Arthrose bei Pferden
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Pferdefutter bei Arthrose – gezielt füttern, Gelenke langfristig schützen
Was ist Arthrose beim Pferd?
Definition & Ursachen
Arthrose beim Pferd ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel schrittweise abbaut und sich die darunter liegende Knochenstruktur verändert. Der Knorpel verliert seine Elastizität und Pufferfunktion, die Gelenkflüssigkeit (Synovia) nimmt in ihrer Qualität ab, und die Reibung im Gelenk nimmt zu. Die Folge sind Schmerzen, Steifheit und eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit.
Ursachen für Arthrose sind vielfältig: übermäßige Belastung durch Sport oder Arbeit, Verletzungen, Fehlstellungen, Übergewicht, genetische Veranlagung oder das natürliche Altern der Gelenkstrukturen. Häufig betroffene Gelenke sind Fesselgelenk, Hufgelenk, Sprunggelenk und Kniegelenk.
Unterschied: Arthrose vs. Arthritis vs. Lahmheit
Arthritis bezeichnet eine akute, entzündliche Gelenkerkrankung, die oft plötzlich auftritt. Arthrose hingegen entwickelt sich schleichend und wird oft erst erkannt, wenn der Knorpelschaden bereits fortgeschritten ist. Lahmheit ist das sichtbare Symptom beider Erkrankungen – eine genaue tierärztliche Diagnose ist unerlässlich.
Kurz erklärt: Warum Arthrose beim Pferd zunimmt
Pferde werden heute älter als früher, werden intensiver sportlich genutzt und stehen häufiger auf hartem Untergrund. All das erhöht die mechanische Belastung der Gelenke über die Lebenszeit.
Warum ist die richtige Fütterung bei Arthrose so wichtig?
Arthrose ist zwar nicht heilbar, aber ihr Verlauf ist beeinflussbar. Die Fütterung ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge im Alltag. Bestimmte Nährstoffe können den Knorpelabbau verlangsamen, die Gelenkflüssigkeit verbessern und das Schmerzgeschehen langfristig beeinflussen.
- Knorpelerhalt fördern: Glucosamin und Chondroitin als Bausteine und Schutz für den Gelenkknorpel
- Gelenkflüssigkeit verbessern: Hyaluronsäure unterstützt die Qualität der Synovia
- Übergewicht vermeiden: Jedes Kilogramm zu viel erhöht die Gelenkbelastung spürbar
- Oxidativen Stress reduzieren: Vitamin E und Selen schützen Knorpelzellen
- Omega-3-Fettsäuren: Gut untersuchte Versorgungskomponente mit positiven Effekten auf Gelenkprozesse
Wirtschaftliche Vorteile für Stallbetreiber
Ein Pferd mit gut eingestellter Arthrose bleibt länger mobil, benötigt weniger Schmerzmittel und verursacht geringere Tierarztkosten. Präventive Gelenkernährung lohnt sich langfristig.
Vorteile von gelenkunterstützendem Pferdefutter auf einen Blick
- Gezielte Versorgung mit Knorpelbausteinen wie Glucosamin und Chondroitin
- Unterstützung der Gelenkflüssigkeit durch Hyaluronsäure
- Reduktion von oxidativem Stress in den Gelenkzellen
- Gewichtsmanagement durch stärkearme, ausgewogene Ration
- Traditionell eingesetzte Pflanzenstoffe zur natürlichen Unterstützung
- Geeignet für Sportpferde, Senioren und Pferde in der Rehabilitation
Welche Arten von Arthrose gibt es beim Pferd?
Arthrose nach betroffenen Gelenken
Hufgelenkarthrose (Podotrochlose/Strahlbeinerkrankung): Eine der häufigsten Arthroseformen – betrifft das Hufgelenk und die umliegenden Strukturen. Typisches Symptom ist eine Lahmheit, die sich nach dem Aufwärmen bessert.
Fesselgelenksarthrose: Das Fesselgelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke – besonders bei schweren Rassen und intensiv genutzten Sportpferden häufig betroffen.
Sprunggelenksarthrose (Spat): Besonders bei Kaltblütern, Trabern und Pferden mit X-Beinen verbreitet. Die Lahmheit kann sich durch Verwachsung der Gelenkspalten im Laufe der Zeit selbst stabilisieren.
