Mineral für Pferde Guide 2026: Alles Wichtige für Ihr Pferd

2026 stehen Pferdehalter vor neuen Herausforderungen, denn die optimale Versorgung mit mineral für pferde wird immer wichtiger. Ein Mangel bleibt oft unbemerkt, kann aber zu Leistungseinbußen, schwachem Immunsystem und Problemen bei Fell, Huf und Wohlbefinden führen.

Mit gezieltem Mineralfutter lassen sich Krankheiten und Mangelerscheinungen effektiv vorbeugen. Unser Guide zeigt, wie Sie Ihr Pferd im Alltag optimal unterstützen.

Freuen Sie sich auf fundiertes Wissen zu essentiellen Mineralstoffen, Bedarfsermittlung, Fütterungspraxis, Spezialfällen und einem aktuellen Produktvergleich. So treffen Sie 2026 die besten Entscheidungen für die Gesundheit Ihres Pferdes.

Grundlagen: Warum Mineralstoffe für Pferde unverzichtbar sind

Die Versorgung mit mineral für pferde ist eine der wichtigsten Säulen im modernen Pferdemanagement. Ohne eine bedarfsgerechte Mineralisierung geraten Stoffwechsel und Gesundheit schnell aus dem Gleichgewicht. Doch warum sind Mineralstoffe für Pferde im Jahr 2026 so essenziell, und wie erkennen Sie, ob Ihr Pferd optimal versorgt ist?

Grundlagen: Warum Mineralstoffe für Pferde unverzichtbar sind

Die Rolle von Mineralstoffen im Pferdeorganismus

Mineralstoffe steuern zahlreiche lebenswichtige Prozesse im Körper des Pferdes. Sie sind unentbehrlich für den Energiestoffwechsel, den Aufbau und die Stabilität von Knochen sowie für die Funktion von Muskeln und Nerven. Ohne eine gezielte Zufuhr von mineral für pferde können gravierende Defizite entstehen, die sich rasch auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit auswirken.

Es wird zwischen Mengenelementen und Spurenelementen unterschieden:

Mengenelemente Spurenelemente
Calcium Zink
Magnesium Selen
Natrium Kupfer
Phosphor Mangan
Kalium Eisen, Jod, Kobalt

Ein Mangel an mineral für pferde zeigt sich häufig durch:

  • Leistungseinbruch oder schnelle Ermüdung
  • Stumpfes Fell, Hautprobleme und schlechte Hufqualität
  • Muskelzittern, Nervosität oder Bewegungsstörungen

Auch eine Überversorgung kann problematisch sein, etwa durch zu hohe Selen- oder Eisenmengen. Untersuchungen zeigen, dass etwa 60% der deutschen Pferde mit mindestens einem Mineralstoff unterversorgt sind (laut aktuellen Studien von 2025).

Die Haltung spielt eine entscheidende Rolle: Pferde im Offenstall oder auf mageren Weiden erhalten oft weniger mineral für pferde als nötig. Die Qualität von Raufutter und Weide bestimmt maßgeblich die Grundversorgung, reicht aber selten aus, um den Bedarf vollständig zu decken. Gerade bei modernen Haltungsformen wie Boxenhaltung oder intensiver Nutzung ist Mineralfutter unverzichtbar.

Wer unsicher ist, ob sein Pferd optimal versorgt ist, findet auf Mineralstoffmangel beim Pferd erkennen wertvolle Hinweise zu Symptomen und Lösungswegen.

Mineralstoffbedarf: Was beeinflusst den Bedarf Ihres Pferdes?

Der tatsächliche Bedarf an mineral für pferde variiert individuell. Alter, Rasse und Gewicht sind grundlegende Faktoren. Fohlen im Wachstum, tragende oder laktierende Stuten und ältere Pferde benötigen gezielt angepasste Mengen.

Auch das Aktivitätslevel hat großen Einfluss: Sportpferde oder Tiere im Training verbrauchen mehr mineral für pferde durch erhöhten Schweißverlust und beanspruchte Muskulatur. Freizeitpferde auf der Weide benötigen meist weniger, profitieren aber trotzdem von einer gezielten Mineralergänzung.

