Pferd Stoffwechselerkrankung Guide 2026: Ursachen & Lösungen

Immer mehr Pferde in Deutschland leiden unter Stoffwechselproblemen. Für Halter wird das Thema Pferd stoffwechselerkrankung 2026 zum zentralen Fokus, denn die Gesundheit des Tieres steht auf dem Spiel.

Was steckt hinter diesen Erkrankungen? Unser Guide liefert einen umfassenden Überblick zu Ursachen, Symptomen und modernen Lösungswegen. Von der Definition über häufige Krankheiten bis zu innovativen Ansätzen erfahren Sie, wie Sie Ihr Pferd bestmöglich unterstützen.

Sie wünschen sich ein vitales, leistungsfähiges Pferd? Entdecken Sie in diesem Beitrag alles, was Sie für das aktive Management und die Prävention von Stoffwechselerkrankungen wissen müssen.

Was sind Stoffwechselerkrankungen beim Pferd?

Ein gesunder Stoffwechsel ist das Fundament für Vitalität und Leistungsfähigkeit des Pferdes. Doch warum sind gerade Pferde im Jahr 2026 immer häufiger von Stoffwechselstörungen betroffen? Die Antwort liegt in der Komplexität der pferd stoffwechselerkrankung und den veränderten Lebensbedingungen unserer Vierbeiner. Moderne Haltungs- und Fütterungsformen begünstigen die Entstehung dieser Erkrankungen, sodass sie heute zu den wichtigsten Herausforderungen für Pferdehalter zählen.

Was sind Stoffwechselerkrankungen beim Pferd?

Definition und Überblick

Der Stoffwechsel umfasst alle biochemischen Prozesse, die zur Energiegewinnung, zum Zellaufbau und zur Entgiftung im Pferdekörper notwendig sind. Man unterscheidet zwischen anabolen (aufbauenden) und katabolen (abbauenden) Vorgängen. Bei einer pferd stoffwechselerkrankung geraten diese Abläufe aus dem Gleichgewicht.

Pferde sind besonders anfällig, da ihr Verdauungssystem auf karge, stetige Nahrungsaufnahme ausgelegt ist. Durch Überfütterung, Bewegungsmangel und genetische Faktoren entwickeln sie Stoffwechselstörungen, die als typische Zivilisationskrankheiten gelten. Statistiken zeigen, dass in den letzten zehn Jahren die Zahl der pferd stoffwechselerkrankung in Deutschland deutlich zugenommen hat.

Häufige Stoffwechselerkrankungen im Überblick

Zu den häufigsten pferd stoffwechselerkrankung zählen das Equine Metabolische Syndrom (EMS), das Cushing-Syndrom (PPID), Hufrehe, Insulinresistenz und verschiedene Leberprobleme. EMS äußert sich durch Übergewicht und gestörte Insulinregulation. PPID betrifft vor allem ältere Pferde und führt zu Hormonstörungen. Hufrehe ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut und kann lebensgefährlich werden. Insulinresistenz und Leberprobleme treten häufig als Folge oder Begleiter anderer Erkrankungen auf.

Ausführliche Informationen zu EMS finden Sie im Ratgeber EMS beim Pferd erkennen und managen. Jede pferd stoffwechselerkrankung erfordert ein spezifisches Management, um Folgeschäden zu vermeiden.

Risikofaktoren und gefährdete Pferdegruppen

Bestimmte Altersgruppen und Pferderassen sind besonders gefährdet, eine pferd stoffwechselerkrankung zu entwickeln. Senioren, Ponys und Robustrassen wie Islandpferde oder Shetlandponys sind überproportional betroffen. Auch Warmblüter zeigen zunehmend Symptome.

Wesentliche Risikofaktoren sind Fehler in der Haltung, zu wenig Bewegung und eine zu energiereiche Fütterung. Genetische Prädispositionen spielen ebenfalls eine Rolle. Laut PM-Forum weisen 89 Prozent der Hufrehe-Fälle eine Hormonstörung auf, und 95 Prozent dieser Pferde leiden unter Übergewicht. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, Risikopferde besonders zu beobachten, um eine pferd stoffwechselerkrankung frühzeitig zu erkennen.