Kniegelenks- und Hüftgelenksarthrose: Weniger häufig, aber bei älteren Pferden und nach Verletzungen anzutreffen.
Arthrose nach Schweregrad
Beginnende Arthrose (Grad I–II): Geringe Knorpelschäden, milde Symptome. Ideal für präventive Fütterungsmaßnahmen – hier lässt sich am meisten bewirken.
Fortgeschrittene Arthrose (Grad III–IV): Deutlicher Knorpelschwund, permanente Lahmheit. Fütterung als Teil eines multimodalen Therapiekonzepts.
Arthrose nach Pferdetyp
Arthrose bei Sportpferden: Präventive Gelenkernährung sollte schon im aktiven Sportleben beginnen, nicht erst, wenn Symptome auftreten.
Arthrose bei Seniorpferden: Im Alter ist Arthrose fast die Regel. Seniorenfutter mit integrierter Gelenkunterstützung ist die erste Wahl.
Arthrose bei Kaltblütern und schweren Rassen: Das höhere Körpergewicht belastet die Gelenke stärker. Gewichtsmanagement ist besonders wichtig.
Arthrose bei Ponys: Ponys entwickeln häufig Arthrose in Kombination mit Stoffwechselproblemen. Eine stärkearme, gelenkunterstützende Ration ist die optimale Basis.
Welche Inhaltsstoffe sollte man bei Arthrose meiden?
- Hohe Stärke- und Zuckeranteile: Begünstigen Übergewicht
- Melasse: Erhöhter Zuckergehalt kann systemische Prozesse belasten
- Omega-6-reiche Öle in großen Mengen: Ein ungünstiges Omega-6/Omega-3-Verhältnis ist ungünstig
- Minderwertiges, staubiges Heu: Belastet das Immunsystem
- Übergewicht durch zu viel Energie: Erhöht die mechanische Belastung der Gelenke direkt
Welche Inhaltsstoffe sind bei Arthrose besonders wertvoll?
- Glucosamin: Baustein des Gelenkknorpels – stimuliert die körpereigene Knorpelproduktion
- Chondroitinsulfat: Schützt den Knorpel vor enzymatischem Abbau
- MSM (Methylsulfonylmethan): Organische Schwefelverbindung – in der Praxis weitverbreitet
- Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Leinsamenschrot): Gut untersuchte Versorgungskomponente
- Hyaluronsäure: Verbessert die Viskosität der Gelenkflüssigkeit
- Vitamin E & Selen: Schützen Knorpelzellen vor oxidativem Stress
- Teufelskralle & Weidenrinde: Traditionell eingesetzte Pflanzenstoffe (Achtung: Dopingrelevanz im Sport)
- Kupfer & Zink: Wichtig für die Kollagensynthese und die Stabilität des Bindegewebes
Wie erkenne ich Arthrose bei meinem Pferd?
- Steifheit nach Ruhephasen, die sich nach dem Aufwärmen bessert
- Wiederkehrende, wechselhafte Lahmheit
- Schonhaltung einzelner Gliedmaßen, verändertes Gangbild
- Sichtbare oder tastbare Gelenksveränderungen
- Geringere Leistungsbereitschaft, Verweigerungen beim Reiten
- Wärme und gelegentliche Schwellung im betroffenen Gelenk
Wie hoch sollte die Supplementierung bei Arthrose sein?
Die Dosierung hängt vom Körpergewicht, dem Schweregrad und dem eingesetzten Präparat ab. In der Anfangsphase werden häufig höhere Dosen empfohlen, bevor auf eine Erhaltungsdosis reduziert wird. Die genaue Dosierung sollte immer in Absprache mit dem Tierarzt festgelegt werden.
Was sollte ich beim Kauf von Gelenkpräparaten für Pferde beachten?