Weitere Einflussfaktoren sind:

  • Stress (Transport, Turnier, Stallwechsel)
  • Krankheiten oder Rekonvaleszenz
  • Umweltbedingungen wie hohe Temperaturen oder Nässe

Ein Praxisbeispiel: Ein 500 kg schweres Freizeitpferd benötigt im Schnitt 30–40 g mineral für pferde pro Tag, während ein Sportpferd deutlich höhere Mengen braucht. Eine regelmäßige Überprüfung der Fütterung, idealerweise mit Unterstützung eines Futterberaters, hilft, Mangel oder Überversorgung zu vermeiden.

Fazit: Nur wer die individuellen Bedürfnisse kennt und gezielt mineral für pferde zuführt, sorgt für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden seines Tieres.

Die wichtigsten Mineralstoffe für Pferde im Überblick

Eine ausgewogene Versorgung mit Mineralstoffen ist für jeden Pferdehalter ein zentrales Anliegen. Der richtige mineral für pferde entscheidet maßgeblich über Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden des Tieres. Doch welche Mineralstoffe sind wirklich essentiell und wie unterscheiden sich deren Aufgaben im Organismus?

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einen fundierten Überblick über die wichtigsten Mengenelemente und Spurenelemente. Sie erfahren, welche Funktionen diese erfüllen, woher sie stammen und wie Sie einen Mangel erkennen können. So gelingt es, den individuellen Bedarf Ihres Pferdes gezielt zu decken und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Die wichtigsten Mineralstoffe für Pferde im Überblick

Mengenelemente: Funktionen und Quellen

Mengenelemente sind Mineralstoffe, die in vergleichsweise hoher Konzentration im Körper vorkommen. Sie sind unverzichtbar für zahlreiche Lebensvorgänge und bilden das Fundament jeder mineral für pferde Versorgung.

Calcium ist das mengenmäßig wichtigste Mineral für Pferde. Es sorgt für stabile Knochen, gesunde Zähne und eine reibungslose Muskelkontraktion. Ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis ist entscheidend, da ein Ungleichgewicht zu Gesundheitsproblemen führen kann. Besonders bei Jungpferden und Zuchtstuten ist eine ausreichende Calciumzufuhr wichtig. Häufige Ursachen für Calciummangel sind einseitige Fütterung oder schlechte Heuqualität. Mehr dazu, wie Sie Calciummangel erkennen und vorbeugen, finden Sie im Beitrag Calciummangel und Knochengesundheit.

Magnesium unterstützt die Nerven- und Muskelfunktion und erhöht die Stressresistenz. Ein Mangel äußert sich oft durch Muskelzittern, Nervosität oder Verspannungen. Besonders Sportpferde oder nervöse Tiere profitieren von einer gezielten Magnesiumergänzung im mineral für pferde.

Natrium und Chlorid regulieren gemeinsam den Elektrolythaushalt und sind essentiell für den Wasserhaushalt und die Nervenleitung. Salzlecksteine sollten jedem Pferd zur freien Verfügung stehen, da sie eine einfache Möglichkeit bieten, den Bedarf an diesen Mengenelementen zu decken.

Phosphor ist an der Energieversorgung und am Knochenaufbau beteiligt. Das richtige Verhältnis zu Calcium (idealerweise 2:1) ist entscheidend, um Störungen im Skelettsystem zu vermeiden. Zu viel Phosphor, zum Beispiel durch hohe Getreidegaben, kann sich negativ auswirken.

Kalium ist für die Zellfunktion unverzichtbar und spielt vor allem bei Weidepferden eine große Rolle. Frisches Gras deckt den Bedarf meist problemlos, während bei reiner Heufütterung eine Kontrolle sinnvoll ist.

Tabelle: Mengenelemente, Funktionen und Quellen

Mengenelement Hauptfunktion Natürliche Quellen
Calcium Knochen, Muskeln Heu, Luzerne, Kräuter
Magnesium Nerven, Muskeln Gras, Getreide, Zusatz
Natrium Wasserhaushalt, Nerven Salz, Leckstein
Chlorid Elektrolythaushalt Salz, Leckstein
Phosphor Energie, Knochen Getreide, Heu
Kalium Zellfunktion Gras, Heu

Die Qualität von Heu und Weide entscheidet maßgeblich über die Versorgung mit Mengenelementen. Eine regelmäßige Analyse des Grundfutters hilft, Defizite frühzeitig zu erkennen und das mineral für pferde gezielt anzupassen.