Folgen unbehandelter Stoffwechselstörungen

Bleibt eine pferd stoffwechselerkrankung unbehandelt, drohen schwerwiegende Folgen für Gesundheit und Lebensqualität des Tieres. Chronische Beschwerden wie Leistungsabfall, stumpfes Fell und Hufprobleme sind häufig. Besonders kritisch sind Hufrehe und dauerhafte Schäden an Organen.

Die Tierarzt- und Pflegekosten steigen erheblich, wenn die Erkrankung fortschreitet. In schweren Fällen können pferd stoffwechselerkrankung sogar lebensbedrohliche Komplikationen auslösen. Daher ist es essenziell, erste Warnsignale früh zu erkennen und konsequent zu handeln. Die rechtzeitige Diagnose und Behandlung sind der Schlüssel, um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Pferdes langfristig zu sichern.

Ursachen von Stoffwechselerkrankungen beim Pferd

Stoffwechselerkrankungen beim Pferd entstehen selten ohne Auslöser. Oft wirken mehrere Faktoren zusammen und führen dazu, dass der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät. Ein genauer Blick auf die Ursachen hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen.

Ursachen von Stoffwechselerkrankungen beim Pferd

Ernährungsbedingte Auslöser

Die Ernährung spielt bei der Entstehung von pferd stoffwechselerkrankung eine zentrale Rolle. Zu energiereiche Fütterung, insbesondere mit viel Kraftfutter oder zuckerhaltigen Komponenten, belastet den Stoffwechsel. Auch ungünstige Weidezeiten, etwa morgens im Frühjahr und Herbst, führen zu hoher Fruktanaufnahme. Schlechte Heuqualität oder spätes Mähen erhöhen das Risiko zusätzlich.

  • Zu viel Kraftfutter oder Getreide im Tagesplan

  • Unkontrollierte Aufnahme von Gras, besonders bei robuster Rasse

  • Häufige Fütterung von Obst oder Brot

Eine genauere Erklärung der Verdauung und der Folgen falscher Fütterung finden Sie unter Die Verdauung des Pferdes und Folgen falscher Fütterung.

Bewegungsmangel und Haltungsfehler

Bewegung ist für einen gesunden Stoffwechsel beim Pferd essenziell. Pferde, die überwiegend in Boxen gehalten werden oder wenig Auslauf auf dem Paddock haben, entwickeln häufiger eine pferd stoffwechselerkrankung. Fehlende Bewegung verschärft Insulinresistenz und fördert Übergewicht.

  • Zu wenig Freigang, seltene Weidezeiten

  • Fehlende Anreize zur Bewegung im Alltag

  • Boxenhaltung ohne Ausgleich durch Training

Studien zeigen, dass Bewegungsmangel besonders beim Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) zu den Hauptursachen zählt.

Genetische und altersbedingte Faktoren

Einige Pferde sind genetisch stärker für pferd stoffwechselerkrankung anfällig. Bestimmte Rassen, wie Ponys, Islandpferde oder Robustrassen, zeigen eine erhöhte Prädisposition. Auch mit steigendem Alter verändern sich hormonelle Abläufe, was Krankheiten wie das Cushing-Syndrom (PPID) begünstigt.

  • Seniorenpferde mit Hormonumstellungen

  • Ponys und kleine Rassen mit robustem Stoffwechsel

  • Familienlinien mit auffälliger Krankheitsgeschichte

Diese Faktoren sollten bei der Haltung und Fütterung stets berücksichtigt werden.

Umweltfaktoren und Stress

Umweltgifte und Stress haben einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von pferd stoffwechselerkrankung. Schimmelpilze im Futter, Belastung durch Medikamente oder häufiger Stallwechsel schwächen das Immunsystem und stören den Stoffwechsel.

  • Schlechte Futterlagerung, Schimmelbildung

  • Stress durch Transport oder neue Umgebung

  • Wechselnde Bezugspersonen und Herdenzusammensetzung

Stressreduktion und hygienische Bedingungen sind wichtige Präventionsmaßnahmen.

