sie Ihr Pferd genau und holen Sie bei Unsicherheiten Rat von Tierärzten oder Futterberatern ein.

Fütterung in besonderen Situationen (z.B. Fellwechsel, Krankheit, Leistungsspitzen)

In Phasen wie Fellwechsel oder Krankheit steigt der Bedarf an Nährstoffen. Hier ist pferdefutter getreidefrei besonders vorteilhaft, da es den Stoffwechsel entlastet und trotzdem alle wichtigen Vitamine sowie Mineralstoffe bereitstellt.

Leistungsspitzen, etwa während intensiver Trainingsphasen, erfordern eine Anpassung der Energiezufuhr. Hier helfen Ölsaaten und hochwertige Fasern als alternative Energiequellen. Ergänzen Sie gezielt Mineralfutter und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Erkrankte oder rekonvaleszente Pferde profitieren von leicht verdaulichen, getreidefreien Mashs. Diese unterstützen die Regeneration und fördern eine gesunde Darmflora.

Getreidefrei bei Jungpferden und Senioren

Jungpferde und Senioren haben besondere Ansprüche an pferdefutter getreidefrei. Für Fohlen und Jungpferde ist eine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren, Mineralstoffen und Vitaminen entscheidend, um Wachstum und Entwicklung optimal zu unterstützen.

Senioren profitieren von leicht kaubaren, staubarmen Futtersorten. Getreidefreie Produkte mit hohem Rohfaseranteil, ergänzt durch Ölsaaten und spezielle Mineralfutter, helfen, Gewicht zu halten und den Stoffwechsel zu entlasten.

Prüfen Sie regelmäßig Gewicht, Zahngesundheit und Verdauung. Besonders ältere Pferde benötigen oft individuell angepasste Rationen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Getreidefrei und Bio – lohnt sich der Aufpreis?

Bio-zertifiziertes pferdefutter getreidefrei bietet Vorteile wie transparente Herkunft, kontrollierte Anbauweise und Verzicht auf Gentechnik. Gerade für sensible oder allergische Pferde kann sich der Mehrpreis lohnen, da Bio-Produkte oft weniger Zusatzstoffe enthalten.

Viele Halter berichten von besserer Akzeptanz und sichtbaren Verbesserungen bei Fell und Vitalität. Entscheiden Sie individuell, ob Bio für Ihr Pferd sinnvoll ist. Wichtig bleibt eine ausgewogene Ration, unabhängig vom Siegel.

Tipp: Achten Sie auf Zertifizierungen und vergleichen Sie die Inhaltsstoffe verschiedener Bio-getreidefreier Produkte, um die beste Wahl für Ihr Pferd zu treffen.


Article written using RankPill.

1Preise inklusive gesetzlicher MwSt., zzgl. Versandkosten und ggf. Mindermengenzuschlag.