Spurenelemente: Kleine Mengen, große Wirkung

Spurenelemente werden vom Pferd nur in winzigen Mengen benötigt, sind aber für zahlreiche Stoffwechselvorgänge unentbehrlich. Ein ausgewogenes mineral für pferde liefert diese Elemente in bedarfsgerechter Dosierung.

Zink ist unerlässlich für Haut, Fell, Hufwachstum und das Immunsystem. Ein Zinkmangel zeigt sich häufig durch stumpfes Fell, schlechte Hufqualität oder Infektanfälligkeit. Die Zinkversorgung hängt stark vom Gehalt im Heu ab, der regional stark schwanken kann.

Selen schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Muskulatur. Insbesondere in Mitteleuropa weisen viele Böden einen niedrigen Selengehalt auf, sodass Pferde häufig auf eine Ergänzung im mineral für pferde angewiesen sind. Eine Überdosierung ist jedoch unbedingt zu vermeiden, da Selen toxisch wirken kann.

Kupfer ist wichtig für Pigmentierung, Knochen- und Bänderentwicklung. Mangelerscheinungen treten vor allem bei Fohlen und Jungpferden auf und können zu Entwicklungsstörungen führen.

Mangan, Eisen, Jod und Kobalt sind für den Energiestoffwechsel, Blutbildung und die Schilddrüsenfunktion relevant. Ein Mangel an diesen Spurenelementen zeigt sich oft erst spät und unspezifisch, etwa in Form von Leistungsschwäche oder Hautproblemen.

Tabelle: Spurenelemente, Funktionen und Mangelsymptome

Spurenelement Hauptfunktion Mangelsymptome
Zink Haut, Fell, Huf, Immun Stumpfes Fell, schlechte Hufe
Selen Zellschutz, Muskulatur Muskelschwäche, Infekte
Kupfer Pigment, Knochen, Bänder Entwicklungsstörungen
Mangan Knochen, Enzyme Wachstumsprobleme
Eisen Blutbildung Leistungsabfall
Jod Schilddrüse Stoffwechselstörung
Kobalt Vitamin B12-Synthese Blutarmut

Natürliche Quellen sind neben Heu und Gras auch Getreide, Kräuter und spezielle Ergänzungsfuttermittel. Da viele Regionen in Deutschland und Mitteleuropa, insbesondere beim Selen, unterversorgt sind, ist eine gezielte Kontrolle und Ergänzung des mineral für pferde besonders wichtig.

Zusammengefasst: Nur durch die bedarfsgerechte Versorgung mit Mengenelementen und Spurenelementen kann das mineral für pferde optimal wirken. So sichern Sie Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit Ihres Pferdes.

Mineralfutter richtig auswählen: Kriterien und Tipps für 2026

Die Auswahl von mineral für pferde ist 2026 anspruchsvoller geworden. Ein gezieltes Vorgehen ist entscheidend, um die Gesundheit Ihres Pferdes optimal zu unterstützen. Moderne Produkte unterscheiden sich stark in Zusammensetzung, Darreichungsform und Eignung für verschiedene Pferdetypen.

Ob Freizeitpferd, Sportpferd oder Senior, eine individuelle Anpassung bleibt unerlässlich. Im Folgenden erfahren Sie, welche Arten von Mineralfutter es gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und wie STRÖH Sie kompetent begleitet.

Mineralfutter richtig auswählen: Kriterien und Tipps für 2026

Welche Mineralfutter-Arten gibt es?

Die Bandbreite von mineral für pferde reicht heute von klassischen Pellets bis zu modernen Flüssigpräparaten. Jede Darreichungsform bietet individuelle Vorteile für unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben.

  • Pellets: Praktisch zu dosieren, werden von den meisten Pferden gut angenommen. Ideal für die tägliche Gabe und leicht mit dem Kraftfutter zu mischen.
  • Briketts: Besonders geeignet für die Weide, da sie langsam aufgenommen werden. Sie unterstützen eine kontinuierliche Mineralstoffzufuhr.
  • Pulver: Sehr flexibel in der Dosierung, kann ins Mash oder ins Kraftfutter gemischt werden. Manche Pferde mögen jedoch den Geschmack nicht.
  • Leckerlis: Gut für die gezielte Einzelgabe und als Belohnung. Dosierung sollte genau beachtet werden, um Überversorgung zu vermeiden.
  • Flüssigpräparate: Für Pferde mit besonderen Bedürfnissen oder schlechter Akzeptanz anderer Formen. Schnelle Aufnahme, jedoch meist höherpreisig.