Weitere Ursachen und Auslöser

Auch Medikamente, Infektionen oder Komplikationen nach dem Abfohlen können bei pferd stoffwechselerkrankung eine Rolle spielen. Vor allem langanhaltende Gabe von Kortison kann den Stoffwechsel nachhaltig stören. Tierärzte berichten zudem von Fällen, in denen Entzündungen oder Infekte als Auslöser identifiziert wurden.

  • Langzeitbehandlung mit bestimmten Arzneimitteln

  • Unentdeckte Infektionen oder Entzündungen

  • Nachgeburtsverhalten bei Stuten

Ein umfassender Blick auf alle Risikofaktoren ist entscheidend für die Gesundheit des Pferdes.

Symptome und Früherkennung: Warnsignale richtig deuten

Die frühzeitige Erkennung einer pferd stoffwechselerkrankung ist entscheidend, um schwerwiegende Folgen zu verhindern. Viele Symptome treten schleichend auf und werden im Alltag leicht übersehen. Pferdehalter sollten daher aufmerksam auf Veränderungen im Verhalten und Erscheinungsbild ihres Tieres achten. Eine schnelle Reaktion kann den Verlauf einer pferd stoffwechselerkrankung positiv beeinflussen.

Symptome und Früherkennung: Warnsignale richtig deuten

Typische Symptome von Stoffwechselerkrankungen

Die Symptome einer pferd stoffwechselerkrankung sind vielfältig. Häufig zeigen betroffene Pferde:

  • Mattigkeit und reduzierter Bewegungsdrang

  • Leistungsabfall bei Training oder Arbeit

  • Struppiges Fell und Probleme beim Fellwechsel

  • Hufprobleme wie Hufrehe, angelaufene Beine

  • Fettpolster am Hals, Schweifrübe oder Rücken

  • Hautprobleme wie Mauke, Raspe, Pilzbefall oder Milben

Diese Warnzeichen sollten Pferdehalter stets ernst nehmen. Sie deuten oft auf eine beginnende pferd stoffwechselerkrankung hin.

Symptome im Detail: EMS, PPID, Hufrehe

Jede pferd stoffwechselerkrankung zeigt ein spezifisches Beschwerdebild. Beim Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) stehen Adipositas und auffällige Fettdepots im Vordergrund. Zusätzlich kommt es zu einer gestörten Insulinregulation.

Das Cushing-Syndrom (PPID) manifestiert sich durch langes, gelocktes Fell, Muskelabbau und vermehrtes Schwitzen. Besonders ältere Pferde sind betroffen.

Hufrehe ist eine der gefürchtetsten Folgen und äußert sich durch Fühligkeit, warme Hufe, Pulsation und die typische Sägebockstellung. Ausführliche Hinweise zu Symptomen und Sofortmaßnahmen finden Sie auf der Seite Hufrehe: Symptome und Notfallmaßnahmen. Ein rechtzeitiges Erkennen dieser Zeichen kann das Risiko einer schweren pferd stoffwechselerkrankung deutlich senken.

Unspezifische Anzeichen und schleichender Verlauf

Oft entwickeln sich die Symptome einer pferd stoffwechselerkrankung langsam und sind anfangs unspezifisch. Dazu zählen:

  • Zahnfleischentzündungen und vermehrtes Zahnfleischbluten

  • Tränende Augen oder wiederkehrendes Kotwasser

  • Verzögerter Fellwechsel und schlechte Wundheilung

  • Fruchtbarkeitsprobleme bei Stuten oder Hengsten

Gerade diese kleinen Veränderungen werden im Alltag schnell übersehen. Durch konsequente Beobachtung lassen sich viele pferd stoffwechselerkrankung frühzeitig erkennen und behandeln.

Diagnostische Hilfsmittel und Tests

Zur Früherkennung einer pferd stoffwechselerkrankung ist die Diagnostik entscheidend. Häufig eingesetzte Verfahren sind:

  • Blutbild zur Bestimmung von Insulin, Glukose und Leberwerten

  • ACTH-Test bei Verdacht auf PPID

  • Oraler Glukosetest (OGT) zur Überprüfung der Insulinsensitivität

  • Röntgenuntersuchung bei Verdacht auf Hufrehe

Wichtig ist die Berücksichtigung saisonaler Schwankungen, etwa beim ACTH-Wert im Spätsommer. Regelmäßige Laborkontrollen helfen, eine pferd stoffwechselerkrankung frühzeitig zu erkennen.

