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Hufprobleme / Hufrollenentzündung (Hufrollenentzündung)

Problembeschreibung / Fall

Ernie, ein 20- jähriger in New York, U.S.A lebender Oldenburger Wallach, der immer aktiv im Vielseitigkeitssport war, leidet seit ca. einem Jahr an beidseitiger Hufrollenentzündung. Der Befund wurde an Hand der Röntgenaufnahmen festgestellt.
Ernie steht gut im Futter und genießt seinen täglichen Weidegang mit seinen Artgenossen. Die Besitzerin reitet in noch fast täglich, aber nur auf relativ weichem Boden (Reitplatz, Gelände).
Sie Vermeidet enge Wendungen mit Ernie und lässt ihn seit dem Befund mit einem orthopädischen Beschlag beschlagen.
Im Winter zeigte Ernie eine wechselnde Lahmheit mal vorne rechts, mal vorne links.
Der Tierarzt verabreicht Schmerzlindernde Medikamente. Dies führte zu einer vorläufigen Besserung.
So wurde mir Ernie dann vorgestellt.

Meine Einschätzung

Die Diagnose ist eindeutig, da der klinische Befund an der Hufrolle beidseitig vorliegt.
Aufgrund der Schmerzen, die Ernie erleidet, ist es wichtig die noch Gesunden Gliedmaßen zu kräftigen und zu stützen. Ganz wichtig ist hierbei wieder Schonhaltung des Pferdes zu beachten. Die daraus resultierende Fehlhaltung.

Therapie

Es gibt wie in den meisten Krankheitsbildern auch hier eine Vielzahl von Therapie Möglichkeiten die bei einer Hufrollenentzündung eingesetzt werden.
Ernies Besitzerin verabreichte ihm schon durchblutungsfördernde und antiphlogistische wirkende Medikamente wie Anabolika und die aus der Humanmedizin bekannte Calciotonintherapie haben wohl schon ein gute Wirkung gezeigt.

Am ersten Tag meiner Behandlung akupunktiere ich Ernie für die Knochenstärkung
und gegen die Arthrose Schmerzen in seinen Vorderhufen.
Fünf Tage später akupunktiere ich ihn wieder auch diesmal gezielt auch gegen die von der Schonhaltung entstandenen Rückenschmerzen.
Ernie genießt die Behandlungen und zeigt ein schon deutlich besseres Gangbild.
Neben der Akupunktur habe ich der Besitzerin einige hilfreiche physiotherapeutische Anwendungen gezeigt,die sie möglichst täglich anwendet, wie passives Bewegen aller anderen überbelasteten Strukturen, stabilisierende Übungen und Muskelaufbautraining, um Ernie wieder möglichst schnell schmerzfrei zu bekommen.

Fazit

Ernie wurde insgesamt sechs Mal akupunktiert in einem Abstand von einer Woche und zeigte seitdem auch keine gravierenden Lahmheiten mehr. Die Zusammenarbeit zwischen der Besitzerin und mir zeigt mal wieder, wie wichtig der Therapieplan ist für ein vorläufig gelungenes Resultat.
Die bei der Therapie verwendeten Produkte erhalten Sie im Ströh-Shop:
St.Hippolyt Horse Care Movicur
10kg Kurpk.

Futterkur zur Kräftigung des Stütz- und Bindegewebes. Bei akuten Beschwerden oder auch zur Prophylaxe.
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