Bei der Wahl von mineral für pferde spielt auch die Zusammensetzung eine Rolle. Zuckerarme und getreidefreie Varianten sind für empfindliche Tiere, wie EMS- oder PSSM-Pferde, besonders wichtig. Hierdurch lässt sich das Risiko von Stoffwechselproblemen reduzieren.

Ein weiterer Aspekt ist die Bindungsform der Mineralstoffe:

  • Organisch gebundene Mineralien (z.B. Zinkchelat) sind für den Organismus besonders gut verfügbar.
  • Anorganische Verbindungen (z.B. Zinkoxid) sind preiswerter, werden aber teilweise schlechter aufgenommen.

Die richtige Kombination aus Darreichungsform und Zusammensetzung sorgt dafür, dass der Bedarf an mineral für pferde optimal gedeckt wird. Praktische Beispiele zeigen, dass die Akzeptanz und Versorgung maßgeblich von der individuellen Anpassung abhängen.

Worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Die Basis jeder erfolgreichen Fütterung ist eine genaue Analyse des Grundfutters. Nur so lässt sich der tatsächliche Bedarf an mineral für pferde bestimmen. Heu und Weidefutter weisen oft starke Schwankungen in den Mineralstoffgehalten auf. Eine professionelle Heuanalyse gibt Aufschluss über Defizite, wie sie etwa bei Selen oder Zink häufig auftreten.

Insbesondere bei Hochleistungspferden oder Spezialrassen ist eine bedarfsgerechte Dosierung entscheidend. Über- oder Unterversorgung kann zu ernsthaften Problemen führen. Die Herstellerangaben dienen als Orientierung, sollten aber immer individuell angepasst werden.

Wichtig ist auch ein Blick auf die Deklaration:

  • Vermeiden Sie Produkte mit hohen Anteilen an Füllstoffen, Zucker oder Melasse.
  • Achten Sie auf Zusatzstoffe wie Vitamine oder spezielle Spurenelemente, die den Bedarf Ihres Pferdes abdecken.

Spezielle Mineral für pferde gibt es für Fohlen, Senioren, Sport- und Zuchtpferde. Diese sind auf die besonderen Anforderungen der jeweiligen Lebensphase abgestimmt.

Im Marktvergleich punkten Produkte wie Pavo Vital, DailyFit oder Ewalia Basis Mineral mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die folgende Tabelle gibt einen schnellen Überblick:

Produkt Form Besonderheiten Zielgruppe
Pavo Vital Pellet getreidefrei, organisch Freizeit/Senioren
DailyFit Brikett langsam verfügbar Weidepferde
Ewalia Basis Mineral Pulver ohne Melasse Sportpferde

Preis-Leistungs-Verhältnis und Verpackungsgrößen variieren. Große Gebinde sind meist günstiger pro kg, kleinere Packungen eignen sich zum Testen.

Weitere Informationen zur Analyse und Bedeutung der Grundfutterwerte bietet Mineralstoffversorgung beim Pferd, eine fundierte Quelle für alle, die die Fütterung gezielt optimieren möchten.

Mineralfutter und Beratung bei STRÖH: Kompetente Auswahl und große Vielfalt

STRÖH bietet für mineral für pferde ein besonders breites Sortiment. Egal ob Sie ein getreidefreies Mineralfutter für ein stoffwechselempfindliches Pferd suchen oder ein Ergänzungsfutter für Sportpferde benötigen, hier werden Sie fündig.

Die kompetente Beratung bei STRÖH hilft Ihnen, für jedes Pferd das passende Produkt zu wählen. Die Experten analysieren gemeinsam mit Ihnen den individuellen Bedarf und beraten zur optimalen Dosierung. So wird die Versorgung mit mineral für pferde exakt auf Haltung, Fütterung und Gesundheitsstatus abgestimmt.

Ein weiterer Vorteil ist die nachhaltige Verpackung. Viele Produkte werden inzwischen in recycelbaren oder umweltfreundlichen Materialien angeboten. Die schnelle Lieferung macht den Einkauf besonders bequem.

Kundenbewertungen bestätigen die hohe Zufriedenheit mit mineral für pferde aus dem STRÖH-Sortiment. Besonders gelobt werden die große Auswahl, die transparente Deklaration und die zuverlässige Lieferung.