Fallbeispiele und Erfahrungswerte

Viele Pferdehalter berichten von schleichenden Symptomen, die sich über Monate entwickeln. Typisch ist ein zunächst unscheinbarer Leistungsabfall, gefolgt von Veränderungen im Fell und ersten Hufproblemen. Statistiken zeigen, dass 50–80% aller PPID-Pferde im Verlauf Hufrehe entwickeln.

Erfahrungsberichte aus der Praxis verdeutlichen, wie wichtig Aufmerksamkeit für kleine Details ist. Wer frühzeitig auf Symptome einer pferd stoffwechselerkrankung reagiert, kann das Wohlbefinden seines Pferdes nachhaltig sichern.

Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Die richtige Diagnose ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung jeder pferd stoffwechselerkrankung. Moderne Ansätze setzen auf eine Kombination aus klassischen Untersuchungen, laborbasierten Tests und einem interdisziplinären Team. Frühes Erkennen und gezielte Therapie können das Leben Ihres Pferdes nachhaltig verbessern.

Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Diagnosestrategien Schritt für Schritt

Jede pferd stoffwechselerkrankung erfordert eine strukturierte Diagnostik. Zunächst steht die ausführliche Anamnese im Vordergrund: Veränderungen im Verhalten, Fütterung oder Bewegungsablauf geben wertvolle Hinweise. Anschließend folgt die klinische Untersuchung, bei der Fell, Hufe und Körperkondition geprüft werden.

Laboruntersuchungen sind zentral, vor allem Bluttests auf Insulin, Glukose und ACTH. Bildgebende Verfahren wie Röntgen werden bei Verdacht auf Hufrehe eingesetzt. Wichtig ist, Differentialdiagnosen wie Infektionen oder orthopädische Erkrankungen auszuschließen. Nur so gelingt eine fundierte Einschätzung der pferd stoffwechselerkrankung.

EMS: Therapieansätze und Management

Beim Equinen Metabolischen Syndrom steht das Management der pferd stoffwechselerkrankung im Mittelpunkt. Eine gezielte Diät mit Heu als Basis, reduzierte Zucker- und Stärkeaufnahme sowie bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung sind essenziell. Oft hilft das Wässern von Heu, um Zucker zu reduzieren.

Bewegung ist ein weiterer Eckpfeiler. Tägliche, an das Pferd angepasste Bewegungseinheiten fördern den Stoffwechsel. Die Weidezeit muss streng kontrolliert werden, oft ist ein Paddock sinnvoll. Leckerlis und energiereiches Futter sollten vermieden werden. So lässt sich die pferd stoffwechselerkrankung langfristig stabilisieren.

PPID/Cushing: Medikamentöse und unterstützende Behandlung

Die Behandlung dieser pferd stoffwechselerkrankung basiert meist auf Pergolid, das die Hormonproduktion reguliert. Die Dosierung wird individuell vom Tierarzt festgelegt. Die Fütterung muss angepasst werden: spätes, zuckerarmes Heu, wenig Kraftfutter und strukturreiche Rationen sind empfehlenswert.

Sekundärinfektionen und Hufrehe bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Regelmäßige Kontrollen des ACTH-Wertes sind wichtig, da dieser jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt. Ausführliche Informationen zu Ursachen und Therapie finden Sie auf der Seite Cushing-Syndrom Ursachen und Therapie.

Hufrehe: Notfallmaßnahmen und Langzeitmanagement

Hufrehe ist eine akute, oft lebensbedrohliche pferd stoffwechselerkrankung. Im Notfall muss sofort ein Tierarzt gerufen werden. Erste Maßnahmen sind die Kühlung der Hufe mit Eiswasser und Boxenruhe auf weicher Einstreu. Schmerz- und Entzündungsmanagement erfolgt mit Medikamenten und speziellen Hufverbänden.