- Wirkstoffkonzentration: Nur Präparate mit klar deklarierten Wirkstoffgehalten wählen
- Kombination der Wirkstoffe: Glucosamin + Chondroitin + MSM in Kombination
- Bioverfügbarkeit: Auf die Form des Wirkstoffs achten
- Ohne unnötige Zusatzstoffe: Je klarer die Deklaration, desto verlässlicher das Produkt
- Langfristige Planung: Gelenkpräparate müssen dauerhaft gegeben werden
Pflege & Management bei Arthrose
Angepasste, regelmäßige Bewegung ist der wichtigste Faktor beim Management von Arthrose. Weicher Untergrund, angepasste Beschlagskorrektur und Wärmebehandlungen können zusätzlich helfen.
Kaufberatung: Das richtige Futter bei Arthrose finden
Nach Preis
Einstieg & Basis: Leinöl als kostengünstige Omega-3-Quelle – ein einfacher erster Schritt.
Mittelklasse: Speziell entwickelte Gelenkpräparate mit Glucosamin, Chondroitin und MSM.
Profi- & Premiumlösungen: Hochwertige Kombipräparate mit Hyaluronsäure für fortgeschrittene Fälle.
Nach Marke
STRÖH bietet Gelenkpräparate von bewährten Herstellern mit transparenter Deklaration und nachgewiesenen Wirkstoffkonzentrationen.
Nach Kategorie
Bestseller: Bewährte Glucosamin-Chondroitin-Präparate
Neuheiten: Innovative Kombipräparate mit Hyaluronsäure
Empfehlungen unserer Experten: Abgestimmte Konzepte für Sportpferde, Senioren und schwere Rassen
Häufige Fragen (FAQ) zu Arthrose beim Pferd
Kann Arthrose beim Pferd geheilt werden?
Nein – Arthrose ist eine degenerative Erkrankung. Mit der richtigen Kombination aus Fütterung, angepasster Bewegung und tierärztlicher Behandlung lässt sich der Verlauf jedoch deutlich verlangsamen und die Lebensqualität erhalten.
Wie lange dauert es, bis Gelenkpräparate wirken?
Erste Effekte sind oft erst nach vier bis acht Wochen spürbar. Die volle Wirkung entfaltet sich häufig erst nach drei bis sechs Monaten.
Ist Bewegung bei Arthrose gut oder schädlich?
Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung ist essenziell. Das richtige Maß sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.
Helfen Teufelskralle und andere Kräuter bei Arthrose?
Teufelskralle enthält Wirkstoffe, die traditionell bei degenerativen Gelenkerkrankungen eingesetzt werden. Wichtig: Sie ist im Turniersport dopingrelevant.
Muss ein Arthrose-Pferd sein ganzes Leben Gelenkpräparate bekommen?
In der Regel ja – eine dauerhafte Supplementierung ist die Grundlage für ein langfristiges Gelenkmanagement.
Infothek & Ratgeber
Gelenknährung beim Pferd: Was Glucosamin, Chondroitin und MSM leisten
Arthrose erkennen & managen: Symptome, Diagnose und Therapiemöglichkeiten
Omega-3 für Gelenke: Warum Leinöl bei Arthrose eingesetzt wird
Bewegungsmanagement bei Arthrose: Wie viel ist gut, wie viel ist zu viel?
Fachartikel & Studien: Aktuelle Erkenntnisse zur Gelenkgesundheit beim Pferd
Service & Beratung
Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen beim Pferd. Bei STRÖH begleiten wir Dich mit persönlicher Fachberatung.
- Persönliche Fachberatung: Direkte Unterstützung bei der Auswahl von Gelenkpräparaten
- Ergänzungsmittel & Zubehör: Alles rund um Gelenkgesundheit und Schmerzmanagement
- Versand & Lieferung: Schnelle, zuverlässige Lieferung
Meinung, Erfahrung & Sicherheit
Viele Pferdehalter berichten, wie sich die Beweglichkeit ihrer Arthrose-Pferde durch eine gezielte Fütterungsumstellung verbessert hat. Erfahrungsberichte aus der Praxis und Kundenbewertungen findest Du direkt bei den jeweiligen Produkten im Shop.
Sicherheitshinweis: Arthrose sollte immer tierärztlich diagnostiziert und begleitet werden. Teufelskralle ist im Turniersport dopingrelevant. STRÖH-Produkte unterstützen die Gelenkgesundheit gezielt – sie ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.