Ob Spezialfutter für Senioren, getreidefreie Varianten oder innovative Ergänzungen – STRÖH deckt das gesamte Spektrum ab. Damit gelingt die bedarfsgerechte Versorgung einfach und sicher.

Fütterungspraxis: So versorgen Sie Ihr Pferd optimal mit Mineralien

Die optimale Versorgung mit mineral für pferde ist entscheidend, um Gesundheit und Leistungsbereitschaft zu erhalten. Doch wie gelingt die Umsetzung im Alltag? Mit einer strukturierten Fütterungspraxis und regelmäßiger Kontrolle schaffen Sie eine solide Basis für Ihr Pferd.

Fütterungspraxis: So versorgen Sie Ihr Pferd optimal mit Mineralien

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Mineralfuttergabe

Die richtige Gabe von mineral für pferde beginnt mit einer genauen Bedarfsermittlung. Zuerst sollten Sie das Grundfutter analysieren, um festzustellen, welche Mineralstoffe fehlen. Ein aktueller Heu- oder Grasbericht hilft, Defizite zu erkennen und die Menge an mineral für pferde individuell anzupassen.

Im nächsten Schritt wählen Sie die passende Form: Pellets, Pulver oder Lecksteine. Die Integration von mineral für pferde in den Fütterungsalltag gelingt am besten, wenn Sie das Mineralfutter mit dem Kraftfutter, Mash oder einem kleinen Apfelstück vermengen. Dies steigert die Akzeptanz, besonders bei mäkeligen Pferden.

Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung über den Tag, um Schwankungen im Mineralhaushalt zu vermeiden. Kontrollieren Sie regelmäßig Fell, Huf und Leistungsbereitschaft Ihres Pferdes, denn sie sind wichtige Indikatoren für die Wirksamkeit von mineral für pferde.

Fehler wie Über- oder Unterversorgung entstehen oft durch Schätzungen statt exakter Dosierung. Nutzen Sie eine Küchenwaage, um die empfohlene Menge abzumessen. Besonders bei getreidefreier Fütterung sollten Sie auf die spezielle Zusammensetzung von mineral für pferde achten. Dazu finden Sie Empfehlungen zur getreidefreien Fütterung und passenden Mineralfutterergänzungen, die helfen, individuelle Ernährungspläne zu erstellen.

Ein Praxisbeispiel: Ein 500 kg schweres Freizeitpferd benötigt durchschnittlich 100 g eines ausgewogenen mineral für pferde täglich. Diese Menge variiert je nach Analyse und Aktivitätslevel. Im Sommer, bei Weidegang, kann der Bedarf an Spurenelementen wie Selen steigen, während im Winter oft mehr Mengenelemente ergänzt werden müssen.

Dosierung und Kontrolle: Worauf Sie achten sollten

Die Dosierung von mineral für pferde richtet sich immer nach den Angaben des Herstellers und dem individuellen Bedarf Ihres Pferdes. Es ist wichtig, die Ration regelmäßig zu überprüfen und bei Veränderungen im Trainingspensum oder Gesundheitszustand anzupassen.

Achten Sie auf Anzeichen einer Über- oder Unterdosierung. Typische Symptome einer Überversorgung sind stumpfes Fell, Durchfall oder Mattigkeit. Eine Unterversorgung mit mineral für pferde zeigt sich häufig durch brüchige Hufe, Leistungsabfall oder Hautprobleme.

Im Folgenden eine Übersichtstabelle typischer Anzeichen:

Zustand Mögliche Symptome
Überversorgung Mattigkeit, Durchfall, Appetitverlust
Unterversorgung Schlechter Huf, stumpfes Fell, Trägheit

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Tierarzt oder Futterberater wird empfohlen, um die optimale Versorgung mit mineral für pferde sicherzustellen. Lassen Sie regelmäßig das Raufutter analysieren und passen Sie die Mineralfuttermenge entsprechend an.

Die Kontrolle der Fütterung sollte mindestens einmal pro Saison erfolgen. Überwachen Sie Fellglanz, Bewegungsfreude und die allgemeine Vitalität. So erkennen Sie frühzeitig, ob Ihr mineral für pferde richtig dosiert ist.

Abschließend gilt: Eine strukturierte Fütterungspraxis und die kontinuierliche Kontrolle sind der Schlüssel zu einer ausgewogenen Versorgung mit mineral für pferde. So bleibt Ihr Pferd gesund, leistungsbereit und vital.