Langfristig steht die Fütterungsumstellung im Fokus: ausschließlich strukturiertes Raufutter, kein Weidegang, regelmäßige Hufbearbeitung. Die Zusammenarbeit mit dem Hufschmied ist unerlässlich, um die Stellung zu korrigieren und Folgeprobleme zu vermeiden.

Zusammenarbeit im Expertennetzwerk

Eine pferd stoffwechselerkrankung lässt sich am erfolgreichsten im Team behandeln. Tierärzte, Hufschmiede und Futterberater bringen jeweils spezielles Know-how ein. Regelmäßige Kontrollen und die Anpassung des Managements sind entscheidend, um Rückfälle zu vermeiden.

Erfolgreiche Therapien basieren auf Kommunikation. Fallbeispiele zeigen, dass Pferde mit pferd stoffwechselerkrankung durch engmaschige Betreuung und individuell abgestimmte Maßnahmen oft wieder ein gutes Leben führen können.

Prävention und langfristige Lösungen

Die Prävention von pferd stoffwechselerkrankung beginnt mit einem ganzheitlichen Ansatz. Wer frühzeitig vorbeugt und auf moderne Lösungen setzt, kann viele Risiken gezielt minimieren. Im Folgenden werden bewährte Methoden und neueste Erkenntnisse vorgestellt, um die Gesundheit von Pferden nachhaltig zu sichern.

Fütterungsmanagement und bedarfsgerechte Ernährung

Eine ausgewogene Fütterung ist das Fundament, um pferd stoffwechselerkrankung vorzubeugen. Heu sollte strukturreich und von hoher Qualität sein, der Zuckergehalt niedrig. Getreidehaltiges Kraftfutter wird nur bei Bedarf eingesetzt.

Mineralstoffe und Öle können gezielt ergänzt werden, Kräuter unterstützen den Stoffwechsel. Futterumstellungen erfolgen immer schrittweise, um das Verdauungssystem zu entlasten.

Bei Risikopferden empfiehlt sich eine individuelle Rationsplanung. Weitere Informationen zu Ursachen und Behandlung finden Sie im Beitrag Equines Metabolisches Syndrom (EMS) Ursachen und Behandlung.

Bewegungs- und Haltungsoptimierung

Regelmäßige Bewegung ist für die Vorbeugung von pferd stoffwechselerkrankung unerlässlich. Pferde profitieren von täglichem Auslauf auf Paddock oder Weide. Bewegungsarme Boxenhaltung erhöht das Risiko für Stoffwechselprobleme.

Gruppenhaltung sorgt für soziale Interaktion und mehr Aktivität. Verschiedene Bodenbeschaffenheiten fördern die Hufgesundheit. Eine abwechslungsreiche Umgebung motiviert zu natürlicher Bewegung und verbessert das Wohlbefinden.

Weidemanagement und Fruktankontrolle

Das Weidemanagement ist entscheidend, um pferd stoffwechselerkrankung zu vermeiden. Fruktanreiche Gräser im Frühjahr und Herbst bergen Gefahren, besonders für empfindliche Tiere. Ideale Weidezeiten liegen am Nachmittag, wenn der Fruktangehalt sinkt.

Maulkörbe, Paddocks und engmaschige Heunetze helfen, die Futteraufnahme zu kontrollieren. Auch schlanke Pferde können an Hufrehe erkranken, wie die Studie: Hufrehe-Gefahr auch für schlanke Pferde zeigt.

Stressmanagement und Umweltfaktoren

Stress beeinflusst den Stoffwechsel und kann pferd stoffwechselerkrankung begünstigen. Transport, Stallwechsel oder dominante Herdenmitglieder führen oft zu erhöhtem Stresslevel. Ein geregelter Tagesablauf und feste Bezugspersonen schaffen Sicherheit.

Futter muss frei von Schimmel und Toxinen sein. Der Umgang mit Medikamenten erfolgt stets unter tierärztlicher Kontrolle. Saubere Stallhygiene und Frischluft sind weitere wichtige Faktoren.