Spezialfälle: Mineralstoffversorgung bei besonderen Bedürfnissen

Die optimale Versorgung mit mineral für pferde ist in Spezialfällen besonders anspruchsvoll. Unterschiedliche Lebensphasen, Belastungen und Haltungsformen stellen jeweils eigene Anforderungen an die Mineralstoffzufuhr. Nur mit individueller Anpassung können gesundheitliche Risiken minimiert und die Leistungsfähigkeit erhalten werden.

Fohlen, Zuchtstuten und Senioren

Die Versorgung mit mineral für pferde ist für Fohlen, tragende Stuten und Senioren von zentraler Bedeutung. Wachstumsphasen und Trächtigkeit erfordern eine exakte Anpassung der Mineralstoffgaben, um Entwicklungsstörungen und Krankheiten zu vermeiden.

Bei Fohlen sind Calcium, Phosphor und Zink essenziell für die Knochenentwicklung. Ein Mangel kann zu Gelenkproblemen wie OCD führen. Für Zuchtstuten ist der Bedarf an Selen und Kupfer erhöht, um Fruchtbarkeit und Immunsystem zu unterstützen. Senioren haben oft einen geringeren Energiebedarf, benötigen aber weiterhin alle wichtigen Spurenelemente, da die Aufnahmefähigkeit des Darms im Alter nachlässt.

Risiken bei Mangel oder Überangebot:

Gruppe Risiko bei Mangel Risiko bei Überversorgung
Fohlen Wachstumsstörungen, OCD Knochenverkalkung, Durchfall
Zuchtstuten Fruchtbarkeitsprobleme Fehlgeburten, Stoffwechselbelastung
Senioren Schwache Knochen, Fellprobleme Nierenbelastung, Appetitlosigkeit

Spezielle mineral für pferde Produkte sind auf die Bedürfnisse dieser Gruppen zugeschnitten und enthalten oft organisch gebundene Mineralien für bessere Aufnahme. Laut aktuellen Studien zu Zusatzfuttermitteln für Pferde steigt der Trend zu individuellen Lösungen, um gezielt Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Eine regelmäßige Rationsüberprüfung hilft, Dosierungsfehler zu vermeiden. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten von einem Futterberater unterstützen.

Sportpferde und Pferde mit gesundheitlichen Problemen

Sportpferde haben einen deutlich erhöhten Bedarf an mineral für pferde, insbesondere an Elektrolyten wie Natrium, Kalium und Chlorid. Intensive Arbeit, Schweißverluste und Stress steigern die Ausscheidung von Mineralstoffen. Wird der erhöhte Bedarf nicht gedeckt, drohen Leistungseinbußen, Muskelkrämpfe oder gar Koliken.

Bei gesundheitlichen Problemen wie Stoffwechselerkrankungen (z. B. EMS, PSSM) ist eine genaue Abstimmung von mineral für pferde unverzichtbar. Spezielle Ergänzungen, etwa magnesiumreiche Mischungen oder getreidefreie Varianten, helfen, den individuellen Bedarf zu decken, ohne den Stoffwechsel zu belasten.

Wichtige Maßnahmen:

  • Regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle des Mineralstatus
  • Anpassung der Mineralstoffgabe an Trainings- und Wettkampftage
  • Einsatz von Elektrolyten nach starkem Schwitzen

Ein häufig unterschätztes Risiko ist der Elektrolytmangel bei Sportpferden, der sich durch Mattigkeit, Muskelzittern oder Appetitlosigkeit äußern kann. Eine gezielte Zufuhr von mineral für pferde unterstützt Regeneration und Leistungsbereitschaft.

Praxisbeispiel: Ein Dressurpferd erhält nach intensivem Training ein spezielles Elektrolyt-Mineralfutter, um den Flüssigkeits- und Mineralverlust rasch auszugleichen.

Robustpferde und Weidehaltung

Robustpferde und Pferde in extensiver Weidehaltung benötigen eine gezielte Versorgung mit mineral für pferde, auch wenn ihr Energiebedarf niedriger ist. Gerade auf nährstoffarmen Weiden, wie sie in vielen Regionen Mitteleuropas vorkommen, fehlt es häufig an Selen, Zink oder Kupfer.