Früherkennung und regelmäßige Gesundheitschecks

Die Früherkennung von pferd stoffwechselerkrankung spielt eine zentrale Rolle. Gewichtskontrolle, Body Condition Score und regelmäßige Blutbilder helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Checklisten für Fell- und Hufkontrolle erleichtern die Routine. Ein Gesundheitstagebuch dokumentiert Auffälligkeiten und unterstützt die Kommunikation mit dem Tierarzt. Kleine Veränderungen sollten nie unterschätzt werden.

Innovative Ansätze und neue Forschungsergebnisse

Die Forschung zu pferd stoffwechselerkrankung schreitet stetig voran. Neue Biomarker in der Diagnostik ermöglichen eine gezieltere Früherkennung. Fortschritte in der Futtertechnologie, wie Low-Carb-Produkte, bieten individuelle Lösungen.

Digitale Tools und Apps unterstützen Halter bei der Überwachung von Fütterung und Bewegung. Diese Innovationen eröffnen neue Wege für ein effektives Stoffwechselmanagement.

Expertenrat und individuelle Beratung

Kompetente Beratung ist bei pferd stoffwechselerkrankung unverzichtbar. Futterberater erstellen maßgeschneiderte Pläne, Tierärzte begleiten die Umsetzung und kontrollieren den Verlauf.

Praxisbeispiele zeigen, dass die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten langfristig Erfolge bringt. Individuelle Präventionskonzepte berücksichtigen Alter, Rasse und Bedürfnisse jedes Pferdes.

Ausblick: Trends und Entwicklungen im Stoffwechselmanagement 2026

Der Blick in die Zukunft zeigt, dass das Thema pferd stoffwechselerkrankung weiterhin an Bedeutung gewinnt. Fortschritte in Wissenschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändern das Stoffwechselmanagement grundlegend. Pferdehalter profitieren von neuen Möglichkeiten der Prävention und Therapie.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

2026 steht die Forschung rund um das pferd stoffwechselerkrankung im Fokus. Neue Studien beleuchten die Rolle von Genetik und Mikrobiom für den Stoffwechsel. Wissenschaftler entwickeln gezielte Präventionsstrategien für Risikopferde. Durch Fortschritte in der Diagnostik, wie innovative Biomarker, werden Erkrankungen früher erkannt.

Auch Leberprobleme gelten als bedeutende Stoffwechselerkrankung. Wer mehr erfahren möchte, findet wertvolle Informationen unter Leberprobleme beim Pferd verstehen.

Digitalisierung und smarte Überwachung

Die Digitalisierung revolutioniert das Management von pferd stoffwechselerkrankung. Wearables messen Bewegungsdaten, Vitalparameter und Futteraufnahme in Echtzeit. Digitale Tools ermöglichen individuelle Futterpläne und Erinnerungen für Präventionsmaßnahmen.

Apps dokumentieren Veränderungen, werten Gesundheitsdaten aus und unterstützen Tierärzte bei der Betreuung. So können Halter schneller auf kritische Entwicklungen reagieren und ihr Management anpassen.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Nachhaltigkeit wird beim pferd stoffwechselerkrankung ein zentrales Thema. Umweltfreundliche Fütterung, regionale Futtermittel und ressourcenschonende Stallhaltung gewinnen an Bedeutung. Verpackungen werden ökologischer, und Futtermittelhersteller setzen verstärkt auf Transparenz.

Ein bewusster Umgang mit Umweltressourcen schont nicht nur die Natur, sondern fördert auch die langfristige Gesundheit der Pferde. Nachhaltiges Weidemanagement und regionale Produkte setzen neue Maßstäbe.

Zukunft der Pferdegesundheit: Ganzheitliche Ansätze

Die Zukunft der pferd stoffwechselerkrankung liegt in ganzheitlichen Konzepten. Schulmedizin wird mit Naturheilkunde und modernen Managementmethoden kombiniert. Stressmanagement und Mentaltraining rücken stärker in den Fokus.

Ein interdisziplinäres Netzwerk aus Tierärzten, Hufschmieden und Ernährungsberatern unterstützt Halter individuell. Ziel ist es, Pferde durch Prävention, Früherkennung und innovative Lösungen dauerhaft gesund und leistungsfähig zu halten.

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