Die Herausforderung liegt darin, Überversorgung zu vermeiden und trotzdem alle essentiellen Mikronährstoffe bereitzustellen. Besonders beliebt sind Briketts oder Lecksteine, die auf der Weide frei zur Verfügung stehen und eine kontinuierliche Aufnahme ermöglichen.

Lösungsansätze:

  • Analyse des Weidegrases und Heus zur Bedarfsermittlung
  • Einsatz von mineral für pferde Briketts mit gezielter Spurenelement-Zusammensetzung
  • Kontrolle von Fell, Huf und Leistungsbereitschaft als Indikatoren für Mangel oder Überangebot

Selbst für robuste Pferderassen ist eine regelmäßige Anpassung der Mineralstoffversorgung sinnvoll. So bleibt die Gesundheit langfristig stabil und Mangelerscheinungen werden frühzeitig erkannt.

Produktvergleich 2026: Die besten Mineralfutter für Pferde im Test

Der Markt für mineral für pferde hat sich 2026 noch stärker spezialisiert. Pferdebesitzer stehen vor einer großen Auswahl an Produkten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Nachfrage nach getreidefreien und zuckerarmen Varianten ist besonders gestiegen, da immer mehr Pferde empfindlich auf klassische Futtermittel reagieren.

Viele Hersteller setzen auf natürliche Inhaltsstoffe und eine hohe Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe. Auch Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung: Umweltfreundliche Verpackungen und ressourcenschonende Produktionsverfahren werden immer häufiger zum Standard. Besonders gefragt sind Produkte, die individuell an den Bedarf des Pferdes angepasst werden können.

Ein genauer Blick auf die führenden Produkte zeigt die Bandbreite moderner mineral für pferde. Die folgende Tabelle vergleicht drei der beliebtesten Ergänzungsfutter hinsichtlich Zusammensetzung, Bioverfügbarkeit, Zusatzstoffen und Preis:

Produkt Getreidefrei Zuckergehalt Bioverfügbarkeit Besonderheiten Preis/kg (2026)
Pavo Vital Ja Sehr niedrig Hoch Organische Bindungen 7,90 €
Ewalia BasisMineral Ja Niedrig Hoch Kräuterzusatz 8,50 €
Pavo DailyFit Ja Sehr niedrig Mittel Praktische Brikettform 7,20 €

Alle drei Produkte erfüllen die aktuellen Anforderungen an ein hochwertiges mineral für pferde. Sie sind getreidefrei, enthalten wenig Zucker und bieten eine hohe Verwertbarkeit der enthaltenen Mineralstoffe. Besonders Pferde mit Stoffwechselproblemen profitieren von diesen Eigenschaften.

Bei der Auswahl des passenden mineral für pferde sollten Sie folgende Kriterien beachten:

  • Zusammensetzung (Mengenelemente, Spurenelemente, Vitamine)
  • Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe (organisch vs. anorganisch)
  • Zusatzstoffe wie Kräuter, Probiotika oder Antioxidantien
  • Zuckergehalt und Getreidefreiheit, besonders bei empfindlichen Pferden
  • Preis-Leistungs-Verhältnis und Verpackungsgröße
  • Eignung für den jeweiligen Pferdetyp (Freizeitpferd, Sportpferd, Senior, Fohlen)

Ein wichtiger Aspekt ist die gezielte Versorgung mit Spurenelementen wie Zink. Besonders bei Haut-, Fell- oder Hufproblemen empfiehlt sich eine genaue Bedarfsprüfung und gegebenenfalls eine Ergänzung. Ausführliche Informationen dazu, wie Sie Zinkmangel beim Pferd erkennen und optimal versorgen, finden Sie im Beitrag Zinkmangel beim Pferd erkennen und versorgen.

Kundenbewertungen und unabhängige Testergebnisse bestätigen die Wirksamkeit der modernen mineral für pferde. Viele Reiter berichten von glänzendem Fell, verbesserter Hufqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit nach der Umstellung auf ein passendes Mineralfutter.

2026 bringen innovative Hersteller immer wieder neue Produkte auf den Markt. Im Trend liegen nachhaltige Verpackungen aus recyceltem Material, individuell dosierbare Futtermittel und Rezepturen ohne unnötige Füllstoffe. Die Entwicklung geht klar in Richtung Transparenz und Individualität – für jedes Pferd das optimale mineral für pferde.

1Preise inklusive gesetzlicher MwSt., zzgl. Versandkosten und ggf. Mindermengenzuschlag.